Unsere Reiseangebote in Kanaren

Kanaren Wanderreise La Gomera

La Gomera - die vielseitige Insel (SPA1)

Kanaren Wanderreise La Gomera

Lassen Sie sich auf der Kanaren Wanderreise von der Insel La Gomera verzaubern. Erfahren Sie die Geschichte und Kultur der Insel und erleben Sie die Schönheit der UNESCO-Weltnaturerbestätten "El Cedro" und den Lorbeerwäldern.

  • 12-tägige Trekking- und Erlebnisreise La Gomera
  • Trekkingtour in La Gomeras facettenreiche Natur
  • Besuch bei Töpferinnen der Bergdörfer
  • Einblicke in Geschichte und Kultur
  • Entspannungstage am Atlantik in guter Apartmentanlage mit Pool

Preis ab 1590 €

Reise ansehen

La Palma und El Hierro Wanderreise

Wandern auf den westlichsten Kanareninseln (SPA2)

La Palma und El Hierro Wanderreise

Gehen Sie mit uns auf Wanderreise und entdecken Sie die Kanareninseln La Palma und El Hierro. Fernab vom Massentourismus lässt sich die Landschaft der Inseln ganz besonders genießen.

  • 15-tägige geführte Trekking- und Wanderreise
  • mit qualifizierter InSight-Reiseleitung
  • Von Ort zu Ort auf spektakulären Wegen
  • Eines der letzten Geheimnisse Europas: El Hierro
  • La Palma, die Isla Bonita – grandiose Spektren. Schroff-bizarr, grün-lieblich
  • Reiseleitung durch den Kenner Ralf Hoffmeister

Preis ab 2190 €

Reise ansehen

Kanaren-Reisen

1. Überblick

Geographie: Die Kanarischen Inseln gehören politisch zu einer der 17 Autonomen Gemeinschaften des spanischen Königsreichs und liegen im Atlantischen Ozean. Der Archipel, welcher insgesamt sieben Hauptinseln der Kanaren umfasst, gehört geographisch zu Afrika. Neben den sieben Hauptinseln (Gran Canaria, Teneriffa, La Palma,  El Hierro, La Gomera, Fuerteventura und Lanzarote) zählen auch sechs Nebeninseln zu den Kanaren, Bespiele dafür sind etwa La Graciosa, Alegranzaoder Los Lobos. Mit nur 100 Kilometer Entfernung zu der Afrikanischen Küste bilden Fuerteventura und Lanzarote im Osten den Abschluss der Kanaren. Insgesamt beläuft sich die Fläche der Inselgruppe auf rund 7500 km2. Gleichzeitig die höchste Erhebung Spaniens und der höchste Berg der Kanaren ist der Pico del Teide auf Teneriffa. Außerdem ist die gesamte Inselgruppe vulkanischen Ursprungs.

Klima: Auf den sogenannten Inseln des Frühlings, wie der Archipel oft bezeichnet wird, herrscht das ganze Jahr ein angenehm mediterran-subtropisches Klima vor. Die heißen Luftmassen aus der Sahara werden meist von den Passatwinden vertrieben. Der immer kühle Kanarenstrom, welcher zu dem Golfstrom gehört reguliert die Temperatur ebenfalls. Die Küstenregionen zeugen daher im Winter meist von einer Durchschnittstemperatur von 17 °C, im Sommer liegt diese bei kaum mehr als 25 °C. Die Abhängigkeit des Klimas von der Topografie der verschiedenen Inseln spielt dabei eine große Rolle. Daher zeigt sich auf den hohen westlichen Inseln ein großer Einfluss des Nordostpassates. Dieser äußert sich im weitaus kühleren und feuchteren Klima, außerdem durch die viel stärkere Wolkenbildung als im Süden. Gerade auf diesen Inseln sollte man deutlich zwischen den vertikalen Klimazonen differenzieren. Das ist auf die starken Höhenunterschiede im Vergleich zu der Fläche zurückzuführen. Neben den kühl-trockenen Zonen mit teilweisem Hochgebirgsklima und der oft bewaldeten feucht-kühlen Zone sind dort ebenfalls trocken-heiße Zogen in den Küstenregionen vorhanden. Auf den östlich gelegenen flachen Inseln Fuerteventura und Lanzarote wird das ganze Jahr über ein arides Klima verzeichnet, was damit zusammen hängt das der Passat diese Zonen meist verschont. Auf allen Inseln findet man zudem eine erhebliche Fülle an Pflanzen vor, welche durch das Mikroklima in vielen tiefen Schluchten und hohen Felswänden zu erklären ist.

Zeitverschiebung: Durch die geltende GMT-Zeit (Greenwich Mean Time) liegt Gran Canaria im Vergleich zu Deutschland eine Stunde zurück.

Flora und Fauna: Die Kanarischen Inseln zeugen sowohl von einer großen Anzahl an ortsspezifischen Pflanzenarten als auch von einer hohen Artenvielfalt. Von den geschätzten 2000 Pflanzenarten auf den Inselgruppen sind rund 514 dort endemisch. Erstaunlich ist außerdem das von diesen 514 Pflanzen wiederum 57 Prozent ausschließlich auf einer Insel heimisch sind. Die Pflanzenwelt auf dem Archipel ist stark von der Bodenbeschaffenheit, der Regenmenge und der Höhenlage abhängig, weswegen diese sich von Insel zu Insel stark unterscheidet. Die Fauna der Kanaren ist stark ausgeprägt. Unter den Reptilien trifft man am häufigsten auf die Kanaren- und auf die Westkanareneidechse. Der unter Naturschutz stehende Gallotia Simonyi Machadori, welcher nur auf EL Hierro vorkommt, wird als die größte Echsenart des Archipels bezeichnet. Außerdem sind der Mauergecko, ebenso wie der Ost- und Westkanarenskink auf der Inselgruppe zu Hause. Schlagen kommen auf den Kanaren nicht vor. Eine Besonderheit ist dagegen die Meeresschildkröten, die größten Reptilien der Inseln, welche meist in Küstennähe leben. Die Meeresfauna ist besonders artenreich und spannend zu entdecken. Ein paar nennenswerte Bespiele sind unter anderem Engelshaie, Papageifische, Meerbrassen, einige Rochenarten, große Thunfische, der Pollack, Zacken- und Ziegenbarsche, Schwertfische oder Flügelbutte. Insgesamt konnten ebenso 28 Wal- und Delfinarten rund um den Archipel entdeckt werden.

2. Bevölkerung

Statistische Daten: Insgesamt beträgt die Bevölkerungszahl der Kanaren 2.126.769 was einer Bevölkerungsdichte von 283,9 Einwohnern pro km2 entspricht.

Kultur und Religion: Der Großteil (über 90 %) der kanarischen Einwohner gehören dem römisch-katholischen Glauben an. Die Kulturgüter der Kanarischen Inseln sind einer jahrelangen Kulturvermischung zu Grunde gefallen. Sie wurden geprägt von Berbergruppen und Guanchen, ebenso von europäischen Kolonialherren und deren Bräuche und Sitten, welche meist durch den Handelsschiffsverkehr von dem amerikanischen Kontinent dort angesiedelt wurden. Durch diese ereignisreiche Vergangenheit des Archipels befinden sich heute zahlreiche ethnografische und anthropologische Museen auf der Insel, wo die Funde aus den vielen archäologischen Fundstätten ausgestellt sind. Ein ganz besonderes Kulturgut ist die Pfeifsprache, die einzig auf den Kanarischen Inseln bekannt ist. El Silbo genannt, welche von den Ureinwohnern der Inseln entwickelt wurde wird bis heute noch in Schulen auf La Gomera gelehrt.

Sprache: Heute ist Spanisch die offizielle Amtssprache der Kanaren. Der kanarische Dialekt ähnelt dem Spanisch, welches in Puerto Rico oder in Kuba gesprochen wird.

Währung: Offizielle Landeswährung der Kanaren ist der Euro.

Essen und Trinken: Die kanarische Küche ist traditionell eine Mischung aus Einfallsreichtum und Schlichtheit. Außer lebensnotwendigen Nahrungsmitteln wurde früher nicht viel importiert, da dies das Budget der meisten Einwohner überstieg. Obwohl immer genügend Obst und Gemüse angebaut wurde, waren die Möglichkeiten der Viehzucht, aufgrund des mangelnden Weidelandes sehr begrenzt. Sehr vielseitig und einfach herzustellen ist das traditionelle Gofio, ein Mehl auf gerösteten Weizen- Hirse- und Maiskörnern. Rezepte aus des Zeit der Guanchen verraten die verschiedensten Gerichte, die aus diesem Mehl hergestellt wurden. Die Landwirte schwören heute noch auf Pelle, eine Art in Scheiben geschnittenes Brot, welches aus Gofio zubereitet wird. Unbedingt probieren sollte man dort Gofio Escalado, was einer Fischsuppe entspricht, welche sowohl Kartoffeln und Kräuter enthält, als auch das traditionelle Gofio, wodurch die Suppe eher zu einem dünnen Brei wird. Zudem wird die kanarische Speisekarte heute mit zahlreichen Meeresfrüchten- und Fischgerichten aufgestockt.

3. Service

Kontaktadressen:

Auswertiges Amt Deutschland Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D- 11013 Berlin
Tel.: (03018) 172000
Fax: (03018) 1751000

Botschaft
Lichtensteinalle 1, 10787 Berlin
Tel.: 030 – 2 54 00 70
Fax: 030 – 25 79 95 57
E-Mail: emb.berlin.inf@maec.es
URL: http://www.spanischebotschaft.de

Botschaft des Bundesrepublik Deutschland
Calle de Fortuny 8, 28010 Madrid
Tel.: 0034 – 91 557 90 00
Fax: 0034 – 91 310 21 04
E-Mail: info@madrid.diplo.de
URL: http://www.madrid.diplo.de

 

nach oben