Armenien Radreise
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Armenien Radreise

16-tägige Radreise durch Armenien (ARM9)

Der Berg Ararat ist das Nationalsymbol der Armenier. An dem mythischen Berg soll Noah mit seiner Arche gestrandet sein. Dort kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens. Urchristliche Kirchen und Klöster prägen auch heute noch das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern kann das kleine Land wohl als das größte Freilichtmuseum der Welt gelten. In den Bergregionen des südlichen Kaukasus mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten. Während unserer Radtour wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in seinen Bann ziehen.
  • Radtour durch bewaldete Bergregionen und steppenartige Landschaft, teils entlang der alten Seidenstraße
  • Zoratz Karer, das „Stonehenge“ Armeniens
  • Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
  • UNESCO-geschützte Weltkulturdenkmäler Sanahin und Hagphat
  • Reisebeschreibung

    Der Berg Ararat, heute in der Türkei gelegen, ist das Nationalsymbol der Armenier. An dem mythischen Berg soll Noah mit seiner Arche gestrandet sein. Dort kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens.
    Urchristliche Kirchen und Klöster prägen auch heute noch das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern ist das kleine Land wohl das größte Freilichtmuseum der Welt. Naturliebhaber kommen in den Bergregionen des südlichen Kaukasus mit seiner einzigartigen Flora und Fauna auf ihre Kosten. Der Sewansee auf 1.900 m Höhe ist der größte Hochgebirgssee Europas.
    Auf unserer Armenien Radreise wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in seinen Bann ziehen. Für die meisten Armenier ist der Ararat ein Symbol unstillbarer Sehnsucht, da er hinter unpassierbarem Stacheldraht hinter der türkisch-armenischen Grenze liegt.


    In Tagesetappen von 35 bis 75 km Länge führt unsere Radreise durch üppige Bergregionen, über grüne Hügel, durch karge Steppenlandschaft, entlang des blauen Sewansees, zu einer mystischen Kultstätte und in traditionelle Dörfer.


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  • Reiseverlauf


    1.-2. Tag: Eriwan - Ushi - Saghmosavank Kloster


    Flug nach Jerewan. Nach Ankunft kurze Fahrt in das idyllisch gelegene Dorf Ushi. Nach einer Verschnaufpause machen wir am Nachmittag eine erste kurze Radtour zum Saghmosavank Kloster, das malerisch in einer Schlucht liegt. Von dort haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Ararat. Abends wird uns das Team der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets) einiges zu ihren Projekten erzählen und einen Film präsentieren. Übernachtung im Gästehaus in Ushi. Radstrecke ca. 20 km

    3. Tag: Ushi – Aparan – Sanahin – Hagphat - Novemberjan


    Transfer per Bus nach Novemberjan. Wir besuchen Aparan, eine der ältesten Städte Armeniens (2. Jh.) und seine berühmte Basilika (4.Jh.). Mit etwas Glück können wir dort auch dem Gemeindepriester begegnen. Hinter dem Spitak-Pass geht es über eine sanft begraste Hochebene mit jessidischen Dörfern durch die 1988 vom Erdbeben betroffenen Städte Spitak und Vanadzor. Weiter bergauf fahren wir entlang der romantischen Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin (unter UNESCO-Schutz), das geistige Zentrum im Mittelalter (10.Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine beeindruckende, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits der touristischen Pfade aufzuspüren, macht unsere Tour durch Armenien zu einem ganz besonderen Erlebnis. Übernachtung im Hotel in Novemberjan. Fahrtzeit ca. 4 Std.

    4. Tag: Novermberjan - Ijevan


    Unsere erste Tagesetappe auf dem Rad führt durch eine bewaldete Hügellandschaft. Wir machen einen Abstecher nach Makaravank, ein mittelalterlicher Klosterkomplex am Hang des Paitatapbergmassivs. Bevor es weiter geht Richtung Ijevan machen wir neben einer Quelle ein schönes Picknick. Unterwegs besteht die Möglichkeit zur Wanderung von Enokavan in eine tiefe Schlucht nach Lastiver. Am Ufer des Aghstev-Flusses unweit der Stadt finden sich noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Übernachtung in Ijevan, einem wichtigen Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West, im Hotel nahe dem Markt. Radstrecke ca. 40 km

    5. Tag: Ijevan - Goshavank – Dilijan 


    In der Früh schlendern wir kurz über den Markt in Ijevan und radeln dann weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12. Jh.). Die Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebiets. Hier findet man sehr schöne traditionelle armenische Holzhausarchitektur. Übernachtung im Gästehaus. Radstrecke ca. 45 km

    6. Tag: Ruhetag in Dilijan


    Dilijan hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Region ist für ihre reiche Naturvielfalt bekannt. Wir können eine Wanderung zum Parz-See machen, eine Radtour zum Dorf Gosh, zum Kloster Haghartsin oder einfach nur durch die schöne Altstadt Dilijans bummeln. Übernachtung im Gästehaus.

    7. Tag: Dilijan - Sewansee


    Die heutige Radetappe führt über Chambarak zum Sewansee. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Dilijan werden die Berge jetzt kahler - wir fahren in eine beeindruckende, steppenartige Landschaft rund um den Sewansee auf 1.900 m Höhe. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Strand- und Wasserzugvögel legen hier eine Ruhepause auf ihren langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Auf einer Halbinsel im See, die ursprünglich eine Insel war und erst im 20. Jahrhundert durch den sinkenden Wasserspiegel entstand, besichtigen wir das aus dem 9. Jahrhundert stammende Sewan-Kloster. Übernachtung im Hotel direkt am See. Radstrecke ca. 75 km

    8. Tag: Sevansee – Martuni


    Wir umrunden den Sewan-See weiter per Rad und fahren durch eine großartige einsame Landschaft. Auf der linken Seite ein mächtiger Gebirgszug, hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, zur rechten Seite der silber glänzende See. Die Straße wird zeitweise zur Piste. Im Sommer können wir unterwegs baden und picknicken. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den tollen Ausblick auf den See. Übernachtung im Hotel in Martuni. Radstrecke ca. 68 km

    9. Tag: Martuni - Yeghegnadzor


    Wir verlassen den See und es geht 25 km hinauf entlang vieler Serpentinen durch karge steppenartige Landschaft, über den Selim-Pass. Oben angekommen besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410 m, können wir den meist freien Blick auf den Ararat genießen. Hier verläuft auch eine Route der alten Seidenstraße. Im Anschluss erwartet uns eine spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnad­zor. Optional: Besichtigung des Klosters Noravank. Übernachtung im Hotel in Yeghegnadzor. Radstrecke ca. 59 km

    10. Tag: Yeghegnadzor- Sisian


    Die Strecke nach Sisian legen wir teilweise per Rad, teilweise mit dem Bus zurück. Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische "Stonehenge" – 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz einzigartiger Ausstrahlung. Von hier aus radeln wir weiter zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jh. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. In Sisian angekommen, können wir wir hübsche Kleinstadt leicht zu Fuß erkunden. Übernachtung im Hotel in Sisian. Transfer 30 km/ Radstrecke ca. 55 km

    11. Tag: Sisian Tatevkloster - Goris


    Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dicht mit Wald umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur "Satansbrücke". In einer warmen Quelle nahe der Brücke genießen wir ein Bad  und blicken auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Felshang thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens, die spektakuläre Ausblicke bietet. Von Tatev geht es per Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Mit 5.750 Metern ist die Seilbahn die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die Kleinstadt Goris. Übernachtung im Hotel in Goris. Radstrecke ca. 75 km

    12. Tag: Goris - Zangakatun - Urtsadzor


    Goris liegt idyllisch in einem grünen Tal. Auf dem fruchtbaren Boden gedeihen hier viele Obstbäume. Goris ist auch berühmt für seine guten Obstschnäpse, die wir probieren können. Am Morgen Stadtbummel durch Goris, danach besichtigen wir Alt-Goris, das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Am Nachmittag Transfer mit dem Bus nach Zangakatun. Die heutige Radetappe führt von dort nach Urtsadzor. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor. Transfer nach Zangakatun ca. 147 km, Radstrecke ca. 30 km

    13. Tag: Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge


    Heute verbringen wir einen erlebnisreichen Tag im Caucasus Wildlife Refuge der Naturschutzorganisation FPWC. Wer aktiv sein möchte, kann – geführt von den Rangern – eine Wanderung oder einen Ausritt zu Pferde machen. Wer Ruhe bevorzugt, genießt die fantastische Aussicht direkt an der Ranger Station und beobachtet mit dem Fernglas, ob an den gegenüberliegenden steilen Bergwänden die seltenen Bezoarziegen klettern. Im Sommer lohnt auch der kurze Abstieg ins Tal, wo man im klaren Bergwasser eines Flusses baden kann. Das Team des FPWC wird hier noch einmal einen Überblick über die Arbeit der Organisation geben, die ganz besonders mit diesem Naturschutzprojekt darauf abzielt, die seltenen Tiere und Pflanzen Armeniens wirksam zu schützen. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.

    14. Tag: Urtsadzor - Khor Virap - Ushi


    Die heutige Radtour führt von Urtsadzor nach Khor Virap. Dieser kleine Klosterkomplex ist nicht nur besonders schön, sondern bietet auch einen spektakulären Blick auf den Ararat. Fahrt nach Ushi, Ankunft am Abend. Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi. Radstrecke ca. 30 km, Transfer nach Ushi ca. 70 km

    15. Tag: Eriwan


    Am letzten Tag der Reise bleibt Zeit zur freien Verfügung in Eriwan. Fakultativ: Besuch des Matenadaran-Museums, eine der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt, oder einfach durch die «Vernissage», einen Handwerker- und Flohmarkt bummeln. Alternativ: Besuch der Yerevan Brandy Factory und/oder das Museum über den Filmregisseur Sergei Parajanov. Wir steigen die Kascade hoch und bereiten uns nach einem letzten Blick auf „unseren“ magischen Berg auf die Heimreise vor. Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.

    16. Tag: Abreise


    Am frühen Morgen Rückflug von Eriwan nach Deutschland.

    (Einzelne Änderungen des Tagesprogramms bleiben vorbehalten.)
  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchenHinweis
    2017ARM9.120.05.201704.06.20172690 €
    2017ARM9.219.08.201703.09.20172690 €
    2017ARM9.309.09.201724.09.20172690 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!


    Die wird ab 5 Personen durchgeführt. Reisepreis pro Person bei einer Teilnehmerzahl von 5-6 Personen:
    2.790 Euro

    unverbindliche Reiseanfrage

    Wenn Sie mehr Informationen wünschen oder Fragen haben, können Sie über folgendes Formular unverbindlich anfragen

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  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Linienflüge ab/an Frankfurt/M – Jerewan und zurück (andere Flughäfen auf Anfrage und ggfs. Aufpreis)
    • 15 Übernachtungen: im DZ mit Frühstück in kleinen Hotels oder privaten Gästehäusern (mehrere Gäste teilen sich WC und Dusche)
    • Alle Transfers in Armenien lt. Programm
    • Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
    • kompetente einheimische, englischsprachige Reiseleitung und deutschsprachige Übersetzerin
    • Projektbesuch und Ausflüge lt. Programm
    • Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm
    • Infomaterial und Landkarte

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2017: 250,00 €

    Nicht enthaltene Leistungen

    • sonstige Verpflegung (ca. 15-20 Euro pro Tag)
    • Fahrradleihgebühr: 110 Euro, zahlbar vor Ort

    Informationen

    Hinweise

    Unterkünfte: Wir übernachten abwechselnd in kleinen Hotels oder landestypischen privaten Gästezimmern. Die Privathäuser befinden sich oft in sehr schöner Lage, haben aber z. T. eine recht einfache Ausstattung. Die Gastgeber in den Privathäusern sind sehr engagiert und kochen ausgezeichnet. Kurzfristige Änderungen bei den Übernachtungsorten sind möglich. Einzelzimmerbelegung ist nur bei Hotelübernachtungen möglich. Verpflegung: Frühstück ist im Reisepreis enthalten. Für die weitere Verpflegung ist mit etwa mit 15 Euro pro Tag zu rechnen. Vegetarische Verpflegung ist in Armenien möglich. Bitte teilen Sie uns dies frühzeitig mit. Reisecharakteristik: Die Radtour findet mit Leihrädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr statt. Die Tagesetappen liegen zwischen 35 und 75 km. Es gibt einige Bergetappen mit größeren Steigungen. Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug transportiert, das jederzeit zur Verfügung steht. Diese Reise unterstützt mit einem Teil des Reisepreises ein umweltpädagogisches Projekt der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets www.fpwc.org).

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 7
    höchstens: 12

    Veranstalter

    Partnerveranstalter von Via Verde

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Link zu dieser Reise: https://www.via-verde-reisen.de/reisen/armenien-radreise/

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