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Äthiopien

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Die Forschung ist sich einig: Im heutigen Äthiopien liegen die Anfänge des Menschen. „Lucy“, ein weibliches Teilskelett, das 1974 im Afar-Dreieck gefunden wurde, gilt als älteste Vertreterin unserer Gattung. Aber man muss nicht so weit in die Vergangenheit reisen. Äthiopien bietet eine lange und umfangreiche Geschichte, eine endlose Liste kultureller Highlights und eine vielfältige Flora und Fauna, die jedes Reiseherz höher schlagen lassen. Entdecken Sie mit uns eines der faszinierendsten Reiseländer der Erde!

Oman-Wanderreise: Zwischen Märchenland und Moderne

Die Highlights

  • Moderne Kultur in Maskat
  • Schroffe Gebirgslandschaften des Hajar-Gebirges
  • Durchquerung der Wüste
  • Wanderungen durch mehrere Wadis
  • Balcony Walk Wanderung im drittgrößten Canyon der Welt

Das Besondere

  • Ausgewählt schöne Hotels, Gästehäuser und Camps
  • Essen bei einer omanischen Familie
  • Rosengärten-Wanderung auf dem Dach des Omans
  • Übernachtung in der Wüste und Besuch einer Dhow-Werft
  • CO₂-Kompensation des Landprogramms inklusive

ab 3.980 €

Gruppe
4-12 Pers
14 Tage

moderat

Natur, Kultur, Abenteuer

Hauptstadt

Adis Abeba

Fläche

89.000 km²

Bevölkerung

9 Mio.

Landessprache

Arabisch

Währung

Jordanischer Dinar (JOD)

Religion

Islam

Zeitverschiebung

+2 Std

Allgemeine Landesinformationen:

Äthiopien

Geografie

Mehr als 50% des Landes liegen über 1.200 Meter, weitere 25% gar über
1.800 Meter hoch. Der Tanasee im Hochland Abessiniens ist der
höchstgelegene See Afrikas. Durch die verschiedenen Höhenlagen
relativiert sich das äquatoriale Klima – während in den tropischen Gebieten
eine Durchschnittstemperatur von 27° herrscht, liegt sie im Hochland bei
nur 16°. Die Hauptregensaison fällt in die Zeit von Juli bis September

Die beste Zeit für eine Äthiopien-Reise sind die Monate Oktober bis Mai:

sie liegen außerhalb der Hauptregenzeit. Die angenehmsten
Temperaturen und die meisten Sonnenstunden kann man von
November bis Januar erwarten.

Wetter, Klima und beste Reisezeit in Äthiopien

Äthiopien hat insgesamt vier Klimazonen. Grundsätzlich liegt das Land in den
Tropen, die durchschnittlichen Temperaturen sind aufgrund der Höhenlage
jedoch deutlich niedriger als in den umliegenden Ländern. Überwiegend im
Osten und Norden des Landes liegt das tropisch-heiße Tiefland, das auch
„Kolla“ genannt wird. Zwischen 1.500 und 2.400 Metern schließt sich die warmgemäßigte Zone an – sie wird „Woina Dega“ genannt und liegt im Zentrum des
Landes. Zwischen 2.400 und 3.900 Metern liegt „Dega“, die kühle Klimazone
und oberhalb 3.900 Meter die kalte Klimazone „Tschoka“ – hier sind Schneefall
und Frost keine Seltenheit.

Geschichte

Historiker wissen aufgrund diverser Funde, dass es in Ostafrika bereits
um 3000 vor Christus eine weit entwickelte Kultur gab. Da es kaum
schriftliche Überlieferungen aus dieser Zeit gibt, bleibt dieses Wissen
jedoch lückenhaft. Etwa ab Christi Geburt wird die Quellenlage besser:
Die Geschichte Äthiopiens beginnt mit Gründung des Aksumitischen
Reiches um das Jahr 100. Es gilt als eines der bedeutenden Reiche
seiner Zeit und war zugleich eines der ersten christlichen Königreiche
der Welt.

Mit der Ausdehnung des Islam im 7. Jahrhundert wurde die äthiopische
Christenheit vollständig vom Einfluss der europäischen Kirche
abgeschnitten. Im Mittelalter lösten verschiedene Dynastien einander ab,
darunter die Zagwe-Dynastie. Erst ab dem 14. Jahrhundert suchten
äthiopische Herrscher wieder mehr und mehr den Kontakt zum
christlichen Europa. 1543 halfen portugiesische Truppen dem
äthiopischen Kaiser, einen islamischen Eroberungsversuch
zurückzuschlagen.


Als einziges Land auf dem afrikanischen Kontinent wurde Äthiopien nie
kolonialisiert. 1895/96 versuchte Italien vom benachbarten Eritrea aus
Äthiopien im sogenannten „Abessinischen Krieg“ zu erobern, scheiterte
jedoch in der Schlacht von Adua. Seither ist dieses Ereignis fest im
kollektiven Gedächtnis der Äthiopier verankert und wurde sogar zum
Feiertag ernannt, der jedes Jahr am 2. März gefeiert wird.


Zwischen 1941 und 1974 regierte Kaiser Haile Selassie das Land. Nach
seinem Sturz wurde die Monarchie komplett abgeschafft. Es folgte eine
sozialistische Militärdiktatur, die sich bis 1991 halten konnte und durch
zahlreiche Krisen geprägt war, u.a. Hungersnöte und jahrzehntelange
Fehden zwischen Äthiopien und Eritrea. Seit Beginn des neuen
Jahrtausends entspannte sich die Lage aber und seit 2018 unterhalten
beide Länder wieder diplomatische Beziehungen. 1995 wurde das
gesamte Staatssystem politisch neu geordnet. Es erfolgte eine
Demokratisierung und zugleich eine Föderalisierung des Landes. Auch
die Frage der Macht zwischen den einzelnen Völkern im Land wurde nun
geregelt.

Kunst und Kultur in Jordanien

Äthiopien kann als tiefgläubiges Land bezeichnet werden. Wichtigste
Glaubensgemeinschaften sind die äthiopisch-orthodoxen Christen, sunnitische
Muslime und verschiedene äthiopisch-evangelische Kirchen. Das Christentum
mit 63% und der Islam mit 34% sind die häufigsten Konfessionen.


In Äthiopien wird außergewöhnlich viel gefastet: Insgesamt 250 Fastentage
verteilen sich auf das ganze Jahr, von denen 180 verpflichtend für Gläubige sind.
In diesen Zeiten nehmen die Bewohner nur eine Mahlzeit täglich ein und
verzichten komplett auf tierische Produkte. Allgegenwärtig ist das Zeichen des
Kreuzes, das Ihnen auf Ihrer Äthiopien-Reise sehr häufig begegnen wird. Das
Meskel genannte „Fest der Auffindung des Kreuzes“, das an die
Christianisierung Äthiopiens erinnert, ist bis heute einer der bedeutendsten
Feiertage.

Religion und Tradition

Die äthiopische Volkskunst kennt bunte Flechtarbeiten, Holz- und
Beinschnitzereien, Lederpräge- und Juwelierarbeiten. Sie werden auf Ihrer
Äthiopien-Reise auch vielen religiösen Gemälden begegnen, die es unter
anderem in Kirchen und Klöstern zu bestaunen gibt. Hier sieht man ferner alte
Bibeln, Gebetsbücher und Schriftrollen, die einst von Priestern und Mönchen in
der äthiopischen Sprache Ge´ez verfasst und mit Illustrationen verziert wurden.
Der einzigartige Stil der äthiopischen Malerei zeichnet sich durch kräftige
Farben, den Verzicht auf Perspektive, eine frontale Abbildung der Personen
und die Darstellung von Gesichtern mit überaus großen Augen aus.


Die traditionelle äthiopische Musik unterscheidet sich stark von den typischen
Rhythmen Afrikas. Mittelpunkt der äthiopischen Musik bilden Sänger-Poeten
(Azmari), die singend durch das Land wandern und so das musikalische Erbe
erhalten und verbreiten. Darüber hinaus hat sich in den Großstädten eine
lebendige Popkultur entwickelt, die traditionelle und westliche Klänge vereint.
Freuen Sie sich darauf, auf Ihrer Äthiopien-Reise in die musikalische Vielfalt
des Landes einzutauchen.


Auch der Eskista wird Ihnen im Äthiopien-Urlaub wahrscheinlich begegnen –
ein traditioneller Tanz, der von Männern, Frauen und Kindern getanzt wird und

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