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Armenien Radreise

13-tägige Radreise durch Armenien (ARM9)
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Der Berg Ararat ist das Nationalsymbol der Armenier. An dem mythischen Berg soll Noah mit seiner Arche gestrandet sein. Dort kreuzen sich seit Jahrtausenden die Wege der Kulturen Europas und Asiens.
Mit über 5.000 Kulturdenkmälern kann Armenien wohl als das größte Freilichtmuseum der Welt gelten. In den Bergregionen des südlichen Kaukasus mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten.

  • Mit dem Rad durch bewaldete Bergregionen und steppenartige Landschaft, teils auf Routen der alten Seidenstraße;
  • Tagesetappen zwischen 25 und 75 km, einige Bergetappen mit größeren Steigungen
  • Gepäcktransport mit Begleitfahrzeug, das jederzeit zur Verfügung steht
  • Reisepreis unterstützt umweltpädagogisches Projektes des FPWC
13 Tage
Gruppenreise
5-12 Teilnehmer
Abenteuer, Natur, Radfahren
anspruchsvoll
inkl. Flug
  • Reisebeschreibung

    Der Berg Ararat, heute in der Türkei gelegen, ist das Nationalsymbol der Armenier. An dem mythischen Berg soll Noah mit seiner Arche gestrandet sein. Dort kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens.

    Urchristliche Kirchen und Klöster prägen auch heute noch das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern ist das kleine Land wohl das größte Freilichtmuseum der Welt. Naturliebhaber kommen in den Bergregionen des südlichen Kaukasus mit seiner einzigartigen Flora und Fauna auf ihre Kosten. Der Sewansee auf 1.900 m Höhe ist der größte Hochgebirgssee Europas.
    Auf unserer Radreise durch Armenien wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in der Ferne begleiten und in seinen Bann ziehen. Für die meisten Armenier ist der Ararat ein Symbol unstillbarer Sehnsucht, da er hinter unpassierbarem Stacheldraht hinter der türkisch-armenischen Grenze liegt.

    Auf unserer Radtour quer durch Armenien legen wir Tagesetappen von 25 bis 75 km Länge zurück. Wir radeln durch üppige Bergregionen, über grüne Hügel, durch karge Steppenlandschaften und entlang des frisch-blauen Sewansees, zu einer mystischen Kultstätte und in traditionelle Dörfer. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die berühmte lokale Gastfreundschaft und die reichhaltige armenische Küche kennenzulernen.

     

  • Reiseverlauf

    1. + 2.Tag:

    Eriwan - Ushi - Saghmosavank Kloster

    Flug nach Jerewan. Nach Ankunft kurze Fahrt in das idyllisch gelegene Dorf Ushi. Nach einer Verschnaufpause machen wir am Nachmittag eine erste kurze Radtour zum Saghmosavank Kloster, das malerisch in einer Schlucht liegt. Von dort haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Ararat. Abends wird uns das Team der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets) einiges von ihren Projekten berichten. Übernachtung im Gästehaus in Ushi. Radstrecke ca. 15 km

    3.Tag:

    Ushi – Aparan – Stepenavan – Odzun

    Transfer per Bus nach Stepanavan. Wir besuchen unterwegs Aparan, eine der ältesten Städte Armeniens (2. Jh.), und seine berühmte Basilika (4. Jh.). Vielleicht können wir dort auch den Gemeindepriester treffen. Über den Spitak-Pass geht es über eine grasbewachsene Hochebene mit jesidischen Dörfern und durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und Vanadzor nach Stepanavan, das wegen seiner schönen Lage zu Füßen der Bazum-Berge zu einem Erholungsort wurde. Von hier fahren wir mit dem Rad weiter bis nach Odzun im Tal des Flusses Debed. Übernachtung in einem Gästehaus. Radstrecke ca. 35 km

    4.Tag:

    Odzun – Sanahin – Haghpat – Makaravank – Goshavank – Ijevan

    Transfer von Odzun nach Makaravank. Zunächst fahren wir in der Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin (UNESCO-Weltkulturerbe). Hier war das geistige Zentrum Armeniens im Mittelalter (10. Jh.). Wie viele Baudenkmäler des Landes liegen die Klöster eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits touristischer Pfade aufzuspüren, verleiht unserer Tour durch Armenien den ganz besonderen Reiz. Gegen Mittag erreichen wir Makaravank, einem mittelalterlichen Klosterkomplex am Hang des Paitatapbergmassivs. Hier beginnt unsere Radetappe durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12. Jh.). Nach einem kurzen Transfer kommen wir nach Ijevan, einer Kleinstadt an der alten Handelsroute von Ost nach West. Hotel-ÜN. Radstrecke ca. 48 km

    5.Tag:

    Ijevan – Chambarak – Sewansee

    Nach einem kurzen Transfer führt die heutige Radetappe von Chambarak zum Sewansee. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Ijevan werden die Berge kahler – wir erreichen eine beeindruckende, steppenartige Landschaft rund um den 1.900 m hoch gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Wasserzugvögel legen hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Übernachtung im Dorf Tsapatagh in einem Hotel direkt am See. Radstrecke ca. 60 km

    6.Tag:

    Sewansee – Selim-Pass – Gnishik

    Wir verlassen den See per Bus. Es geht in vielen Serpentinen durch karge, steppenartige Landschaft bergauf zum Selim-Pass. Oben besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410 m genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße. Mit dem Rad unternehmen wir anschließend eine spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnadzor und fahren weiter – wieder etwas bergauf – bis zum Dorf Gnishik in den Vardenis-Bergen. Übernachtung im Hotel (2 Nächte).  Radstrecke ca. 45 km

    7.Tag:

    Gnishik – Khndzorut – Areni – Noravank

    Wir radeln den 20 km langen Radweg von Gnishik nach Khndzorut, der 2019 von unserem Partner FPWC in Zusammenarbeit mit World Vision angelegt wurde. Danach fahren wir mit dem Bus nach Areni, das für seine Weinkellerei bekannt ist. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer zum Noravank-Kloster. Übernachtung in Gnishik. Radstrecke ca. 25 km

    8.Tag:

    Gnishik – Sisian

    Die Strecke nach Sisian wird teilweise per Rad, teilweise per Bus zurückgelegt. Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische Stonehenge – 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz besonderer Ausstrahlung. Von hier aus radeln wir zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. Sisian ist eine hübsche Kleinstadt, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. Übernachtung im Hotel in Sisian. Radstrecke ca. 55 km

    9.Tag:

    Sisian – Tatevkloster – Goris

    Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dichten Wäldern umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur Satansbrücke. Wir genießen ein Bad in einer warmen Quelle nahe der Brücke und den Blick auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Fels thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens. Von oben bieten sich spektakuläre Ausblicke. Von Tatev geht es mit der Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Die Seilbahn ist mit 5.750 Metern die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die kleine Stadt Goris. Übernachtung im Hotel in Goris. Radstrecke ca. 75 km

    10.Tag:

    Goris – Zangakatun – Urtsadzor

    Die Stadt Goris ist idyllisch in einem grünen Tal gelegen. Durch den fruchtbaren Boden gibt es hier viel Obstanbau. Goris ist berühmt für seine guten Obstschnäpse. Vormittags Stadtbummel durch Goris. Danach besichtigen wir Alt-Goris, das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Nachmittags: Transfer mit dem Bus nach Zangakatun. Die Radetappe des heutigen Tages führt von dort nach Urtsadzor. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor (2 Nächte). Radstrecke ca. 30 km

    11.Tag:

    Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge

    Wir verbringen einen erlebnisreichen Tag im Caucasus Wildlife Refuge der Naturschutzorganisation FPWC. Wer aktiv sein möchte, kann – geführt von den Rangern – wandern oder reiten. Wer sich ausruhen möchte, genießt die fantastische Aussicht direkt an der Ranger-Station und beobachtet mit dem Fernglas, ob sich in den gegenüberliegenden steilen Bergwänden die seltenen Bezoar-Ziegen zeigen. Im Sommer lohnt auch der kurze Abstieg ins Tal, wo man im klaren Bergwasser eines Flusses baden kann. Das Team des FPWC wird hier noch einmal einen Überblick über die Arbeit der Organisation geben, die ganz besonders mit diesem Naturschutzprojekt darauf abzielt, die seltenen Tiere und Pflanzen Armeniens wirksam zu schützen. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.

    12.Tag:

    Urtsadzor – Khor Virap – Jerewan

    Die Radetappe des heutigen Tages führt von Urtsadzor nach Khor Virap. Dieser kleine Klosterkomplex ist nicht nur besonders schön, sondern bietet auch einen spektakulären Blick auf den Ararat. Da das Kloster direkt an der türkischen Grenze liegt, kann man von dort auch die Kontrollpunkte auf beiden Seiten der geschlossenen Grenze beobachten. Fahrt nach Jerewan. Am Nachmittag Spaziergang durch das Zentrum der armenischen Hauptstadt. Hotel-ÜN in Jerewan. Radstrecke ca. 25 km

    13.Tag:

    Abreise

    Am frühen Morgen Rückflug von Jerewan nach Deutschland.

    (Einzelne Änderungen des Tagesprogramms bleiben vorbehalten.)

  • Termine und Preise

    Nr. von bis Preis buch­bar buchen/anfragen
    21-ARM9.4 24.05.2021 05.06.2021 2.690,00 €
    21-ARM9.5 23.08.2021 04.09.2021 2.690,00 €
    21-ARM9.6 13.09.2021 25.09.2021 2.690,00 €
    22-ARM9.1 23.05.2022 04.06.2022 2.690,00 €
    22-ARM9.2 22.08.2022 03.09.2022 2.690,00 €
    22-ARM9.3 12.09.2022 24.09.2022 2.690,00 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Linienflüge ab/an Frankfurt/M – Jerewan und zurück (andere Flughäfen auf Anfrage und ggfs. Aufpreis)
    • 7 Übernachtungen im DZ mit Frühstück in kleinen Hotels in Novemberjan, Ijevan, am Sewan-See, Martuni, Yeghegnadzor, Sisian und Goris
    • 5 Übernachtungen mit Frühstück in privaten Gästehäusern (mehrere Gäste teilen sich WC und Dusche)
    • Alle Transfers in Armenien lt. Programm
    • Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
    • Einheimische, englischsprachige Reiseleitung und deutschsprachige Übersetzerin
    • Projektbesuch und Ausflüge lt. Programm
    • Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm
    • Reiseführer und Infomaterial

    Nicht enthaltene Leistungen

    • Sonstige Verpflegung: ca. 15-20 Euro pro Tag
    • Fahrradleihgebühr: 100 Euro zahlbar vor Ort
    • E-Bike: ab 200 Euro (zahlbar vor Ort; bitte vor der Reise anfragen)

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2021 (nur für Hotelübernachtungen): 280,00 €
    • Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten (nach Verfügbarkeit): 0,00 €

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 5
    höchstens: 12

    Veranstalter

    Partnerveranstalter von Via Verde

    Hinweise

    Reisecharakter

    Die Radtour findet mit Leihrädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr statt. Die Tagesetappen liegen zwischen 35 und 75 km. Es gibt einige Bergetappen mit größeren Steigungen. Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug transportiert, das jederzeit zur Verfügung steht. Diese Reise unterstützt mit einem Teil des Reisepreises ein umweltpädagogisches Projekt der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets www.fpwc.org).

    Unterkunft

    Wir übernachten abwechselnd in kleinen Hotels oder landestypischen privaten Gästezimmern. Die Privathäuser befinden sich oft in sehr schöner Lage, haben aber z. T. eine recht einfache Ausstattung. Die Gastgeber in den Privathäusern sind sehr engagiert und kochen ausgezeichnet. Kurzfristige Änderungen bei den Übernachtungsorten sind möglich. Einzelzimmerbelegung ist nur bei Hotelübernachtungen möglich.

    Verpflegung

    Frühstück ist im Reisepreis enthalten. Für die weitere Verpflegung ist mit etwa mit 15 Euro pro Tag zu rechnen. Vegetarische Verpflegung ist in Armenien möglich. Bitte teilen Sie uns dies frühzeitig mit.

Länderinfo Armenien

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