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Mongolei Wander- und Erlebnisreise

Jurten, Yaks und Traditionen (MNG1)
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Auf die Spuren der Pferdeflüsterer begeben Sie sich in der mongolischen Steppe. Machen Sie Bekanntschaft mit den ehemals vom Aussterben bedrohten Przewalski-Urpferden. Und Sie können erfahren, wie das mongolische Nationalgetränk Airag, hergestellt aus vergorener Stutenmilch, schmeckt. Da wird selbst Robert Redford neidisch.

  • Unterwegs in der Heimat der Przewalski-Urpferde
  • Ungewöhnliche Klänge – Obertongesang und Pferdekopfgeige
  • Buddhistische Andacht und schamanistische Riten
  • Begegnungen mit Nomaden und Pferdezüchtern
  • Wanderungen und leichte Reitausflüge in endlosen Weiten
  • Wohnen in Jurten wie einst Dschingis Khan
  • Kosten Sie das Nationalgetränk Airag
  • Lokale Traditionen beim Provinz-Naadam-Fest (zu 3 Terminen)
  • Reisebeschreibung

    Werden Sie zum Pferdeflüsterer und begegnen auf dieser Mongolei Wander- und Erlebnisreise Nomaden und Pferdezüchtern. Bei Pferdezüchtern dürfen Sie das mongolische Nationalgetränk Airag probieren, hergestellt aus vergorener Stutenmilch. Sie erleben eine buddhistische Andacht, wohnen den Riten eines Schamanen und übernachten wie einst Dschingis Khan: in Jurten inmitten der weiten mongolischen Steppe. Die ungewöhnlichen Klänge der mongolischen Musik mit ihrem traditionellen Obertongesang und dem Spiel der Pferdkopfgeige werden Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben…

     

  • Reiseverlauf

    1. + 2.Tag:

    Anreise nach Ulaanbaatar

    Abflug von Frankfurt am frühen Nachmittag. Ankunft in Ulaanbaatar am nächsten Morgen. In Ulaanbaatar sehen wir  eine faszinierende Mischung aus traditionellem und modernem Leben. Es ist im Vorland des Bogd Khan Gebirges gelegen und somit das Eingangstor in die Mongolei.
    Am Nachmittag machen wir eine kurze Stadttour und lassen das vollkommen Neue auf uns wirken. Wir besichtigen das Gandan-Kloster, die bedeutendste buddhistische Anlage des Landes und das Bogdkhan-Museum, den Palast des letzten theokratischen Herrschers des Landes oder das Chojin Lama Kloster-Museum.

    Übernachtung im Edelweiss Hotel in Ulaanbaatar (-/M/A)

    3.Tag:

    Nationalpark Hustain Nuruu

    Wir fahren zum Naturschutzgebiet Hustain Nuruu, wo ein Projekt zur Wiedereingliederung der Przewalski-Pferde, einer Art “Urahn” unserer heutigen Pferde, aktiv ist. Wir übernachten am südlichen Rande des Nationalparks in einem Jurtencamp des Projektes „Extra-Ger der Nomaden“, das sich die Einbeziehung der Einheimischen in den Tourismus zum Ziel gemacht hat. Fahrt: ca. 160 km, 3,5 Std.;Wanderung: einfach, leicht bergauf/bergab; ca. 2 Std.

    Übernachtung im Projekt-Jurtencamp (F/M/A)

    4.Tag:

    Svarfaðardalur - gut geschützt

    Wir spazieren über weite Ebenen im Nationalpark Hustain Nuruu. Unterwegs finden wir alte Turk-Denkmäle und suchen nach Wildpferde. Wir sehen, was für Arbeit das Projekt hier leistet. Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.; Reiten: einfach, für Anfänger geeignet

    Übernachtung im Projekt-Jurtencamp (F/M/A)

    5.Tag:

    Buddhistisches Kloster, zu Gast bei Pferdezüchtern

    Heute wandern wir zu den Ruinen des Klosters Övgön Khiid im herrlichen Khogno Khan Nationalpark und fahren anschließend weiter zu den Sanddünen von Elsen Tasarkhai. Hier besuchen wir eine Pferdezüchterfamilie und erfahren, wie der berühmte mongolische Airag, vergorene Stutenmilch, hergestellt wird. Wanderung: ca. 1,5 – 2 Std.; Fahrt: ca. 4-5 Std. Fahrt, 210 km

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    6. + 7.Tag:

    Tempel, Hirschsteine und Wasserfall

    Fahrt zum Shankh Tempel, wo wir eine buddhistische Andacht erleben können. Wir fahren weiter nach Westen zum größten und schönsten Wasserfall der Mongolei Ulaanzutgalan und haben ein Picknick unterwegs.

    Nachmittags erreichen wir unser Jurtencamp im Khangai Gebirge. Unterwegs finden wir Hirschsteine aus der Bronzezeit und das Dorf Bat-Ulzii. Nachmittags erreichen wir das Camp, welches mit Unterstützung der Mongolischen Ökotourismus-Gesellschaft nahe am Wasserfall errichtet wurde. Danach werden wir per Pferd die Umgebung erkunden und eine  Pferdezüchterfamilie besuchen.

    Der nächste Tag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie ein Bad im Fluss oder kommen Sie mit der Reiseleitung auf eine Wanderung oder reiten Sie nochmal aus. Wer möchte, lernt mongolische Teigtaschen zu kneten. Fahrt: etwa 180 km; 4-5 Stunden mit Picknick und Pausen; Ausritt: ca. 1,5 Std., für Anfänger und Fortgeschrittene; Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.

    2 Übernachtungen im Jurtencamp (F/M/A)

    8. + 9.Tag:

    Kara Khorum – die alte Hauptstadt

    Vormittags fahren wir nach Kara Khorum, der alten Hauptstadt des Mongolenreiches, welche  eingebettet im weiten Tal des Flusses Orkhon liegt. Das Kloster Erdene Zuu aus dem 16. Jahrhundert wurde auf den Ruinen der alten Hauptstadt errichtet und ist heute noch ein aktives buddhistisches Zentrum. Dann besuchen wir die Ausgrabungsstätte mongolischer und deutscher Wissenschaftler (keine aktiven Ausgrabungen mehr). Hier lag der buddhistische Tempel des Ögödei Khan, Sohn des Chinghis Khan. Am Abend besuchen wir eine traditionelle Veranstaltung einheimischer Künstler im Camp.

    Am nächsten Tag wandernwir in die Ebene von Karakorum. F/M/A

    10. + 11.Tag:

    Heiße Quellen

    Am Vormittag fahren wir zu den heißen Quellen von Tsenkher. Unser Camp liegt direkt an heißen Quellen, in denen wir entspannen können. Anschließend werden wir die Umgebung erkunden. Hier ist die Gegend stark bewaldet und liegt ca. 1.600 m über dem Meeresspiegel.

    Der nächste Tag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie ein Bad in den Quellen oder kommen Sie mit der Reiseleitung auf eine Wanderung. F/M/A

    Fahrt: etwa 120 km; 2-3 Stunden mit Picknick und Pausen
    Wanderung (optional): ca. 2-4 Std.

    2 Übernachtungen im Jurtencamp

    12.Tag:

    Blühende Steppe und Provinzhauptstadt

    Wir erreichen heute die Provinzhauptstadt Zezerleg („Blumengarten“), wo wir den beeindruckenden Zaya Bandi Tempel besichtigen und außerdem über Markt schlendern können.
    An der interessanten Steinformation von Taichar Tschuluu hören wir dessen Legende. Wanderung: einfach, eben; ca. 1 Std.; Fahrt: ca. 3-4 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    13.Tag:

    Fahrt in das Gebiet des “Weißen Sees”

    Heute steht uns eine längere Fahrt durch faszinierende Natur zum Terkhin Zagaan Nuur, dem malerisch in eine Vulkanlandschaft eingebetteten “Weißen See”, bevor.
    Angekommen machen wir noch einen gemeinsamen Ausritt in die Umgebung (auch für Anfänger geeignet). Fahrt: ca. 180 km, ca. 4 Std. mit Picknick und Pausen.

    Übernachtung im Jurtencamp am See-Ufer (F/M/A)

    14.Tag:

    Vulkankrater - Wanderung

    Wir besteigen heute einen der Vulkankrater, steigen in Höhlen, die durch das Abkühlen von Lava entstanden sind und wandern an den “Weißen See”. Wanderung: unebenes Gelände (teils spitzes Lavagestein), Trittsicherheit und feste Sohlen wichtig, eben und bergauf; ca. 3 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp am See-Ufer (F/M/A)

    15.Tag:

    Durch die Steppe

    Für uns geht es durch eine abwechslungsreiche Steppen- und Flusslandschaft in Richtung Ulaanbaatar. Wir machen ein Picknick am Fluss Khanuj Golund  pausieren anschließend wieder in der hübschen Provinz-Hauptstadt Zezerleg. Nach einer kurzen Wanderung zu einer Nomadenfamilie übernachten wir in der weiten Landschaft. Fahrt: ca. 240 km, etwa 6 Std. mit Pausen

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    16.Tag:

    Ögii Nuur

    Heute erreichen wir den schönen, von hunderten Wasservögeln besuchten See Ögii Nuur. Hier können wir uns bei einem kühlen Bad im See erfrischen und von der gestrigen langen Fahrt erholen. Unseren Abschiedsabend verbringen wir mit Fahrern und Team am Lagerfeuer. Wanderung: einfach; ca. 1 Std.; Fahrt: ca. 90 km, 2,5 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    17.Tag:

    Hauptstadt Ulaanbaatar

    Nach einer letzten längeren Etappe erreichen wir heute wieder Ulaanbaatar. Unterwegs besuchen wir die Ruinen der alten Türkenstadt Balgas aus dem 8. Jahrhundert. Am Abend haben wir die Möglichkeit durch die Hauptstadt zu bummeln und uns nach zahlreichen Nächten in Jurten mal wieder auf ein festes Dach über dem Kopf freuen. Fahrt: ca. 320 km, 4 Std. mit Picknick.

    Übernachtung im Edelweiss Hotel in Ulaanbaatar (F/M/A)

    18.Tag:

    Ulaanbaatar zur freien Verfügung (19-tägige Variante)

    Den heutigen Tag können Sie zur freien Verfügung nutzen. Gehen Sie einkaufen, besuchen Sie das Zanbazar Museum of fine arts oder den Palast von Bogskhan. Sie können uns auch auf einen Tagesausflug (fakultativ) zum Jurtencamp „13. Jahrhundert“, das das Leben in der früheren Mongolei darstellt, begleiten. Dabei sehen Sie das Monument des Chinggis Khan, dem höchsten Reiterstandbild weltweit (über 40 m hoch).  Im Jurtencamp genießen wir ein traditionelles Mittagsessen in einer Königsjurte und besichtigen das historische Dorf. Auf dem Rückweg nach Ulaanbaatar haben wir ein Abendessen im Hotel Mongolia, dass der alten Hauptstadt Kharkhorum nachempfunden ist. Transfer zum Hotel.

    Übernachtung im Edelweiss Hotel in Ulaanbaatar (F/M/A)

    19.Tag:

    Heimflug (19-tägige Variante)

    Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am frühen Nachmittag. (F/-/-)

    20.Tag:

    Beginn der 22- tägigen Reisevariante:

    Um flexibel auf Ihre Reiseplanung eingehen zu können, bieten wir diese Reise als 19- und einer 22-tägige Reisevariante an. Die 19-tägige Variante führt durch die zentrale Mongolei, während die 22-tägige darüber hinaus noch in die Wüste Gobi im Süden des Landes führt.

    21.Tag:

    In die Wüste Gobi

    Voraussichtlich morgens (häufig Änderungen durch die Airline, Teile des Gepäcks können in UB gelassen werden, Gepäckmenge für den Inlandsflug max. 10 kg) kurzer Flug in die Wüste Gobi. Sie ist immer noch einer der unberührtesten Plätze des Landes, bedeckt etwa 30% der Mongolei und ist nach der Sahara die zweitgrößte Wüste der Welt. Dabei handelt es sich aber nicht um leblose, unwirtliche Wüstenflächen, sondern um ein Gebiet mit Steppenlandschaft und bis zu 2.800 m hohen Gipfeln. Salzbecken, Dünenfeldern, Oasen und felsigen Ebenen wechseln sich ab. Verschiedenste Tierarten leben hier ebenso wie eine recht große nomadische Bevölkerung. Unser Jurtencamp Bayanzag, liegt am Rande des Saxaulwaldes mit Blick auf das herrliche Panorama der Glühenden Felsen. Außerdem ist diese Gegend ist eine weltweit bekannte Fundstätte von Dinosaurierfossilien. Hier bleiben wir die nächsten Nächte. Wanderung: einfach, eben; ca. 2-3 Std.; Fahrt zur Geierschlucht: ca. 50 km; 1 Std.; Fahrt zum Jurtencamp: ca. 120 km; 2 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    22.Tag:

    Wanderung in der Geierschlucht

    Morgens können wir den angrenzenden Saxaulwald zu Fuß erforschen. Danach fahren wir  zur Geierschlucht (Yol Valley), die sich zwischen den faszinierenden Gipfeln des Gurvan Saikhan Gebirges hindurch zieht. Anschließend besuchen wir das kleine Gobi Museum und wandern in die Schlucht, in der bis weit in den Sommer hinein die meterhohe Eisschicht eines gefrorenen Flusses den Weg versperrt. Zum Abschluss fahren wir durch die beeindruckende schmale Schlucht Dungene. F/M/A

    Fahrt gesamt: ca. 140 km; ca. 3 Std.;
    Wanderung: ca. 3 Std. retour, einfach, eben

    23.Tag:

    Auf den Spuren des Weinenden Kamels

    Tag zur freien Verfügung. Wir erhalten einen Einblick in die Lebensweise der Nomaden bei einer nahe lebenden Kamelzüchterfamilie, wo wir zum Beispiel bei der Bearbeitung von Kamelmilch und Kamelwolle zusehen können. Der Besuch wird durch einen Ausritt auf den Kamelen der Familie abgerundet. Schnell gewöhnt man sich an die schwankenden Bewegungen unserer Reittiere. Auch eine Wanderung in der schönen Natur des Nationalparks ist möglich. F/M/A

    Kamelritt: ca. 1 Std., keine Vorkenntnisse nötig.

    24.Tag:

    Freizeit in Ulaanbaatar

    Voraussichtlich morgens (Flugzeiten variieren) fliegen wir zurück nach Ulaanbaatar. Sie haben heute noch einmal Zeit durch die Stadt zu bummeln, auf Wunsch eine kleine Kaschmirfabrik besuchen oder einzukaufen. Am Abend genießen wir gemeinsam ein Abschiedsessen mit traditionellen Tänzen.

    Übernachtung im Edelweiss Hotel in Ulaanbaatar (F/M/A)

    25.Tag:

    Heimreise

    Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am frühen Nachmittag… (F/-/-)

     

    (Programmänderungen vorbehalten, s. Programmhinweise)

  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchen/anfragenHinweis
    19-MNG1.122.06.201910.07.20193.220,00 €
    19-MNG1.206.07.201924.07.20193.220,00 €
    19-MNG1.320.07.201907.08.20193.220,00 €
    19-MNG1.410.08.201928.08.20193.220,00 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

    Reisepreis für 19-tägige Variante: 3.260 Euro; Einzelzimmerzuschlag: 210 Euro

  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Flug Frankfurt – Ulaanbaatar – Frankfurt mit MIAT Mongolian Airlines in der Economy Class
    • Alle Transfers laut Programm im Privatfahrzeug
    • Insg. 17 Übernachtungen: 3x DZ mit Du/WC, 14x 2-Personen-Jurte mit Gemeinschaftsbad
    • Vollpension
    • Programm-Details: 9 geführte Wanderungen, 3 Ausritte mit Pferd (für Anfänger geeignet), Stadtführung in Ulaanbaatar, Urpferd-Projekt-Besuch, Oberton-Konzert, Eintritte laut Detailprogramm
    • Qualifizierte, lokale deutschsprachige Reiseleitung
    • Reiseführer (Mongolei, Dumont 2015)
    • Infomaterial
    • zusätzliche Leistungen 22-tägige Reisevariante: Inlandsflug Ulaanbaatar-Gobi-Ulaanbaatar, Alle Transfers laut Programm im Privatfahrzeug, Insg. 3 Übernachtungen in 2-Personen-Jurte mit Gemeinschaftsbad, Vollpension, Programm-Details: 2 Wanderungen, 1 Kamelritt, Qualifizierte, lokale deutschsprachige Reiseleitung

    Nicht enthaltene Leistungen

    • An- und Abreise zum Flughafen Frankfurt. Günstige Bahntickets zubuchbar.
    • Visum für Schweizer und Österreicher
    • Getränke und Verpflegung, soweit nicht anders im Programm erwähnt
    • Trinkgelder und sonstige persönliche Ausgaben

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2019: 260,00 €

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 6
    höchstens: 12

    Veranstalter

    Partnerveranstalter von Via Verde

    Hinweise

    Reisecharakter

    Bedingt durch das Nomadentum ist in der Mongolei alles ständig in Bewegung. Dinge können sich sehr schnell wandeln, Familien wohnen in diesem Monat woanders als im letzten – deshalb besteht die Möglichkeit, dass nicht alle Programmpunkte genau in der Reihenfolge wie beschrieben stattfinden können. Inhaltlich bedeutet dies aber keinerlei Änderungen des Programms. So findet mal eine Wanderung nachmittags statt am Morgen statt, wir besuchen eine Nomadenfamilie an einem anderen Tag (oder einfach noch eine weitere Familie, der wir zufällig bei einer Wanderung begegnen) oder wir erleben die buddhistische Andacht in einem anderen Kloster. Ein gewisses Maß an Flexibilität und Spontanität lassen diese Veränderungen zu besonderen Erlebnissen werden und erhöhen den Reisegenuss noch zusätzlich – eben echt mongolisch!

    Schwierigkeitsgrad / Anforderungen

    19- oder 22-tägige Rundreise mit Wanderungen, Kamelabenteuer in der Wüste Gobi, auf dem Pferderücken durch die Steppen der Nomaden. Die neun bzw. elf vorgesehenen Wanderungen und Spaziergänge sind einfach bis moderat und dauern 1 bis maximal 4 Stunden. Uns erwarten viele Begegnungen mit den Mongolen und Ihrer Gastfreundschaft sowie tiefe Einblicke in die Kultur und Eigenheit der Menschen.

    Unterkunft

    Von 20 Übernachtungen in der Mongolei verbringen Sie nur drei Nächte in einem Hotel. 17 Nächte schlafen Sie in einem traditionellen Ger, dem Zelt der Nomaden, das üblicherweise 2 Personen beherbergt und mit Betten, einem Tischchen und einem Ofen ausgestattet ist. Natürlich kann ein Ger viele Annehmlichkeiten eines Hotels nicht bieten, dafür aber eine einzigartige Atmosphäre. Jedes Jurtencamp hat ein öffentliches Sanitärgebäude mit Du/WC sowie ein Restaurant. Ausnahme: „Extra-Ger“ – Camps der Nomaden beim Nationalpark Hustai Nuruu und am Wasserfall. Hier wohnen Sie in Gers, die direkt von Nomaden als Gästejurten aufgestellt wurden und von ihnen selbst verwaltet werden. Jede Jurte hat eine kleine Außen“terrasse“. Sehr einfache Duschen und Toiletten sind vorhanden. Einzeljurten-Belegung kann bei großen Gruppen nicht immer garantiert werden.

    Verpflegung

    Die traditionelle mongolische Küche basiert auf Fleisch und Milchprodukten. Das Fleisch (insbesondere Hammelfleisch) wird immer gekocht, nie gebraten. Sowohl Wildfleisch, als auch Fisch findet man äußerst selten auf der Speisekarte. Chinesische und russische Kochkünste hatten in der Mongolei nur wenig Einfluss. Immer mehr verbreitet sind Kartoffeln und Gemüse, so dass auch Vegetarier an der Reise teilnehmen können. In den städtischen Restaurants findet man auch eine Auswahl an Rohkostsalaten und oft einen Kartoffelsalat. Obst ist dagegen recht selten. Zu Suppen isst man Brot oder eine Art Hefekloß (Mantuu). Das Nationalgericht sind die mit Hammelhack gefüllten Teigtaschen. Neben gesalzenem Milchtee kann man in den Städten auch Kaffee, Schwarztee, Bier oder Limonade trinken. Nationalgetränk ist der Airag, vergorene Stutenmilch, die bei einem Besuch bei nomadischen Pferdezüchtern immer gern gereicht wird. Als Verdauungsförderer nach dem Essen wird gerne Wodka getrunken.

    Transfers im Land

    Die Verkehrsverbindungen in der Mongolei sind unterentwickelt; sie auszubauen stellt in dem riesigen Flächenstaat mit seinen extremen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung dar. Hauptverbindung ist die Eisenbahnlinie zwischen Russland und China über Ulan Bator (Gesamtlänge der mongolischen Schienenwege: 1.815 km). Die Mongolei plant, in Zukunft in neue Schienenwege zu investieren. Die Asphaltstraßen in der Mongolei nehmen zwar stetig und unaufhaltsam zu, doch bei touristischen Reisen muss man oft hunderte von Kilometern auf staubigen und sandigen Pisten zurücklegen. Das Straßennetz beschränkt sich zurzeit auf ca. 2.500 km geteerte Straßen in meist schlechtem Zustand.
    Von Ulan Bator aus werden die mehrere Provinzhauptstädte von zwei inländischen Fluglinien angeflogen. Internationale Linienflüge werden von der mongolischen Fluglinie MIAT sowie vier internationalen Fluglinien aus China, Russland, Südkorea und der Türkei angeboten. War das Land noch 1990 hermetisch abgeriegelt, trägt der Tourismus heutzutage 10% zum Bruttosozialprodukt bei. Der Tourismus wuchs nach der Wende zum Drittstärksten Wirtschaftszweig. Seit einigen Jahren stagniert die Zahl der Touristen, die die Mongolei besuchen, auf einem Wert von ca. 500.000 Einreisen pro Jahr. Bei einem weiteren Ausbau der Infrastruktur wird bei dieser Zahl jedoch noch einiges an Potenzial gesehen.

    Klima

    Die Mongolei ist geprägt von trockenem, kontinentalem Klima. Der mongolische Winter ist sehr lang und schneearm. Der Sommer dagegen ist kurz und warm und teilweise heiß (vorrangig in der Gobi). Ulaanbaatar ist, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von -2˚C und Tiefsttemperaturen bis zu -47˚C, die kälteste Hauptstadt der Welt. In der Wüste Gobi kann es im Sommer bis zu 40˚C heiß werden. Doch Vorsicht: Die Temperaturschwankungen sind extrem. Der Unterschied von Tages- zu Nachttemperatur kann leicht 20˚C betragen. Gerade für die Nächte im traditionellen Ger sollten Sie daher auch wärmere Kleidung mitbringen. Bis in den Juni hinein können Nachtfröste auftreten! Besonders im Frühjahr weht häufig eine “steife Brise”. Die wenigen Niederschläge fallen fast ausschließlich im Sommer, doch auch in dieser Zeit dürfen Sie mit vielen  Sonnentagen rechnen. Empfehlenswert ist eine Reise in die Mongolei zwischen Ende Mai und Anfang September. Ab Juni bis August liegen die Durchschnittstemperaturen in der Hauptstadt bei +20°C.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche benötigen für die Einreise in die Mongolei für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum mehr. Für die Einreise benötigen Sie lediglich einen gültigen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Reise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Seit dem 01.01.2016 benötigen Schweizer und Österreicher für die Einreise in die Mongolei ein Visum. Für die Beantragung des Visums brauchen Sie einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein aktuelles Passfoto. Ein Visum für bis zu 30 Tage bei einmaliger Einreise kostet 60 Euro / 90 CHF. Die Beantragung läuft über die Botschaft der Mongolei in Genf bzw. Wien. Eine Beantragung ist frühestens 90 Tage vor Einreise möglich. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung. Für die Einhaltung der Einreisebestimmungen sind Sie selbst verantwortlich.

    Verlängerungsmöglichkeiten

    Um flexibel auf Ihre Reiseplanung eingehen zu können, bieten wir diese Reise als 19- und einer 22-tägige Reisevariante an. Die 19-tägige Variante führt durch die zentrale Mongolei, während die 22-tägige darüber hinaus noch in die Wüste Gobi im Süden des Landes führt. 

    Leistungen:

    • Inlandsflug Ulaanbaatar-Gobi-Ulaanbaatar
    • Alle Transfers laut Programm im Privatfahrzeug
    • Insg. 3 Übernachtungen in 2-Personen-Jurte mit Gemeinschaftsbad
    • Vollpension
    • Programm-Details: 2 Wanderungen, 1 Kamelritt
    • Qualifizierte, lokale Reiseleitung in Deutsch
    • Preis ab 480€ pro Person im Doppelzimmer; EZ-Zuschlag +50 €. Gerne machen wir Ihnen ein individuelles Angebot!

    Reiseleitung

    Eine gute und professionelle Reiseleitung ist der Schlüssel zu einer einmaligen, unvergesslichen Reise. Unsere mit Bedacht ausgewählten Reiseleiterinnen und Reiseleiter bringen Sie an Orte, die Sie nicht in Reiseführern finden und bringen Ihnen auch die kleinen Details näher, die die Einzigartigkeit eines Landes ausmachen. In einigen Zielgebieten werden Sie von lokalen, deutsch- oder englischsprachigen Guides und Reiseleitern begleitet, die ihre Heimat natürlich am besten kennen und ganz besondere Einblicke in die Kultur des Landes ermöglichen.

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