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Mongolei Wander- und Erlebnisreise

Jurten, Yaks und Traditionen (MNG1)
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Auf die Spuren der Pferdeflüsterer begeben Sie sich in der mongolischen Steppe. Machen Sie Bekanntschaft mit den ehemals vom Aussterben bedrohten Przewalski-Urpferden. Und Sie können erfahren, wie das mongolische Nationalgetränk Airag, hergestellt aus vergorener Stutenmilch, schmeckt. Da wird selbst Robert Redford neidisch.

  • Begegnen Sie Nomaden und Pferdezüchtern in der Heimat der Przewalski-Urpferde
  • Ungewöhnliche Klänge – Obertongesang und Pferdekopfgeige
  • Buddhistische Andacht und schamanistische Riten
  • Wanderungen und leichte Reitausflüge in endlosen Weiten
  • Übernachtungen in traditionellen Gers wie einst Dschingis Khan
  • Reisebeschreibung

    Werden Sie zum Pferdeflüsterer und begegnen auf dieser Mongolei Wander- und Erlebnisreise Nomaden und Pferdezüchtern. Bei Pferdezüchtern dürfen Sie das mongolische Nationalgetränk Airag probieren, hergestellt aus vergorener Stutenmilch. Sie erleben eine buddhistische Andacht, wohnen den Riten eines Schamanen und übernachten wie einst Dschingis Khan: in Jurten inmitten der weiten mongolischen Steppe. Die ungewöhnlichen Klänge der mongolischen Musik mit ihrem traditionellen Obertongesang und dem Spiel der Pferdkopfgeige werden Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben…

     

  • Reiseverlauf

    1. + 2.Tag:

    Anreise nach Ulaanbaatar - Willkommen!

    Abflug von Frankfurt am frühen Nachmittag. Ankunft in Ulaanbaatar am nächsten Morgen. In Ulaanbaatar sehen wir  eine faszinierende Mischung aus traditionellem und modernem Leben. Es ist im Vorland des Bogd Khan Gebirges gelegen und somit das Eingangstor in die Mongolei.
    Am Nachmittag machen wir eine kurze Stadttour und lassen das vollkommen Neue auf uns wirken. Wir besichtigen das Gandan-Kloster, die bedeutendste buddhistische Anlage des Landes und das Bogdkhan-Museum, den Palast des letzten theokratischen Herrschers des Landes oder das Chojin Lama Kloster-Museum.

    Übernachtung im Alpha Hotel in Ulaanbaatar (-/M/A)

    3.Tag:

    Nationalpark Hustain Nuruu

    Wir fahren zum Naturschutzgebiet Hustain Nuruu, wo ein Projekt zur Wiedereingliederung der Przewalski-Pferde, einer Art “Urahn” unserer heutigen Pferde, aktiv ist. Wir übernachten am südlichen Rande des Nationalparks in einem Jurtencamp des Projektes „Extra-Ger der Nomaden“, das sich die Einbeziehung der Einheimischen in den Tourismus zum Ziel gemacht hat.

    Fahrt: ca. 130 km, 3 Std.; Wanderung: einfach, leicht bergauf/bergab; ca. 1-2 Std.

    Übernachtung im Projekt-Jurtencamp (F/M/A)

    4.Tag:

    Besuch bei den Wildpferden

    Wir spazieren über weite Ebenen im Nationalpark Hustain Nuruu. Unterwegs finden wir alte Turk-Denkmäle und suchen nach Wildpferden. Wir sehen, was für Arbeit das Projekt hier leistet.

    Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.; Reiten: einfach, für Anfänger geeignet

    Übernachtung im Projekt-Jurtencamp (F/M/A)

    5.Tag:

    Buddhistisches Kloster, zu Gast bei Kamelzüchtern

    Heute wandern wir zu den Ruinen des Klosters Övgön Khiid im herrlichen Khogno Khan Nationalpark und fahren anschließend weiter zu den Sanddünen von Elsen Tasarkhai. Bei den hier lebenden Kamelzüchtern können Sie auf Wunsch auch auf Kamelen reiten.

    Fahrt: 240 km, 3-4 Std.
    Wanderung: Gehzeit 2 Std., eben; einfach
    Optionaler Kamelritt: ca. 45 min.

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    6. + 7.Tag:

    Tempel, Hirschsteine und Wasserfall

    Fahrt zum Shankh Tempel, wo wir eine buddhistische Andacht erleben können. Wir fahren weiter nach Westen zum größten und schönsten Wasserfall der Mongolei Ulaanzutgalan und haben ein Picknick unterwegs.

    Nachmittags erreichen wir unser Jurtencamp im Khangai Gebirge. Unterwegs finden wir Hirschsteine aus der Bronzezeit und das Dorf Bat-Ulzii. Nachmittags erreichen wir das Camp, welches mit Unterstützung der Mongolischen Ökotourismus-Gesellschaft nahe am Wasserfall errichtet wurde. Danach werden wir per Pferd die Umgebung erkunden und eine  Pferdezüchterfamilie besuchen.

    Fahrt: etwa 180 km; 4-5 Stunden mit Picknick und Pausen; Ausritt: ca. 1,5 Std., für Anfänger und Fortgeschrittene; Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.

    Der nächste Tag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie ein Bad im Fluss oder kommen Sie mit der Reiseleitung auf eine Wanderung oder reiten Sie nochmal aus. Wer möchte, lernt mongolische Teigtaschen zu kneten.

    2 Übernachtungen im Jurtencamp (F/M/A)

    8. + 9.Tag:

    Karakorum – die alte Hauptstadt

    Vormittags fahren wir nach Kara Khorum, der alten Hauptstadt des Mongolenreiches, welche  eingebettet im weiten Tal des Flusses Orkhon liegt. Das Kloster Erdene Zuu aus dem 16. Jahrhundert wurde auf den Ruinen der alten Hauptstadt errichtet und ist heute noch ein aktives buddhistisches Zentrum. Dann besuchen wir die Ausgrabungsstätte mongolischer und deutscher Wissenschaftler (keine aktiven Ausgrabungen mehr). Hier lag der buddhistische Tempel des Ögödei Khan, Sohn des Chinghis Khan. Am Abend besuchen wir eine traditionelle Veranstaltung einheimischer Künstler im Camp.

    Am nächsten Tag führt uns eine Wanderung in die Ebene von Karakorum entlang des Orkhon-Flusses. Malerisch ziehen sich sanfte grüne Hügel durch das fruchtbare Tal. Immer wieder sieht man grasende Ziegen-, Pferde- und Yak-Herden.

    Wanderung: ca. 2-4  Std.

    F/M/A

    10. + 11.Tag:

    Heiße Quellen und Freizeit

    Am Vormittag fahren wir zu den heißen Quellen von Tsenkher. Unser Camp liegt direkt an heißen Quellen, in denen wir entspannen können. Anschließend werden wir die Umgebung erkunden. Hier ist die Gegend stark bewaldet und liegt ca. 1.600 m über dem Meeresspiegel.

    Fahrt: etwa 120 km; 2-3 Stunden mit Picknick und Pausen

    Wanderung (optional): ca. 2-4 Std.

    Der nächste Tag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie ein Bad in den Quellen oder kommen Sie mit der Reiseleitung auf eine Wanderung.

    2 Übernachtungen im Jurtencamp (F/M/A)

    12.Tag:

    Blühende Steppe und Provinzhauptstadt

    Wir erreichen heute die Provinzhauptstadt Zezerleg („Blumengarten“), wo wir den beeindruckenden Zaya Bandi Tempel besichtigen und außerdem über Markt schlendern können.
    An der interessanten Steinformation von Taichar Tschuluu hören wir dessen Legende. Wanderung: einfach, eben; ca. 1 Std.;

    Fahrt: 50 km, ca. 1 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp am Taichar Tschuluu (F/M/A)

    13.Tag:

    Fahrt in das Gebiet des “Weißen Sees”

    Heute steht uns eine längere Fahrt durch faszinierende Natur zum Terkhin Zagaan Nuur, dem malerisch in eine Vulkanlandschaft eingebetteten “Weißen See”, bevor.
    Angekommen machen wir noch einen gemeinsamen Ausritt in die Umgebung.

    Fahrt: ca. 140 km, ca. 2,5-3 Std. mit Picknick und Pausen.

    Übernachtung im Jurtencamp am See-Ufer (F/M/A)

    14.Tag:

    Vulkankrater - Wanderung

    Wir besteigen heute einen der Vulkankrater, steigen in Höhlen, die durch das Abkühlen von Lava entstanden sind und wandern an den “Weißen See”.

    Wanderung: unebenes Gelände (teils spitzes Lavagestein), Trittsicherheit und feste Sohlen wichtig, eben und bergauf; ca. 3 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp am See-Ufer (F/M/A)

    15.Tag:

    Durch die Steppe

    Für uns geht es durch eine abwechslungsreiche Steppen- und Flusslandschaft in Richtung Ulaanbaatar. Wir machen ein Picknick am Fluss Khanuj Golund  pausieren anschließend wieder in der hübschen Provinz-Hauptstadt Zezerleg. Nach einer kurzen Wanderung zu einer Nomadenfamilie übernachten wir wieder im Jurtencamp am Taichar Tschuluu.

    Fahrt: ca. 140 km, 2-3 Std.

    Wanderung: Gehzeit 1 Std., eben, einfach

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    16.Tag:

    Ögii Nuur - Vogelparadies

    Heute erreichen wir den schönen, von Hunderten Wasservögeln besuchten See Ögii Nuur. Hier können wir uns bei einem kühlen Bad im See erfrischen und von der gestrigen langen Fahrt erholen. Unseren Abschiedsabend verbringen wir mit Fahrern und Team am Lagerfeuer. Wanderung: einfach; ca. 1 Std.; Fahrt: 170 km, ca. 3 Std.

    Übernachtung im Jurtencamp (F/M/A)

    17.Tag:

    Hauptstadt Ulaanbaatar

    Nach einer letzten längeren Etappe erreichen wir heute wieder Ulaanbaatar. Unterwegs besuchen wir die Ruinen der alten Türkenstadt Balgas aus dem 8. Jahrhundert. Am Abend haben wir die Möglichkeit durch die Hauptstadt zu bummeln und uns nach zahlreichen Nächten in Jurten mal wieder auf ein festes Dach über dem Kopf freuen. Fahrt: ca. 320 km, 4 Std. mit Picknick.

    Übernachtung im Alpha Hotel in Ulaanbaatar (F/M/A)

    18.Tag:

    Ulaanbaatar zur freien Verfügung

    Den heutigen Tag können Sie zur freien Verfügung nutzen. Gehen Sie einkaufen, besuchen Sie das Zanbazar Museum of fine arts oder den Palast von Bogskhan. Sie können uns auch auf einen Tagesausflug (fakultativ) zum Jurtencamp „13. Jahrhundert“, das das Leben in der früheren Mongolei darstellt, begleiten.

    Übernachtung im Alpha Hotel in Ulaanbaatar (F/M/A)

    19.Tag:

    Heimflug

    Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am frühen Nachmittag. (F/-/-)

    Wer die Reise verlängern möchte, dem empfehlen wir weitere Tage in der Wüste, siehe Verlängerungsangebot.

    (Programmänderungen vorbehalten, s. Programmhinweise)

    20.Tag:

    Verlängerung Wüste Gobi

    Um flexibel auf Ihre Reiseplanung eingehen zu können, bieten wir diese Reise als 19- und einer 22-tägige Reisevariante an. Die 19-tägige Variante führt durch die zentrale Mongolei, während die 22-tägige darüber hinaus noch in die Wüste Gobi im Süden des Landes führt.

  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchen/anfragen
    20-MNG1.120.06.202008.07.20203.290,00 €
    Jetzt 3.191,30 € und 3% Frühbucherrabatt sichern
    20-MNG1.204.07.202022.07.20203.290,00 €
    Jetzt 3.191,30 € und 3% Frühbucherrabatt sichern
    20-MNG1.318.07.202005.08.20203.290,00 €
    Jetzt 3.191,30 € und 3% Frühbucherrabatt sichern
    20-MNG1.408.08.202026.08.20203.290,00 €
    Jetzt 3.191,30 € und 3% Frühbucherrabatt sichern

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Flug Frankfurt – Ulaanbaatar – Frankfurt mit MIAT Mongolian Airlines in der Economy Class
    • Alle Transfers laut Programm im Privatfahrzeug
    • Insg. 17 Übernachtungen: 3x DZ mit Du/WC, 14x 2-Personen-Jurte mit Gemeinschaftsbad
    • Vollpension
    • Programm-Details: 9 geführte Wanderungen, 3 Ausritte mit Pferd (für Anfänger geeignet), Stadtführung in Ulaanbaatar, Wildpferd-Nationalpark-Besuch, Oberton-Konzert, Eintritte laut Detailprogramm
    • Qualifizierte, lokale deutschsprachige Reiseleitung
    • Reiseführer (Mongolei, Dumont Reise-Handbuch)
    • Infomaterial
    • 10 € Spende an Biodiversity Foundation

    Nicht enthaltene Leistungen

    • An- und Abreise zum Flughafen Frankfurt (Bahntickets zubuchbar)
    • Visum für Schweizer und Österreicher
    • Getränke und Verpflegung, soweit nicht anders im Programm erwähnt
    • Trinkgelder und sonstige persönliche Ausgaben

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2020: 260,00 €
    • Rail&Fly 2. Klasse: 75,00 €
    • Rail&Fly 1. Klasse: 135,00 €

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 6
    höchstens: 12

    Veranstalter

    Partnerveranstalter von Via Verde

    Hinweise

    Reisecharakter

    Bedingt durch das Nomadentum ist in der Mongolei alles ständig in Bewegung. Dinge können sich sehr schnell wandeln, Familien wohnen in diesem Monat woanders als im letzten… – deshalb ist es auch möglich, dass nicht alle Programmpunkte genau in der Reihenfolge wie beschrieben stattfinden werden. Inhaltlich bedeutet dies aber keinerlei Änderungen des Programms. So findet eine Wanderung vielleicht am Morgen anstelle des Abends statt, eine Nomadenfamilie wird an einem anderen Tag besucht (oder einfach noch eine weitere, der wir bei einer Wanderung begegnen) oder die buddhistische Andacht in einem anderen Kloster erlebt. Ein Schuss Flexibilität und Spontanität werden diese Veränderungen zu besonderen Erlebnissen werden lassen und den Reisegenuss noch erhöhen – echt mongolisch eben!

    Schwierigkeitsgrad / Anforderungen

    19- tägige Rundreise mit Wanderung im Bogd Khan Gebirge und auf dem Pferderücken durch die Steppen der Nomaden. Die neun vorgesehenen Wanderungen und Spaziergänge sind einfach bis moderat und dauern 1 bis maximal 4 Stunden. Uns erwarten viele Begegnungen mit den Mongolen und Ihrer Gastfreundschaft sowie tiefe Einblicke in die Kultur und Eigenheit der Menschen.

    Komfortverzicht, Offenheit und Teamfähigkeit sind für diese Reise sehr wichtig.

    Wir übernachten schließlich überwiegend im traditionellen Ger sowie in Zelten! Wer das Leben der Nomaden aus dieser Nahperspektive kennen lernen möchte, sollte bereit sein, auf einige lieb gewonnene Annehmlichkeiten zu verzichten. Unsere Wanderungen und Ausritte mit Pferd sind bei durchschnittlicher Fitness gut zu schaffen. Sie brauchen keine Reiterfahrung.

    Unterkunft

    Von 17 Übernachtungen in der Mongolei werden Sie nur drei Nächte in einem Hotel verbringen. 14  Nächte schlafen Sie in einem traditionellen Ger, dem Zelt der Nomaden, das üblicherweise 2 Personen beherbergt und mit Betten, einem Tischchen und einem Ofen ausgestattet ist. Natürlich kann ein Ger viele Annehmlichkeiten eines Hotels nicht bieten, dafür aber eine einzigartige Atmosphäre. Jedes Jurtencamp hat ein öffentliches Sanitärgebäude mit Du/WC sowie ein Restaurant.

    Ausnahme: „Extra-Ger“ – Camps der Nomaden beim Nationalpark Hustai Nuruu und am Orkhon Wasserfall. Hier wohnen Sie in Gers, die direkt von Nomaden als Gästejurten aufgestellt wurden und von ihnen selbst verwaltet werden. Jede Jurte hat eine kleine Außen“terrasse“. Sehr einfache Toilettenhäuschen und solarbetriebene Duschen sind vorhanden (bei schlechtem Wetter kann das Wasser also auch mal kalt sein).

    Verpflegung

    Bei der Reise ist die Verpflegung, außer in Ulaanbaatar, inklusive. Bei besonderen Wünschen ist es gut, Ihre Reiseleitung bereits am ersten Tag in Ulaanbaatar anzusprechen, um Vorräte eventuell dort schon zu ergänzen. Man kann inzwischen auch gut mit sehr wenig Fleisch essen – absolute Vegetarier werden allerdings immer noch auf Probleme stoßen.

    Die traditionelle mongolische Küche basiert auf Fleisch und Milchprodukten. Das Fleisch (insbesondere Hammelfleisch) wird immer gekocht, nie gebraten. Sowohl Wildfleisch, als auch Fisch findet man äußerst selten auf der Speisekarte. Chinesische und russische Kochkünste hatten in der Mongolei nur wenig Einfluss. Immer mehr verbreitet sind Kartoffeln und Gemüse, so dass auch Vegetarier an der Reise teilnehmen können. In den städtischen Restaurants findet man auch eine Auswahl an Rohkostsalaten und oft einen Kartoffelsalat. Obst ist dagegen recht selten. Zu Suppen isst man Brot oder eine Art Hefekloß (Mantuu). Das Nationalgericht sind die mit Hammelhack gefüllten Teigtaschen. Neben gesalzenem Milchtee kann man in den Städten auch Kaffee, Schwarztee, Bier oder Limonade trinken. Nationalgetränk ist der Airag, vergorene Stutenmilch, die bei einem Besuch bei nomadischen Pferdezüchtern immer gern gereicht wird. Als Verdauungsförderer nach dem Essen wird gerne Wodka getrunken.

     

    Transfers im Land

    Die Verkehrsverbindungen in der Mongolei sind unterentwickelt; sie auszubauen stellt in dem riesigen Flächenstaat mit seinen extremen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung dar. Hauptverbindung ist die Eisenbahnlinie zwischen Russland und China über Ulan Bator (Gesamtlänge der mongolischen Schienenwege: 1.815 km). Die Mongolei plant, in Zukunft in neue Schienenwege zu investieren. Die Asphaltstraßen in der Mongolei nehmen zwar stetig und unaufhaltsam zu, doch bei touristischen Reisen muss man oft hunderte von Kilometern auf staubigen und sandigen Pisten zurücklegen. Das Straßennetz beschränkt sich zurzeit auf ca. 2.500 km geteerte Straßen in meist schlechtem Zustand.
    Von Ulan Bator aus werden die mehrere Provinzhauptstädte von zwei inländischen Fluglinien angeflogen. Internationale Linienflüge werden von der mongolischen Fluglinie MIAT sowie vier internationalen Fluglinien aus China, Russland, Südkorea und der Türkei angeboten. War das Land noch 1990 hermetisch abgeriegelt, trägt der Tourismus heutzutage 10% zum Bruttosozialprodukt bei. Der Tourismus wuchs nach der Wende zum Drittstärksten Wirtschaftszweig. Seit einigen Jahren stagniert die Zahl der Touristen, die die Mongolei besuchen, auf einem Wert von ca. 500.000 Einreisen pro Jahr. Bei einem weiteren Ausbau der Infrastruktur wird bei dieser Zahl jedoch noch einiges an Potenzial gesehen.

    Klima

    Die Mongolei ist geprägt von trockenem, kontinentalem Klima. Der mongolische Winter ist sehr lang und schneearm. Der Sommer dagegen ist kurz und warm und teilweise heiß (vorrangig in der Gobi). Ulaanbaatar ist, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von -2˚C und Tiefsttemperaturen bis zu -47˚C, die kälteste Hauptstadt der Welt. In der Wüste Gobi kann es im Sommer bis zu 40˚C heiß werden. Doch Vorsicht: Die Temperaturschwankungen sind extrem. Der Unterschied von Tages- zu Nachttemperatur kann leicht 20˚C betragen. Gerade für die Nächte im traditionellen Ger sollten Sie daher auch wärmere Kleidung mitbringen. Bis in den Juni hinein können Nachtfröste auftreten! Besonders im Frühjahr weht häufig eine “steife Brise”. Die wenigen Niederschläge fallen fast ausschließlich im Sommer, doch auch in dieser Zeit dürfen Sie mit vielen  Sonnentagen rechnen. Empfehlenswert ist eine Reise in die Mongolei zwischen Ende Mai und Anfang September. Ab Juni bis August liegen die Durchschnittstemperaturen in der Hauptstadt bei +20°C.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche benötigen für die Einreise in die Mongolei für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum mehr. Für die Einreise benötigen Sie lediglich einen gültigen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Reise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Seit dem 01.01.2016 benötigen Schweizer und Österreicher für die Einreise in die Mongolei ein Visum. Für die Beantragung des Visums brauchen Sie einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein aktuelles Passfoto. Ein Visum für bis zu 30 Tage bei einmaliger Einreise kostet 60 Euro / 90 CHF. Die Beantragung läuft über die Botschaft der Mongolei in Genf bzw. Wien. Eine Beantragung ist frühestens 90 Tage vor Einreise möglich. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung. Für die Einhaltung der Einreisebestimmungen sind Sie selbst verantwortlich.

    Verlängerungsmöglichkeiten

    Um flexibel auf Ihre Reiseplanung eingehen zu können, bieten wir diese Reise als 19- und einer 22-tägige Reisevariante an. Die 19-tägige Variante führt durch die zentrale Mongolei, während die 22-tägige darüber hinaus noch in die Wüste Gobi im Süden des Landes führt. 

    Leistungen:

    • Inlandsflug Ulaanbaatar-Gobi-Ulaanbaatar
    • Alle Transfers laut Programm im Privatfahrzeug
    • Insg. 3 Übernachtungen in 2-Personen-Jurte mit Gemeinschaftsbad
    • Vollpension
    • Programm-Details: 2 Wanderungen, 1 Kamelritt
    • Qualifizierte, lokale Reiseleitung in Deutsch
    • Preis ab 480€ pro Person im Doppelzimmer; EZ-Zuschlag +50 €. Gerne machen wir Ihnen ein individuelles Angebot!

    Reiseleitung

    Eine gute und professionelle Reiseleitung ist der Schlüssel zu einer einmaligen, unvergesslichen Reise. Unsere mit Bedacht ausgewählten Reiseleiterinnen und Reiseleiter bringen Sie an Orte, die Sie nicht in Reiseführern finden und bringen Ihnen auch die kleinen Details näher, die die Einzigartigkeit eines Landes ausmachen. In einigen Zielgebieten werden Sie von lokalen, deutsch- oder englischsprachigen Guides und Reiseleitern begleitet, die ihre Heimat natürlich am besten kennen und ganz besondere Einblicke in die Kultur des Landes ermöglichen.

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