Usbekistan: Das Herz der Seidenstraße

 

Tief in Zentralasien, fern vom Meer und zur Hälfte Wüste – das ist Usbekistan. Muss man so ein Land bereisen? Wir finden: Auf jeden Fall! Eine Reise ins märchenhafte Usbekistan ist auch heute noch ein authentisches Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten!

 

 

 

Kurzsteckbrief Usbekistan

Hauptstadt: Taschkent Fläche: ca. 450T   km² Währung: Usbekischer Som (UZS) Flagge:Bildergebnis für flagge usbekistan
Einwohner: ca. 32M Landessprache: Usbekisch Religion: ca. 89% sunnitischer   Islam Zeitverschiebung: +4 Std.

Unsere Reiseangebote in Usbekistan

Usbekistan und Tadschikistan Erlebnisreise

Moscheen, Minarette & Bergwelten (UST1)

Entdecken Sie auf unserer Usbekistan und Tadschikistan Erlebnisreise die ältesten Städte der Welt und die Oasenstadt Chiwa. Lassen Sie sich verzaubern von der Pracht der usbekischen Mausoleen und Moscheen.

  • 17 Tage Usbekistan und Tadschikistan Erlebnisreise
  • Entlang der alten Seidenstraße die ältesten Städte der Welt erleben
  • Wanderung in Tadschikistan
  • Jurtenübernachtung
  • Treffen mit Einheimischen

Reise ansehen

4 Gründe, warum sich eine Reise nach Usbekistan lohnt

 

  • Weil es ein Land ist, wie Sie es noch nicht kennen.
    Usbekistan ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich und interessant. Sie werden angenehm überrascht sein. Prunkvolle Architektur, bunte Basare, endlose Landschaften und märchenhafte Wüstenstädte erwarten Sie! Und wenn Sie zu Hause von Ihrer Usbekistan-Reise erzählen, ist Ihnen das Interesse Ihrer Zuhörer sicher.

 

  • Weil Geschichte hier lebendig bleibt.
    In Usbekistan ist die Vergangenheit nie zu Ende gegangen. Die reiche und wechselvolle Kultur und Geschichte dieses Landes – von Antike und Mittelalter über die Zarenzeit bis zur sowjetischen Epoche und zur Gegenwart – begleitet Sie auf Usbekistan-Reisen bei jedem Schritt.

 

  • Weil die Menschen freundlich, aufgeschlossen und neugierig sind.In Usbekistan gehören Touristen noch nicht zum Alltag. Man interessiert sich für Sie als Besucher und behandelt Sie herzlich und gastfreundlich. Begegnungen mit Menschen sind das Herzblut jeder Usbekistan-Reise.

 

  • Weil man dort noch unter Entdeckern ist.
    Noch ist Usbekistan ein Reiseziel für Eingeweihte und Neugierige. Der Tourismus steckt hier erst in den Kinderschuhen und ist entsprechend authentisch und aufregend. Selbst die phantastischen UNESCO-Weltkulturerbestätten Usbekistans sind kaum jemals überlaufen. Besuchen Sie dieses wunderbare Land, solange es noch als Geheimtipp zählt!

 

Usbekistan Reisen

 


 

Allgemeine Länderinformationen Usbekistan

 

Geographie Usbekistans

 

Usbekistan hat eine Fläche von 447.400 km² und liegt mitten in Zentralasien. Neben Liechtenstein ist es der einzige Binnenstaat der Erde, der seinerseits nur von Binnenstaaten umgeben ist (double landlocked). Man müsste bei Usbekistan-Reisen also mindestens zwei Staatsgrenzen überqueren, um zu einem offenen Meer zu gelangen.

Die Ausdehnung Usbekistans beträgt von West nach Ost etwa 1.425 km und von Nord nach Süd etwa 930 km. Nachbarstaaten sind im Westen und Norden Kasachstan, im Osten Kirgistan, im Südosten Tadschikistan und Afghanistan, sowie im Süden Turkmenistan.

 

Usbekistan erstreckt sich von den Wüsten am Aralsee im Westen über ca. 1.200 km bis zum fruchtbaren Ferghana-Tal im Osten. Südwestlich des Sees befindet sich das wüstenhafte Ustjurt-Plateau, dessen Westhälfte zu Kasachstan gehört und das ein großes Naturreservat bildet. Neben dem Aralsee gibt es noch einige größere Seen und Flüsse, die jedoch alle nur zum Teil auf usbekischem Staatsgebiet liegen.

Der größte Teil der Fläche Usbekistans wird von Wüsten eingenommen. Südöstlich des Aralsees im Tiefland von Turan erstreckt sich die Qizilqum-Wüste, die 40% der Staatsfläche umfasst. Im Osten Usbekistans liegen die Turkestan-Gebirgskette und die vorgebirgige Landschaft des Tianshan, sowie Teile des Ferghana-Tals, einer dichtbesiedelten Senke mit landwirtschaftlichen Anbauflächen.

 

Der höchste Berg Usbekistans mit 4.643 Metern liegt im Hissargebirge. Er trug einst den Namen „Berg des 22. Kongresses der Kommunistischen Partei“, war danach eine Zeit lang namenlos und wird heute Hazrat Sulton genannt. Die tiefste Stelle im Land liegt 12 Meter unter dem Meeresspiegel in der Wüste Qizilqum. Die größten Städte Usbekistans sind Taschkent (über 3M), Namangan (ca. 830T), Andijon (ca. 970T), Samarkand (ca. 850T) und Buchara (ca. 430T). Sie sind die wichtigsten Ballungsräume des Landes. Daneben ist die Region Fargʻona mit über 500T Einwohnern ein weiterer bedeutender Ballungsraum.

 

 

 

Klima und beste Reisezeiten

 

 

Usbekistan zählt zur gemäßigten kontinentalen Klimazone. Je nach Region herrschen kontinentales Feuchtklima, gemäßigtes Steppenklima oder gemäßigtes Wüstenklima vor. Die Sommer sind meist heiß und wolkenlos, die Winter unbeständig und kalt. Die Temperaturen schwanken sowohl jahres- als auch tageszeitlich stark.

 

Der Jahresniederschlag beträgt je nach Region nur 50–400mm, steigt jedoch in den Gebirgen teilweise auf über 1.000mm jährlich an. Zwischen Juni und September regnet es sehr selten, den meisten Niederschlag gibt es von Dezember bis April. Durch den wenigen Niederschlag ist die Luftfeuchtigkeit in den meisten Teilen des Landes sehr niedrig; vor allem im Sommer kann es deshalb immer wieder zu Staubstürmen in den Wüstenregionen kommen.

Von Nord nach Süd werden die Temperaturen in Usbekistan wärmer, die Winter kürzer und milder. Der Sommer kann Spitzentemperaturen bis zu 50°C hervorbringen, in der Regel steigt das Thermometer aber nur auf 26-32°C. Im Gebirge oberhalb 2.000 m wird es erträglicher mit 20 °C.

 

TIPP: Die besten Reisezeiten für Usbekistan-Reisen sind das späte Frühjahr (Mai und Juni) und der Herbst (September bis November).

Soll Ihre Usbekistan-Reise jedoch höher ins Gebirge gehen, so stellen auch Juli und August eine gute Reisezeit dar, denn ab 2.000 m Höhe sind die Temperaturen dann zum Wandern oder Klettern sehr angenehm.

 

Flora & Fauna in Usbekistan

 

 

Naturliebhaber werden bei einem Urlaub in Usbekistan nicht enttäuscht. Obwohl etwa 80 % der Landesfläche aus Wüste und Steppe bestehen, bietet Usbekistan aufgrund seiner Größe und der vielen Landschaftszonen eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt.

Weniger als 5% der Fläche Usbekistans sind bewaldet und knapp 2% des Landes stehen unter Naturschutz. Es finden sich über 3.000 Grasarten, aber auch immerhin etwa 80 Baumarten.

 

Zu den über 40 Säugetierarten zählen das Karakulschaf, Rothirsche, Kropfgazellen, Saiga-Antilopen, aber auch Braunbären, Wölfe, Füchse, Luchse, Dachse, Wildschweine und Stachelschweine. Sogar Schneeleoparden sind in den Westausläufern des Tianshan beheimatet. Der Kaspische Tiger ist heute ausgestorben, durchstreifte aber früher das einst grüne Mündungsdelta des Amudarja.

Über 400 Vogelarten kommen in Usbekistan vor, darunter eine Taubenrasse, Kragentrappen, Wacholderdrosseln, Rebhühner, Stare, Zwergadler, Geier und Falken. Hinzu kommen etwa 60 Reptilienarten und über 70 Fischarten.

 

Leider ist die Umwelt in Usbekistan stark belastet: Die übermäßige Wasserentnahme aus Flüssen und Seen für den Baumwollanbau verursacht schwere ökologische Schäden und eine massive Bodenversalzung. Dazu kommt ein hoher Eintrag von Düngerückständen, Herbiziden und Pestiziden, der Böden und Grundwasser nachhaltig verunreinigt.

 

Der Aralsee steht vor seiner Austrocknung, weil seine Zuflüsse seit den Zeiten der UdSSR zu stark für künstliche Bewässerung verwendet wurden. Seine Tiefe halbierte sich, seine Fläche verringerte sich von 66.000 km² auf derzeit etwa 8.300 km² (Stand: 2015). Das Verschwinden des einst riesigen Sees könnte das Klima Usbekistans noch trockener machen. Wer eine Usbekistan-Reise unternimmt, wird leider auch mit diesen Problemen konfrontiert.

 

 

 

Die Bevölkerung Usbekistans

 

 

Usbekistan hatte 2016 ca. 31,5 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte beträgt 70 Einwohner pro km², also etwa 1/3 von Deutschland. Jedoch verteilt sich die Bevölkerung ungleichmäßig im Land; so liegt sie im Ferghana-Becken bei über 570, woanders hingegen bei nur 8,4 Einwohnern pro km². Usbekistan ist zudem ein sehr junges Land: Etwa 40 % der Bevölkerung sind unter 18 und ca. 65 % sind unter 30 Jahre alt.

 

Die Bevölkerung Usbekistans besteht aus über 100 Völkerschaften, davon sind nach offiziellen Angaben 71% Usbeken. Dazu kommen Russen, Tadschiken, Karakalpaken, Kasachen, Tataren, Koreaner, Turkmenen, Uiguren, Armenier, Mescheten, Aserbaidschaner, Kurden und Juden. Sie können sich also auf einen sehr diversen und multikulturellen Urlaub in Usbekistan freuen.

Die deutsche Minderheit in Usbekistan (überwiegend Wolgadeutsche) wird heute auf etwa 8.000 Personen geschätzt; 2001 waren es noch dreimal so viele. Stalin deportierte in den 1940er Jahren rund 40.000 Wolgadeutsche nach Taschkent.

 

 

 

Sprachen in Usbekistan

 

 

Usbekisch ist die Amtssprache Usbekistans. In Samarkand und Buchara ist die tadschikische Sprache weit verbreitet, die russische Sprache ist als Verkehrssprache weiterhin von großer Bedeutung. Russisch gilt als schick und zeugt von Bildung und so kommt es, dass ca. 70% der Bevölkerung zumindest ein wenig Russisch können. In Koranschulen erfolgt der Unterricht zumeist auf Arabisch.

 

Seit Mitte der 1990er erfolgt der Umstieg vom kyrillischen auf das lateinische Alphabet. De facto sind nun beide Alphabete parallel in Gebrauch. Gut 50% der insgesamt rund 1,2 Millionen Schüler erlernen Deutsch als Fremdsprache. Sie haben also auf Usbekistan-Reisen gute Chancen, sich mit Jugendlichen auf Deutsch zu unterhalten!

 

Der Konflikt zwischen Usbeken und Tadschiken hat noch eine gewisse Bedeutung für Usbekistan. Usbekisch ist Turksprache wie Türkisch, Azeri, oder Uigurisch; Tadschikisch hingegen eine persische Sprache. Mangels exakter Bevölkerungsstatistiken existieren nur ungenaue Schätzungen über die Zahl tadschikischer Muttersprachler. Forscher gehen davon aus, dass der Anteil an der Bevölkerung bis zu 30% betragen könnte.

 

 

 

Einige praktische Begriffe für Ihre Usbekistan-Reise:

 

 

Hallo!Salom!
Guten Tag!Assalomu alaykum!
Tschüss!Xayr!
Auf Wiedersehen!Ko’rishguncha!
JaHa
NeinYo’q
Danke!Raxmat!
Bitte!Arzimaydi!
Entschuldigung…Kechirasiz…
Prost!Sog’lik uchun!

 

 

Geschichte Usbekistans

 

Auf Usbekistan-Reisen begleitet Sie die lange Geschichte des Landes. Funde aus paläolithischer Zeit belegen, dass das Gebiet des heutigen Usbekistan schon sehr früh besiedelt wurde. Prägende Einflüsse der Antike waren die Feldzüge Alexanders des Großen und die frühe Seidenstraße, die durch diese Region verlief.

Bereits kurz nach seiner Entstehung verbreitete sich der Islam in Usbekistan, seit 751 zählt die Region zum islamischen Kernland. Vor allem in Buchara und Samarkand entwickelte sich eine islamische Stadtkultur, deren geistliche Zentren viele Philosophen und Wissenschaftler hervorbrachten.

 

Mit dem Einfall der Mongolen im Jahre 1220 begann eine unruhige Epoche der Nomadenkriege. Am Ende dieser Zeit stand der heutige Volksheld Timur Lenk (auch Tamerlan oder Amir Timur), der sich 1370 zum Herrscher ausrief. Ihm folgte sein Enkel Ulugh Beg, ein bekannter Astronom. Die Timuriden herrschten bis zum 16. Jh; erst dann kam die Zeit der eigentlichen Usbeken, eines Turkvolks, das ursprünglich aus Westsibirien stammte.

Die Zeit der usbekischen Khans und des Karawanenhandels gilt als Blütezeit der Kultur und Wissenschaft. Im 17. Jh erlebte das Land unter den Dschaniden (1599–1785) eine außergewöhnliche Stabilität. Diese Epoche war stark muslimisch geprägt und förderte den Bau einer Vielzahl von Moscheen und Medresen.

 

Im 19. Jahrhundert erlangte Russland die Kolonialherrschaft über Usbekistan. Unter russischer Herrschaft wurden die zentralasiatischen Gebiete zum Generalgouvernement Turkestan zusammengefasst, dessen Hauptstadt Taschkent war. 1924 entstand die Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik, die 1925 Mitgliedsstatus der Sowjetunion erhielt. Erste Hauptstadt war Samarkand; erst 1930 ging dieser Status an Taschkent über. 1963 wurden große Gebiete von der Kasachischen an die Usbekische SSR übertragen; Usbekistan in seinen heutigen Grenzen war entstanden.

 

Am 20. Juni 1991 schließlich erklärte das Land seine Unabhängigkeit von der UdSSR. Präsident wurde Islom Karimov, der schon seit 1989 erster Parteisekretär in Usbekistan gewesen war und sein Amt bis zu seinem Tode 2016 ausübte. Ihm folgte der bisherige Premierminister Shavkat Mirziyoyev.

 

 

 

Religion in Usbekistan

 

 

Sie werden auf Ihrer Usbekistan-Reise schnell bemerken, dass die Religion heute überall präsent ist. Ca. 89% der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, etwa 8% russisch-orthodoxe Christen (meist Angehörige der russischen Minderheit). Darüber hinaus gibt es schiitische Muslime (vor allem in Buchara und Samarkand), Angehörige anderer christlicher Konfessionen, sowie Juden (ca. 93T), Buddhisten, Bahai und Hindus.

 

Obwohl die Verfassung Religionsfreiheit garantiert, werden besonders protestantische Christen und christliche Gemeinden oder Gruppen stark benachteiligt. Auch Amnesty International beklagt die eingeschränkte Religionsfreiheit, vor allem für behördlich nicht zugelassene Gruppen wie die christlich-evangelikalen Gemeinden und schiitische Muslime.

Der Ramadan wird von ca. 40% der Muslime in den Städten und 85% auf dem Land praktiziert. Im Volk finden sich bis heute Einflüsse des Zoroastrismus und des Buddhismus; ebenfalls verbreitet sind Elemente des Schamanismus und volksislamische Formen und Bräuche.

 

 

 

Kunst und Kultur in Usbekistan

 

 

Kunst und Kultur gehören zu den Hauptattraktionen aller Usbekistan-Reisen. Anders als seine Nachbarländer, die im Nomadentum wurzeln und lange nur oberflächlich islamisiert waren, ist die Region des heutigen Usbekistan schon seit dem frühen Mittelalter ein Kerngebiet islamischer Kultur. Wesentlich dafür war die hochentwickelte, persisch geprägte Stadtkultur. Insbesondere Buchara und Samarkand haben eine außergewöhnliche Kulturgeschichte und brachten bedeutende Philosophen, Wissenschaftler und Theologen hervor.

Auch Musik und Dichtung, religiöses Denken, sowie die traditionelle Architektur Usbekistans sind stark vom persischen Kulturraum beeinflusst. So zählt Newroz, das uralte zoroastrische Neujahrsfest, zu den höchsten Feiertagen im Land.

 

 

 

Essen und Trinken in Usbekistan

 

 

Die Küche Usbekistans ist abwechslungsreich und von lokalen Zutaten geprägt. Sie ist eng mit der orientalischen Küche verbunden, kennt aber auch russische und asiatische Einflüsse.

Grundnahrungsmittel sind vor allem Reis und Brot, das früher als heilig galt und um das sich zahlreiche Legenden ranken. Es wird vor allem Fladenbrot verzehrt, das noch heute auf traditionelle Weise an den Innenwänden eines großen Tonofens (tandyr) gebacken wird. Ferner wird viel gegrilltes bzw. gebratenes Fleisch gegessen.

 

Probieren Sie das Nationalgericht des Landes auf Usbekistan-Reisen: plow ist ein Reisgericht, das mit Zwiebeln, Fleisch und anderen Zutaten in Brühe gekocht wird. Es wird in jedem Landesteil anders zubereitet. Andere typische Gerichte sind manti (gefüllte Teigtaschen), lag’mon (Nudeln mit Gemüse und Fleisch), die Suppen schurpa und naryn und diverse Salate.

In den Teehäusern Usbekistans wird vor allem grüner Tee getrunken, im Sommer sind ayran (gekühlter, flüssiger Joghurt) und Fruchtsäfte beliebt. Für ein überwiegend muslimisches Land wird ausgesprochen viel Wein getrunken; ferner gibt es importiertes und mittlerweile auch einheimisches Bier zu kaufen. Sie müssen also im Usbekistan-Urlaub nicht auf alkoholische Getränke verzichten!

 

 

Usbekistan Reisen

 


Highlights Ihrer Usbekistan-Reise

 

Regionen und Sehenswürdigkeiten

 

  • Taschkent: Die neue, alte Hauptstadt
    Taschkent ist eine unerwartet grüne und luftige Stadt mit einer orientalischen Altstadt und einem der größten Basare Zentralasiens. Moderne Parks und Freizeitanlagen aus sowjetischer Zeit wechseln sich mit altusbekischen Medressen aus dem 16. Jahrhundert ab.

 

  • Samarkand: Perle der Seidenstraße
    Einst die bedeutendste Stadt Mittelasiens, verströmt Samarkand noch heute den Zauber der Geschichte – vom Registanplatz und dem Observatorium des Ulugh Beg bis zur Totenstadt Schah-e-Sinde mit ihren unzähligen Mausoleen und verwinkelten Gassen.

 

  • Chiwa: Oasenstadt und Weltkulturerbe
    Die Geschichte der Oase Chiwa reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Entdecken sie auf Ihrer Usbekistan-Reise die schmalen Gassen des Itschan Kale mit seinen Lehmhäusern. Das Kalta Minor mit seinen türkisfarbenen Kacheln oder der Toza Bog-Palast offenbaren Ihnen die Schönheit von Chiwas Altstadt.

 

  • Bukhara: Die persische Königin
    Auch das historische Zentrum von Buchara wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt – als das vollständigste und unberührteste Beispiel einer mittelalterlichen zentralasiatischen Stadt, die ihr Stadtgefüge bis heute bewahren konnte. Die meisten Einwohner sind Tadschiken und sprechen als Muttersprache Tadschikisch, die zentralasiatische Form des Persischen.

 

 

 

Beliebte Aktivitäten in Usbekistan: Wandern, Erleben & Entdecken

 

 

  • Durch die Wüste ins Jurtencamp – Kamelreiten, Jeepfahrten durch die Wüste, Picknick am Lagerfeuer und Übernachtungen in traditionellen Filzjurten – all das kann man auf einer Usbekistan-Reise erleben.

 

  • Geschichte und Gegenwart zu Fuß erfahren – Die wechselvolle Geschichte der Region mit ihren unterschiedlichen Epochen ersteht in den Städten Usbekistans vor Ihren Augen. Von orientalischen Märkten über persische Sakralbauten bis zur großzügigen Architektur und Stadtplanung aus sowjetischer Zeit können Sie sich die Jahrhunderte erwandern.

 

  • Shopping – Die Bazare Usbekistans zählen zu den größten und buntesten der islamischen Welt. Der historische Tshorssu-Bazar in Taschkent befindet sich in einem türkisen Kuppelbau im Zentrum der Stadt und erstreckt sich über 4 Etagen. Auch Liebhaber von Kunsthandwerk und Museumsartefakten werden bei einer Usbekistan-Reise nicht enttäuscht.

 

 

Usbekistan Reisen

 


„Besonders toll war die Übernachtung in einer traditionellen Jurte mitten unter dem Sternenhimmel der Wüste. Die Stadt Samarkand mit all ihren Moscheen war ebenfalls beeindruckend!“  – M. Koch


Reisen nach Usbekistan: Ein kleiner Leitfaden

 

Anreise

 

Zu einem Urlaub in Usbekistan werden die meisten vermutlich per Flugzeug anreisen. Usbekistan Airways fliegt viermal wöchentlich ab Frankfurt. Weitere Anbieter sind russische Fluggesellschaften (in der Regel mit Umstieg in Moskau) sowie Flüge mit Turkish Airlines über Istanbul.

Aber auch mit der Bahn kommt man nach Usbekistan! Von Deutschland kann man über Moskau oder Saratov bis nach Taschkent fahren. Für die Fahrt von Berlin nach Taschkent sind dabei knapp 100 Stunden zu veranschlagen. Eine einfache Fahrkarte von Moskau nach Taschkent kostet je nach Kategorie zwischen 100 und 300 Euro. Züge von Russland nach Usbekistan fahren durch Kasachstan, wofür ein Transitvisum erforderlich ist.

Es gibt auch Zugverbindungen von Usbekistan in die umliegenden Staaten. Reisende sollten aber beachten, dass diese Fernzüge zum Teil noch aus sowjetischer Zeit stammen – es gibt keine Duschen, keine Klimaanlage und auch sonst wenig Ausstattung. Wer jedoch bereit ist, so zu reisen, kann relativ sicher für wenig Geld nach Usbekistan kommen, viel Landschaft sehen und Ungewöhnliches erleben.

Urlaubern wird während Usbekistan-Reisen grundsätzlich davon abgeraten, selbst ein KFZ zu steuern. Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug empfehlen wir daher nicht.

 

 

 

Einreisebestimmungen

 

 

Seit 15. Januar 2019 benötigen deutsche und viele andere europäische Staatsangehörige für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum mehr. Für einen längeren Aufenthalt muss bei der zuständigen usbekischen Auslandsvertretung ein Visum beantragt werden.

 

Hier geht es zur Seite der Botschaft der Republik Usbekistan in Deutschland

 

Die Angaben entsprechen dem Stand von April 2019 und sind ohne Gewähr.

 

 

 

Verkehrsmittel: Unterwegs in Usbekistan

 

 

Inlandsflüge können in vielen Reisebüros, aber auch online über Suchportale gebucht werden. Die Verfügbarkeit vor Ort ist gering; die Flüge sind meist schnell ausgebucht. Das Inlandsflugnetz ist ausgedünnt und es gibt keine direkten Verbindungen zwischen Städten außerhalb der Hauptstadt, so dass man immer in Tashkent umsteigen muss.

Da es nur wenige Anbieter von Mietwagen gibt und die Straßenverhältnisse keineswegs mit den europäischen zu vergleichen sind, empfiehlt es sich im Usbekistan-Urlaub für wenig Geld mit dem Sammeltaxi oder mit dem Zug das Land zu entdecken. Hier sind Russischkenntnisse von Vorteil, da Englisch noch wenig verbreitet ist.

 

Die Bahnverbindungen im Land wurden in den letzten Jahren ausgebaut und das Netz erweitert, so dass man auch den Westen und Süden des Landes ohne Umweg über Turkmenistan erreichen kann. Auf der Hauptstrecke Taschkent – Samarkand – Buchara gibt es einen Schnellzug, der Sie in 2 Stunden nach Samarkand und in 3,5 Stunden nach Bukhara bringt. Auf allen größeren Strecken verkehren auch Nachtzüge mit bequemen Schlafwagen.

 

Als bequemes Transportmittel auf einer Usbekistan-Reise bieten sich Taxis an, darunter auch Privatfahrzeuge. Es gibt einige offizielle Taxis, viele andere Fahrzeuge operieren jedoch ohne Lizenz. Taxameter werden hier selten eingesetzt – Reisende sollten den Preis stets im Vorfeld verhandeln und sicherstellen, dass dieser für das gesamte Fahrzeug und nicht pro Person gilt und dass keine Extragebühren für Gepäck oder sonstige Zuschläge fällig werden. Im Zweifelsfall nutzt man besser ein offizielles Taxi, falls möglich. Einige Anbieter nehmen Anrufe in Englisch entgegen und auch einige Fahrer sprechen einigermaßen gut Englisch. Dennoch wird empfohlen, das Fahrtziel in russischer oder usbekischer Schrift bei sich zu tragen.

 

 

 

Rund um Geld und Shopping

 

 

Offizielles Zahlungsmittel ist der usbekische Som oder Sum (UZS). Ende April 2019 entsprach 1€ etwa 9.400 UZS und 1$ etwa 8.400 UZS. Achtung: Die usbekische Währung darf nicht außer Landes gebracht werden, nicht einmal Münzen. Bei Zuwiderhandlung werden harte Strafen verhängt. Ausländische Währung kann man in unbegrenzter Höhe einführen, sie muss jedoch bei der Einreise deklariert werden.

 

Der US-Dollar ist so etwas wie die zweite Landeswährung Usbekistans. Auch der Euro wird vielerorts akzeptiert, allerdings nur bis zur 50€-Note. Man kann auf Usbekistan-Reisen vielerorts mit Euro oder Dollar bezahlen; es empfiehlt sich aber, nur unversehrte Scheine ab 2010 mitzunehmen, da alte oder unansehnliche Dollar- und Euro-Noten häufig abgelehnt werden.

In Tashkent gibt es Geldautomaten, aus denen man US-Dollar mit VISA Kreditkarte bekommen kann. Außerhalb von Tashkent ist die Zahlung mit Kreditkarte kaum möglich. Lediglich größere Hotels akzeptieren Karten.

 

Typisch zentralasiatisch kann man in den Basaren in Taschkent und Samarkand einkaufen. Das Angebot reicht von Kräutern und Gewürzen bis zu orientalischen Teppichen. Viele Museen verkaufen Reproduktionen der Ausstellungsstücke. Für die Ausfuhr von Gegenständen, die über 100 Jahre alt oder von besonderem kulturellen Wert sind, benötigt man eine Sondergenehmigung.

Trinkgelder sind freiwillig und nur zu bezahlen, wenn Sie mit dem Service zufrieden waren und dies zum Ausdruck bringen möchten. Bei Dienstleistungen sind 10% üblich, in Restaurants und Hotels sind 10-20% des Gesamtbetrages bereits als Trinkgeld in der Rechnung enthalten. Sie können natürlich trotzdem noch etwas mehr geben.

 

 

 

Was kostet wie viel im Usbekistan-Urlaub?

 

Übernachtung im Hotel (Mittelklasse)40€
Übernachtung im Hotel (Top-Kategorie)100€
Mahlzeit im Restaurant (preiswert)3,50€
Mahlzeit im Restaurant (Mittelklasse, 3 Gänge für 2 Personen)15€
Importiertes Bier (0,33 Liter)2€
Einheimisches Bier (0,5 Liter)1€
Softdrinks (0,33 Liter)0,5€
Wasser (0,5 Liter)0,3€
Kaffee1€ oder weniger
Taxifahrt (pro Kilometer, bei 0,6€ Grundpreis)0,2€
Einzelfahrt im Nahverkehr0,2€

 

 

 

Tipps für die Telekommunikation in Usbekistan

 

 

Mobilfunk

 

Reisende können Roaming nutzen, um mit ihrem Telefon auch in Usbekistan zu telefonieren. Die Gebühren sind jedoch hoch; es wird empfohlen auf Usbekistan-Reisen, eine regionale SIM-Karte zu verwenden. Wer kein Gerät ohne SIM-Lock bei sich trägt, kann vor Ort ein Telefon für wenig Geld kaufen oder leihen.

 

 

WLAN

 

Hotels, Restaurants und einige öffentliche Lokalitäten bieten WLAN an. In den Städten Usbekistans gibt es außerdem zahlreiche Internetcafés. Die Geschwindigkeit überzeugte in der Vergangenheit nicht immer, die Verbindungen werden aber von Jahr zu Jahr schneller.

 

 

Zensur

 

Reisende sollten wissen, dass das Internet in Usbekistan einer strengen Kontrolle unterliegt. Das Land unterhält die aufwändigsten Kontroll- und Sperrmechanismen innerhalb der Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Es werden politische, soziale und potentiell sicherheitsrelevante Seiten sowie Software-Programme gesperrt.

Zu den gesperrten Seiten gehören unabhängige Nachrichtenagenturen und andere Quellen, die Usbekistan kritisieren. Pornografische Webseiten sind ebenfalls verboten und User von Internetcafés müssen bei Zuwiderhandlungen mit Strafen rechnen. Die Regierung des Landes beobachtet über verschiedene Kanäle, welche Seiten von Usern aufgerufen werden, und schreitet auch ein, wenn Seiten besucht werden, die nicht offiziell verboten sind, jedoch unerwünschten Content enthalten.

 

 

Die wichtigsten Feiertage in Usbekistan

 

 

1. JanuarNeujahr
14. JanuarTag der Verteidiger des Vaterlands
8. MärzInternationaler Tag der Frau
21. MärzNowruz
9. MaiVolkstrauertag
1. SeptemberUnabhängigkeitstag
1. OktoberTag der Lehrer
8. DezemberTag der Verfassung

 

Dazu kommen die nach dem Mondkalender beweglichen, islamischen Feiertage Ramadan Khait (Ende des Ramadan, Fastenbrechen) und Kurban Khait (Opferfest). Gerade religiöse und Volks-Feiertage sind reizvolle Highlights von Usbekistan-Reisen und lohnen den Besuch!

 

 

 

Hinweise zu Recht und Sicherheit

 

Hier geht es zu den aktuellen Usbekistan Reise-, Zoll- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes

 

 

 

Via Verde Entdecken und Reisen Team

Unser Team berät Sie gerne:

Via Verde in Bonn

Telefon: +49 228 92616390

E-Mail: reisen@viaver.de

 

 

Jetzt unverbindlich Ihr Usbekistan-Erlebnis anfragen.

nach oben