Georgien und Armenien Wanderreise: Im Reich des Kaukasusleoparden
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Georgien und Armenien Wanderreise: Im Reich des Kaukasusleoparden

18 Tage durch Nationalparks und Naturschutzgebiete (GEA1)

Unsere 18-tägige Wanderreise durch Georgien und Armenien eröffnet Ihnen Einblicke in die reichen Natur- und Kulturlandschaft des Kaukasus. Die unterschiedlichen Ökosystemen gelten als Zentrum der Artenvielfalt und eröffnen Ihnen die Gelegenheit endemischen Tier- und Pflanzenarten zu begegnen. Schutzgebiete wie der Borjomi-Kharagauli-Nationalpark, einer der größten in Europa, oder der Nationalpark Tuschetien, in dem nicht nur die ursprüngliche Natur, sondern auch die traditionellen Bräuche der Tuschen beeindrucken, gehören ebenso zu den Highlights wie Klöster und Kirchen (UNESCO-Weltkulturerbe) und die Hauptstädte Tbilisi und Jerewan.

  • 18-tägige Wanderreise in Georgien und Armenien
  • Hüttenwanderung im Nationalpark Borjomi-Kharagauli
  • Uralte Bräuche und Wehrtürme im Nationalpark Tuschetien
  • Khosrov und Shikahog-Schutzgebiete in Armenien
  • Petroglyphen und Hochgebirgsseen am Berg Uchtasar (3.296 m)
  • Wanderungen durch üppige Urwälder und karges Hochland
  • Auf den Spuren von Braunbär, Wolf, Kaukasusleopard und Steinbock
  • Kaukasische Gastfreundschaft in familiären Unterkünften
  • Hauptstädte Tiflis und Eriwan
  • Deutschsprachige, einheimische Wander-Reiseleitung ab Flughafen Tbilisi / bis Flughafen Jerewan
  • Reisebeschreibung

    Begleiten Sie uns auf unserer Wanderreise durch Naturschutzgebiete in Georgien und Armenien, die laut WWF zu den wichtigsten Ökoregionen der Erde zählen und als Hot Spots der Artenvielfalt gelten. Von den rund 6.400 Pflanzenarten kommen etwa 25 % nur hier vor. In den Schutzgebieten Georgiens und Armeniens streifen immer noch Braunbären, Luchse, Kaukasusleoparden und Wölfe durch die Wälder.


    Auf 9 abwechslungsreichen Wanderungen in unterschiedlichen Schutzgebieten und auch Kulturlandschaften begeben Sie sich auf ihre Spuren. Dort begegnen Ihnen völlig gegensätzliche Naturlandschaften: von artenreichen Regenwäldern über trocken-heiße Steppe im Transkaukasus bis zu Bergmischwäldern und dem Blick auf das ewige Eis auf Gipfeln von über 5.000 m Höhe.


    Sie übernachten in familiären Hotels und privaten Gästehäusern und erhalten dabei einen Einblick in das tägliche Leben der Einheimischen, wenn wir ihnen bei der Ausübung ihrer Berufe über die Schulter schauen: beim Brot backen oder Wein keltern.


    Sie besuchen in Georgien und Armenien ein Weinbaugebiet, lassen sich das gute Essen schmecken… und erleben dabei die herzliche kaukasische Gastfreundschaft.


    Wo auf dem Reiseweg der 3.000 Jahre alten Kulturgeschichte begegnen, bleibt Zeit, die berühmten Klöster und Kirchen (z.T. UNESCO-Weltkulturerbe) zu besichtigen. In Tbilisi und Eriwan können Sie in die quirligen Metropolen beider Länder eintauchen, welch ein Gegensatz zu den erlebten Naturbegegnungen.

     

  • Reiseverlauf


    Borjomi-Kharagauli Nationalpark, Tusheti Nationalpark, Khosrov Schutzgebiet, Shikahog Schutzgebiet


    1. Tag: Anreise nach Tbilisi – Georgien


    Flug von Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage) nach Tbilisi. Ankunft ab späten Abend und Transfer zum Hotel.  Fahrtzeit ca. 30 Minuten (ca. 15 km)

    Übernachtung: 3* Hotel in Tbilisi, eigenes Bad

    2. Tag: Mzcheta – Wanderung von Saguramo zum Kloster Sedaseni


    Wir fahren von Tbilisi in die historische Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße. Unterwegs besuchen wir das Höhlenkloster Schiomghwime, eines der ältesten Klöster Georgiens. Die Kreuzkuppelkirche Johannes des Täufers (6. Jh.) ist tief in den Felsen hineingebaut und der ganze Ort von nahezu paradiesischer Unberührtheit. Wir legen einen kleinen Stopp am Dschwari Kloster (6. Jh. UNESCO Weltkulturerbe) ein, malerisch auf einem steilen Hügel gelegen und fahren nach Saguramo. Dort beginnen wir andere Wanderung, die uns durch den Wald hinauf zum Kloster Sedaseni führt. Hier oben genießen wir einen herrlichen Ausblick auf die alte Hauptstadt Mzcheta und die Flüsse Kura und Aragvi, die sich in Mzcheta vereinigen.. Weiter geht es in den Kleinen Kaukasus. Dort werden wir im Kurort Borjomi vor den Türen des Borjomi-Kharagauli-Nationalparks übernachten. Fahrtzeit ca. 2-3 Std. (ca. 160 km)
    Wanderung: ca. 4 Std., 12 km, ca. 600 Höhenmeter (Hm) Aufstieg, ca. 600 Hm Abstieg

    Übernachtung: Gästehaus in Borjomi, eigenes Bad (F/-/A)

    3. Tag: Wanderung im Borjomi-Kharagauli-Nationalpark


    Unsere Wanderung führt uns in den Borjomi-Kharagauli-Nationalpark. Wir starten an der Likani Rangerstation, 5 km entfernt vom Besucherzentrum des Nationalparks. Unsere Wanderroute im Nationalpark hat die Gesamtlänge von 16 km. Die Strecke verläuft durch den Nadelbaumwald, zunächst auf den Bergrücken hinauf. Am Gipfel heraufgestiegen können Sie das wunderschöne Bergpanorama genießen. Der Nachtlager wird an der Tschitachewi Station aufgeschlagen. Hier haben Sie die Möglichkeit im Feuerlicht das Nachthimmel zu genießen.
    Wanderung: ca. 6-7 Std., 8 km, Aufstieg ca. 500 Hm

    Übernachtung: Hüttenunterkunft Tschitachewi (F/P/A)

    4. Tag: Wanderung über den „Tschitachewi“


    Von Tschitachewi Lager wandern wir um den Berg rum wieder Richtung Likani Rangerstation. Auf unserem Weg begegnen wir 800 bis 1000 Jahre alten Nadelbäumen, einige davon stehen heute auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Immer weiter steigen wir über Pfade die Berghänge hinab, vorbei der Likani Siedlung, bis wir wieder bei der Likani Rangerstation angelangen.
    Wanderung: ca. 5-6 Std., 7.5 km, ca. 200 Hm Aufstieg, ca. 600 Hm Abstieg

    Übernachtung: Gästehaus in Borjomi, eigenes Bad (F/-/A)

    5. Tag: Höhlenstadt Uplisziche – Stadttour Tbilisi


    Entlang des Flusses Mtkwari verlassen wir den Kleinen Kaukasus wieder in Richtung der Hauptstadt. Unterwegs unternehmen wir einen kurzen Abstecher zur antiken Höhlenstadt Uplisziche mit ihren in den Basalt geschlagenen Kassettendecken. In Tbilsi angekommen erwartet und ein Stadtrundgang, der uns einen Überblick über die Jahrtausende alte Geschichte der georgischen Hauptstadt gibt. Wir besuchen die Altstadt, besichtigen unter anderem die Antschis´chati- Kirche (6.Jh.), die Sioni Kathedrale, das Bäderviertel und die alte Karawanserei. Am Nachmittag Freizeit für eigene Besichtigungen, z.B. für einen Besuch im historischen Museum und seiner Schatzkammer mit filigraner, georgischer Goldschmiedekunst (fakultativ). Fahrtzeit ca. 2 - 3 Stunden (ca. 160 km)

    Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi, eigenes Bad (F/-/A)

    6. Tag: Fahrt nach Tuschetien


    Wir fahren mit dem Kleinbus nach Alvani in Kachetien und steigen dort, am Fuße des Gebirges in Geländewagen um. Für die ca. 80 km brauchen wir mit den Jeeps etwa 4-5 Stunden (je nach Zustand der Strecke...). Unterwegs nehmen wir uns immer wieder Zeit für Fotostopps und für die phantastischen Ausblicke bis weit in die Alasani-Ebene hinein. Der Abano-Pass auf knapp 3000 m Höhe ist der höchste befahrbare Pass in Georgien. Jenseits von ihm erscheinen bald die ersten typischen Dörfer. Wir befinden uns nun in einer versteckt gelegenen Region, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Christlich-heidnische Sitten haben sich hier über Jahrhunderte erhalten. Trutzige Wehrtürme scheinen hier über uralten Dörfern zu schweben. Georgische Cowboys reiten hoch zu Pferd in schroffen Tälern und große Schafherden weiden auf den üppigen Sommerwiesen. Im Verwaltungszentrum des Nationalparks von Tuschetien informieren wir uns über die geschützte Natur. Nach unserer Ankunft in Omalo unternehmen wir eine kleine Erkundungstour im Ort. Fahrtzeit ca. 6-7 Stunden (ca. 190 km, davon ca. 70 km über Schotterpiste)

    Übernachtung: Gästehaus in Omalo, geteiltes Bad (F/P/A)

    7. Tag: Wanderung in Tuschetien (Schenako, Diklo, Dartlo)


    Am Morgen fahren wir zunächst mit dem Jeep in das Dorf Schenako, das wir besichtigen werden. Danach geht es weiter nach Diklo, kurz vor der dagestanischen Grenze mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Großen Kaukasus. In diese Richtung bewegen wir uns aber nicht. Wir brechen von Diklo zu einer etwa 7-stündigen Wanderung ins Dorf Dartlo auf. Unterwegs passieren wir das weitab jeder Straße gelegene Dorf Chigo und haben immer wieder eine schöne Aussicht über die weiten, geschwungenen Wiesenflächen und die wilden tuschetischen Berge. Fahrtzeit ca. 1 Std. (ca. 8 km)

    Wanderung: ca. 7 Std., ca. 13 km, Aufstieg ca. 900 Hm, Abstieg ca. 750 Hm.

    Übernachtung: Gästehaus in Dartlo, geteiltes Bad (F/P/A)

    8. Tag: Wanderung in Tuschetien (Kwawlo, Girewi, Parsma)


    Wir wandern zunächst zum hoch über Dartlo thronenden Örtchen Kwawlo. Nun geht es hinab in das Tal des Flusses Pirikita Alazani, dessen Flusslauf wir durch mehrere typische Dörfchen hindurch bis nach Girewi folgen werden, dem letzten bewohnten Dorf des Pirikita Tals. Die Wanderung dauert ca. 6 Stunden. Anschließend erfolgt die Rückfahrt mit dem Geländewagen nach Dartlo. Fahrtzeit ca. 3 Std (ca. 20 km)

    Wanderung ca. 6 Std., 10 km, Aufstieg ca. 350 Hm, Abstieg ca. 350 Hm

    Übernachtung: Gästehaus in Dartlo, geteiltes Bad (F/P/A)

    9. Tag: Kachetien - Die Wiege des Weins


    RRückfahrt über den Abano-Pass bis ins Weinland Kachetien. Wenn wir ausreichend Zeit haben, besichtigen wir unterwegs die Alawerdi-Kathedrale mit dem höchsten Kirchturm Georgiens. Unser Ziel ist heute das Weingut „Schuchmann“. Fahrtzeit ca. 5-6 Std (ca. 120 km)

    Übernachtung: Chateau Schuchmann Telawi o.ä., eigenes Bad (F/P/A)

    10. Tag: Auf nach Armenien


    Nach dem Frühstück fahren wir über das Gombori-Gebirge bis zur armenischen Grenze (ca. 3 Stunden), wo uns nach der Grenzkontrolle unserer armenischer Reiseleiter empfängt. Im Anschluss unternehmen wir eine ca. 3-stündige Wanderung von unter UNESCO-Schutz stehenden Kloster Sanahin zum Kloster Haghpat und genießen dabei die Aussicht auf das tief eingeschnittene Tal des Debed-Flusses. Unweit entfernt im Dorf Haghpat, oberhalb der Schlucht, liegt unsere heutiges Hotel. Fahrtzeit ca. 4 Std. (ca. 200 km)

    Wanderung: ca. 3 Stunden Gehzeit, ca. 9 km, Abstieg ca. 200 Hm Aufstieg ca. 300 Hm

    Übernachtung: Hotel in Haghpat, eigenes Bad (F/-/A)

    11. Tag: Blaue Perle Armeniens – Tempel  Garni – Geghard


    Nach dem Frühstück fahren wir weiter zu dem auf 1.900 m Höhe gelegenen Sewansee, der “blauen Perle” Armeniens. Dieser See wurde durch Vulkane geformt und ist umgeben von Bergketten mit bis zu 3.000 m Höhe. Am See besuchen wir das im 9. Jh. auf einer Halbinsel erbaute Kloster Sevanavankh. Auf der Weiterfahrt nach Garni gewinnen wir einen guten Überblick über die vielfältigen Landschaftsformen Armeniens und haben die Gelegenheit das beeindruckende, in eine Steilwand gebaute Kloster Geghard zu erkunden. Fahrtzeit ca. 4-5 Std. (ca. 220 km)

    Übernachtung: Gästehaus im Dorf Garni, geteiltes Bad (F/M/A)

    12. Tag: Wanderung im Khosrov-Schutzgebiet – Havuts Tar


    Nach dem Frühstück starten wir zu einer Rundwanderung im Khosrov Nationalpark. Das Schutzgebiet ist als Lebensraum einer artenreichen Tierwelt bekannt, für einzigartige Waldgesellschaften mit spektakulärer Landschaft und für ein reiches historisches Erbe. Tierbeobachtungen von Wildschafen, Gänsegeiern und die Sichtung von Braunbär-, Wolf– und Wildkatzenspuren sind hier möglich. Unterwegs erreichen wir die wunderschön auf einer Anhöhe gelegene, halb zerstörte Klosteranlage Havuts Tar aus dem 11. bis 13. Jh. und einen rauschenden Wasserfall.

    Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, 16 km, Abstieg ca. 150 Hm, Aufstieg ca. 350 Hm

    Übernachtung: Gästehaus im Dorf Garni, geteiltes Bad (F/P/A)

    13. Tag: Fahrt nach Südarmenien


    Weiter geht die Fahrt nach Südarmenien. Unterwegs besuchen Sie das Kloster Khor Virap, den berühmtesten Wallfahrtsort Armeniens. Hier haben wir (mit etwas Glück) die beste Sicht auf den biblischen Berg Ararat. Wir machen einen Zwischenstopp in Karahunj bei Sisian, einer prähistorischen Kult- und Astronomiestätte, eine Art armenisches Stonehenge, das den Historikern noch heute Rätsel aufgibt. Gelegen auf einer windexponierten, baumlosen Hochfläche zwischen kahlen Berggipfeln geben die an ihren Spitzen vielfach durchlöcherten Felsen sich als mythische Zeitzeugen aus dem 2. Jahrtausend vor Christi. Am frühen Abend erreichen wir das Schutzgebiet von Shikahog. Fahrtzeit ca. 6-7 Std. (ca. 300 km)

    Übernachtung: Privatunterkunft in Shikahog, geteiltes Bad (F/-/A)

    14. Tag: Wanderung im Shikahog Schutzgebiet


    Am Morgen brechen wir zu einer Wanderung im Shikahog Schutzgebiet auf. Es befindet sich im äußersten Süden Armeniens und erstreckt sich über eine Fläche von fast 30.000 ha. Das Gebiet zeichnet sich durch einen enormen Artenreichtum und unterschiedliche Waldtypen aus. Hier treffen wir einen Zoologen und erfahren im Gespräch viel über die hier vorkommenden Wildarten, wie der endemische Kaukasusleopard, Braunbären, Wölfe, Bezoarziegen, Steinböcke und Adler. Wir sehen alte Dörfer, historische Siedlungen, Ruinen und einen Eichenurwald. Die heutige Wanderung wird durch den Wald sein, wir wandern bis zum Dorf Tsav.

    Wanderung: ca. 9 km, 5-6 Stunden Gehzeit, Aufstieg ca. 900 Hm, Abstieg ca. 900 Hm

    Übernachtung: Privatunterkunft in Shikahog, geteiltes Bad (F/-/A)

    15. Tag: Petroglyphen am Berg Uchtasar


    Nach dem Frühstück fahren wir zum Dorf Ischchanasar. Da die asphaltierte Straße hier endet steigen wir um in Geländewagen und fahren ein Stück in Richtung des Berges Uchtasar (3.296 m), bevor wir unsere Wanderung beginnen. Der Berg Uchtasar („ught” bedeutet Kamel und „sar” Berg; die Gipfel des Berg wirken von weitem wie die Höcker eines Kamels) ist ein bedeutender Fundort Ort archäologischer Petroglyphen. Wir wandern bis zu einem Hochgebirgssees und erblicken ein großes Feld mit vielen dieser uralten Felszeichnungen. Vom gewaltigen Massiv des erloschenen Vulkans aus genießen wir die wunderbare Blicke in die gesamte Umgebung: Armenien, Arzach (Bergkarabach) und der Iran sind von hier zu sehen. Fahrtzeit ca. 5-6 Std., z.T. über Schotterpiste (ca. 140 km)

    Wanderung: ca. 7-8 km, 4-5 Std. Gehzeit, Abstieg ca. 800 Hm

    Übernachtung: in Sissian oder Goris, eigenes Bad (F/P/A)

    16. Tag: Auf nach Jerewan über Tatev, Areni und Noravank


    Nach dem Frühstück gelangen wir mit einer modernen Seilbahn in das Dorf Tatev, wo sich einsam gelegen die Klosteranlage Tatev befindet. Die Klosteruniversität war im Mittelalter das Wissenschaftszentrum des armenischen Hochlands. Weiterfahrt über schöne Pässe zum Kloster Noravankh (13.-14. Jh.), das am Ende einer herrlichen Seitenschlucht liegt und in einzigartiger Harmonie mit dem gleichen rötlichen Gestein der umgebenden Felsen eine Einheit bildet. Unterwegs durchqueren wir das Weinanbaugebiet von Areni. Freizeit in Jerewan. Fahrtzeit ca. 3-4 Std. (ca. 230 km)

    Übernachtung: 3*-Hotel in Jerewan, eigenes Bad (F/-/A)

    17. Tag: Stadtbesichtigung Jerewan


    Eine Stadtrundfahrt gibt uns einen Überblick über diese geschäftige, facettenreiche Millionenstadt, erbaut an den Ufern des Flusses Hrazdan und auf den umliegenden Hügeln etwa 950 - 1.200 m über dem Meeresspiegel. Hervorgegangen ist sie aus der im Jahre 782 gegründeten Festung Erebuni und wird heute vor allem geprägt durch die baulichen Errungenschaften des 20. Jhs.; auch die meisten Wahrzeichen Eriwans stammt aus dieser jüngeren Zeit. Unterwegs erwartet Sie das Historische Museum mit prähistorischen Fundstücken, Schmuckstücken armenischer Kirchenarchitektur bis hin zu Exponaten armenischer Kultur aus dem 19. Jh. und ethno-graphischen Informationen. Zum Abschluss besuchen Sie das modern gestaltete Genozid-Denkmal mit dem Museum Tsitsernakaberd, das an den Völkermord an den Armeniern von 1915 erinnert. Am Nachmittag haben Sie freie Zeit für einen Stadtbummel. Am Abend Abschiedsabendessen in einem Restaurant.

    Übernachtung: 3*-Hotel in Jerewan, eigenes Bad (F/-/A)

    18. Tag: Abreise aus Jerewan – Armenien


    Voraussichtlich am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug von Jerewan. Fahrtzeit ca. 30 Min. (ca. 15 km)

     

    *****

    Übernachtung / Verpflegung:  F = Frühstück, M/P = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen

    (Einzelne Änderungen des Tagesprogrammes bleiben vorbehalten.)

     

  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchen/anfragenHinweis
    18-GEA1.129.06.201816.07.20183190 €
    18-GEA1.217.08.201803.09.20183290 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Linienflug ab/an Frankfurt nach Tbilisi und zurück ab Jerewan (andere Abflughäfen ggf. gegen Aufpreis möglich)
    • Flughafentransfers in Tbilisi und Eriwan
    • Alle Transfers in Georgien und Armenien in modernen, klimatisierten Fahrzeugen, Packpferd im Borjomi-Kharaghauli Nationalpark
    • 17 Übernachtungen, davon 4x in 3-Sterne-Hotels in Tbilisi und Eriwan, 5x in Familienhotel oder privaten Gästehäusern in Borjomi, Kisischevi, Haghpat und Goris od. Sissian (Eigenes Bad), 7x in privaten Gästehäusern in Omalo, Dartlo, Garni und Shikahogh (z. T. geteiltes Bad) sowie 1x in einfacher Hüttenunterkunft im Borjomi-Kharaghauli Nationalpark (Schlafsack kann vor Ort ausgeliehen werden)
    • 9x Vollpension (Frühstück, Wander-Picknick und Abendessen), sonst Halbpension (Frühstück und Abendessen) lt. Programm
    • Eintrittsgelder, Besichtigungen und Touren lt. Detailprogramm
    • Luftseilbahntickets in Armenien
    • Deutschsprachiger, einheimischer Reiseleiter und Fahrer in Georgien und Armenien ab Flughafen Tbilisi / bis Flughafen Jerewan

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2018: 340,00 €
    • Halbes Doppelzimmer 2018: 170,00 €

    Nicht enthaltene Leistungen

    • Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flugsteuern und Treibstoffzuschlägen
    • Reiseversicherungen
    • Zusätzliche Mahlzeiten und alkoholische Getränke
    • Trinkgelder

    Informationen

    Hinweise


    Reisecharakteristik: Reisen in einer kleinen Gruppe verstärkt den Kontakt zu Land und Leuten. Wir wollen uns Zeit lassen für geplante und ungeplante Begegnungen. Georgien und Armenien sind Länder mit einer vielfältigen Natur und Jahrtausende alter Kultur. Auf dieser Reise liegt der Fokus stärker auf dem Erleben der Natur und dem Wandern auf von Touristen noch wenig frequentierten Pfaden. Kirchen und Klöster werden auch besucht, da sie oftmals in reizvoller Landschaft liegen und schöne Aus- und Anblicke bieten. Es erwartet Sie jedoch keine trockene Studienreise. Gerade die ausgewogene Dosierung von Natur und Kultur, verbunden mit der Möglichkeit auch auf eigene Faust Entdeckungen zu machen, erhöht den Reiz der Reise. Gerne legen wir unterwegs Pausen ein, um die Schönheit der abwechslungsreichen Landschaft und die vielen reizvollen Motive wahrzunehmen. Dabei nehmen wir uns auch gerne einmal Zeit für Gespräche mit den stets freundlichen und aufgeschlossenen Georgiern und Armeniern. Unterwegs werden wir immer wieder Zeit haben die artenreiche Pflanzenwelt im Großen und Kleinen Kaukasus zu bestaunen.


    Schwierigkeiten/Anforderungen: Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein. Die 9 moderaten bis anspruchsvollen Wanderungen setzen neben guter Kondition und Ausdauer auch Trittsicherheit voraus (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Untergrund). An einigen Stellen müssen Bäche und kleinere Flüsse zu Fuß durchquert werden. Hier haben sich Wanderstöcke als gute Hilfe bewährt! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Auch die Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten sind z. T. mit kürzeren Wanderungen verbunden. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 16 Kilometern (Tag 12). Auf einigen Wanderungen wird eine große Höhendifferenz zurückgelegt. Dabei ist zu bedenken, dass wir uns auf den Wanderungen im Gebirge des Großen und Kleinen Kaukasus auf Höhen bis zu 2.300 Höhenmetern bewegen und wandern in diesen Höhenlagen für den Körper beschwerlicher sein kann als im Flachland. Die reine Gehzeit der Wanderungen beträgt ca. 3 bis 7 Std. Die Höhendifferenzen bei den Wanderungen beträgt meist zwischen 150 und 400 Höhenmeter, einmal bis zu 900 Hm, jeweils Auf- und Abstieg. Sie wandern stets mit Tagesrucksack, tragen nur das Notwendigste (z. B. Wasser, Regenschutz, Kamera etc.) bei sich und werden nach der Wanderung zu Ihrer Unterkunft gebracht bzw. übernachten in einer Hütte (1 Nacht) im Nationalpark Borjomi-Kharaghauli (Schlafsäcke können vor Ort ausgeliehen werden).


    Transfers im Land: Für die Transfers stehen moderne, komfortable Kleinbusse zur Verfügung. Einige Strecken werden mit dem Geländefahrzeug bewältigt (Tuschetien). Die straßenbauliche Infrastruktur ist in Armenien und Georgien auf den Hauptstrecken mittlerweile im großen Ganzen gut. Nebenstraßen können schon mal mit Schlaglöchern übersät sein.


    Unterkunft und Verpflegung: In Tbilisi und in Eriwan fiel die Wahl auf gute 3*-Hotels nahe der Innenstadt. Ansonsten sind Sie in privaten, mit landestypischem Charme ausgestatteten Gästehäusern und Privatunterkünften (z.T. mit geteilten Bädern) untergebracht und bekommen dadurch viel Kontakt zu den Menschen. Eine Nacht verbringen Sie inmitten des Borjomi-Kharghauli Nationalpark in einer einfachen Hüttenunterkunft (Schlafsäcke können, sofern gewünscht, bei unserer Agentur vor Ort ausgeliehen werden). Sie haben an 8 Tagen Vollpension (Picknick auf den Wanderungen), sonst Halbpension (i.d.R. Frühstück und Abendessen). In Jerewan besuchen Sie landestypische Restaurants. Außerhalb Jerewans wird das Abendessen in den Unterkünften serviert. Das Frühstück wird in den Unterkünften eingenommen. Generell erhalten Sie einen guten Querschnitt durch die köstliche armenische und georgische Küche. Unterwegs besteht (außer in Tuschetien) immer wieder die Möglichkeit, zusätzliche Verpflegung oder Getränke einzukaufen. Im Preis ist eine Flasche Mineralwasser pro Gast/Tag enthalten (außer in Tbilisi).


    Buchung eines halben Doppelzimmers: Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, berechnen wir bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.


    Einreisebestimmungen: Für Georgien und Armenien benötigen EU-Bürger und Schweizer Staatsbürger kein Visum. In jedem Fall muss Ihr Reisepass noch mind. 5 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein. Mit der Bestätigung lassen wir Ihnen weitere Länderinformationen zukommen.

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 6
    höchstens: 12

    Reiseleitung

    Einheimische, deutschsprachige Reiseleitung

    Lasha Motsonelidze, Narek Bektashjan, o. a.

    Ihre Reise wird von einem/einer erfahrenen, zertifizierten Reiseleiter(in) geführt. In den Nationalparks werden Sie zusätzlich von einem Nationalpark-Guide begleitet. In Georgien haben Sie einen georgischen, in Armenien einen armenischen Reiseleiter. Der Reiseleiter spricht gutes Deutsch und führt Sie gerne in die Geschichte sowie Sitten und Gebräuche des Heimatlandes ein.

    Veranstalter

    Via Verde - Entdecken & Reisen

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