Georgien Wanderreise - Im Land des Goldenen Vlieses
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Georgien Wanderreise – Im Land des Goldenen Vlieses

Große Georgien Rundreise (GEO1)

Erleben Sie eine Wanderstudienreise voller abwechslungs- und erlebnisreicher Unternehmungen in Georgien- dem Land des Goldenen Vlieses. Auf ausgedehnten Stadtbesichtigungen entdecken wir die Kulturschätze der Hauptstadt Tbilisi und erleben die Kontraste der unterschiedlichen Öko- und Klimasysteme des Landes: über die hochalpinen Gebirgsketten des Großen Kaukasus bis hin zu subtropischen Regionen im Westen des Landes. Ein Besuch in Kachetien, dem älteste Weinanbaugebiet der Welt, der Borjomi-Kharagauli Nationalpark, die Bagrati-Kathedrale und die Akademie von Gelati (UNESCO Weltkulturerbestätten) sowie die Höhlenkloster von Wardsia und Dawit-Garedscha sind weitere Höhepunkte unserer Wanderstudienreise.

  • 15-tägige Georgien Wanderstudienreise
  • Altstadt, Museen und Boulevards in Tbilisi
  • Seen und deutsche Dörfer im Kleinen Kauskasus
  • Großer Kaukasus - Wanderungen in der Region des 5.047 m hohen Kasbeg
  • Nationalpark Borjomi-Kharagauli
  • Höhlenklöster Dawit-Garedscha und Wardsia
  • Kultur und Wein in Kachetien
  • Ruhetag am Schwarzen Meer

"Als Resümee bleibt festzuhalten: Die Reise ist so wie sie ist, mit allen Aspekten, wunderbar."

  • Reisebeschreibung

    Georgien und seine ehrwürdige Kultur sind touristisch gesehen noch Neuland, das sich zu entdecken lohnt. Bestaunen Sie in der Schatzkammer des historischen Museums Tbilisi (Tiflis) die kunstvollen Goldschmiedearbeiten, die teilweise schon aus dem 3. Jahrtausend v.  Chr. stammen. Während unserer Fahrten durch die unvergleichliche Naturlandschaft Georgiens machen wir Halt an den verschiedensten freskengeschmückten Kirchen und Klöstern dieses facettenreichen Landes, das bereits im 4. Jh. christianisiert wurde.

    Während ausgedehnter Wanderungen durch Georgien treffen wir auf eine abwechslungsreiche Flora und Fauna mit Orchideen und seltenen Vogelarten. Wir bewandern ebenso die Steppen an der Grenze zu Aserbaidschan, wie die Wälder und blühenden Flussauen des Kleinen Kaukasus und die hochalpinen Gebirgsketten des Großen Kaukasus.

    Kachetien im Osten Georgiens gilt als eines der ältesten Weinanbaugebiet der Welt. Hier werden wir während unserer Georgien-Wanderreise in die Geheimnisse des georgischen Weins eingeführt.

    Der Gast, so heißt es in Georgien, ist ein Geschenk Gottes. In privaten Gästehäusern werden wir von den Einheimischen mit offenen Armen empfangen und lernen echte georgische Gastfreundschaft kennen.

    Am Schwarzen Meer, in der lebendigen Hafenstadt Batumi, erwartet und ein freier Tag, z.B. zum Badem am Strand oder zum Flanieren auf der bunten Promenade. Hier haben Sie einen Tag zur freien Verfügung und können auf eigene Faust Erkundungen in der Stadt und dem Umland machen, z. B. bei einem Besuch der Festung von Gonio oder beim Wandern im Mtirala Nationalpark. Oder Sie genießen einfach einen Badetag am Schwarzen Meer.

  • Reiseverlauf


    1. Tag: Anreise nach Tbilisi


    Abflug ab Frankfurt (weitere Flughäfen auf Anfrage). Am späten Abend erreichen wir den Flughafen von Tbilisi. Nach einer 30-minütigen Fahrt gelangen wir zu unserem Hotel im Herzen der georgischen Hauptstadt.

    Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi

    2. Tag: Tbilisi: Stadtbesichtigung und Museen


    Gut erholt starten wir gegen Mittag einen Stadtrundgang, bei dem sich Georgiens Metropole von seiner besten Seite zeigt. Wir bummeln durch die engen, verwinkelten Gassen der altehrwürdigen Altstadt, schlendern über den Rustaveli-Boulevard, besichtigen u. a. die Antschis´chati-Kirche (6. Jh.), die Sioni Kathedrale, das Bäderviertel, die alte Karawanserei und besuchen das Historische Museum, welches berühmt für seine filigrane georgische Goldschmiedekunst in der Schatzkammer ist. Von der oberhalb der Stadt thronenden Narikala Festung genießen wir den weiten Blick über das Tal der Kura (Mtkvari). In einem gemütlichen Lokal lassen wir den Tag ausklingen.

    Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

    3. Tag: Mzcheta - die alte Hauptstadt, Festung Ananuri, Heerstraße


    Heute geht es weiter in die alte Hauptstadt Mzcheta, die noch immer als religiöses Zentrum Georgiens gilt und in der viele sakrale Schätze zu entdecken sind. Wir besuchen die Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.) und die aus dem 6. Jh. stammende Dschwari-Kirche, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Entlang der alten Heerstraße geht die Fahrt mit dem Bus in den Großen Kaukasus zum Ort Kasbegi (Stepanzminda). Am Fuß der Berge besuchen wir die Festung von Ananuri am Shinwali-Stausee. Wir überqueren den Kreuzpass (2.395 m) und befinden uns inmitten hochalpiner Landschaft. Je nach Ankunftszeit unternehmen wir am späten Nachmittag einen Spaziergang durch den Ort Kasbegi.

    Übernachtung: Privatquartier in Kasbegi (F/-/A)

    4. Tag: Im Großen Kaukasus, Sno-Tal


    Heute unternehmen wir eine ganztägige, geführte Wanderung ins Sno-Tal zum Dorf Dshuta. Talaufwärts wandern wir im Tal in Richtung der Chaukh. Sie haben von dort einen schönen Blick auf die georgischen „Dolomiten“ mit ihren bis zu 3.842 m hohen Gipfeln.
    Wanderung: Dauer ca. 5-6 Std., Distanz ca. 14 km, Höhendifferenz ca. 400 m.

    Übernachtung: Privatquartier in Kasbegi (F/-/A)

    5. Tag: Großer Kaukasus; Fahrt nach Telawi


    Die früh am Morgen beginnende Wanderung führt uns 2.170 m hoch auf den Berg Kwemi Mta zur Dreifaltigkeitskirche, die frei vor dem 5.047 m hohen Vulkankegel des Berges Kasberg steht. Der Platz an der Dreifaltigkeitskirche bietet einen phantastischen Ruheplatz. Später schauen wir uns die eindrucksvolle Darjal-Schlucht an. Weiter geht es über den Gombori-Pass nach Telawi. Am Abend speisen wir mit kachetischem Wein bei unserer Gastfamilie in Telawi.
    Wanderung: Dauer ca. 3 Std. mit Kirchenbesichtigung, Distanz ca. 7 km, Höhenunterschied ca. 350 m

    Übernachtung: Privatunterkunft in Telawi (F/-/A)

    6. Tag: Weinland Kachetien


    Wir besuchen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Kachetiens. Dazu gehören die Akademie von Ikalto, die Kirche von Alaverdi und die drei kleinen Kirchen von Schuamta. An den Kirchen von Schuamta sieht man die Entwicklung von der Basilika zur Kreuzkuppelkirche. Nachmittags besichtigen wir in Zinandali den Tschatschawadse-Palast mit seinem Landschaftsgarten. Dort bekommen wir einen Eindruck vom höfischen Leben der Fürsten im 19. Jahrhundert. Abschließend erhalten wir in einer Weinkellerei einen Einblick in die traditionelle Weinherstellung in Georgien, inklusive Weinprobe. Zu Abend essen wir wieder bei unserer Familie in Telawi.

    Übernachtung: Privatquartier in Telawi (F/-/A)

    7. Tag: Höhenkloster vom Dawit-Garedscha


    Von Telawi aus geht es früh am Morgen in die Steppenlandschaft nach Dawit-Garedscha. Wir erreichen das Höhenkloster Udabno nach einer Wanderung und erleben den Ausblick über die Steppenlandschaft Aserbaidschans von freskengeschmückten Höhlen.
    Dann geht es wieder in die Hauptstadt, wo der Abend zur freien Verfügung ist.
    Wanderung: Dauer ca. 2-3 Stunden mit Besichtigung, davon ca. 40 Min. steiler Aufstieg auf unbefestigten Wegen ohne Geländer, Distanz ca. 3 km, Höhendifferenz ca. 150-200m

    Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/-)

    8. Tag: Deutsche Siedlung Elisabethtal, Seen im Kleinen Kaukasus, Wardsia


    In Asureti machen wir Halt, um die ehemalige deutsche Siedlung Elisabethtal zu besuchen. Schwäbische Aussiedler bauten hier zwischen 1818 und 1841 typische Satteldachhäuser. Unser Weg führt weiter über Ninozminda und Akhalkalaki nach Süd-Westen. Es geht durch das weite Hochland Javachetiens, vorbei an den Seen Paravani, der auf etwa 2.000 m liegt, und Saghamo. Diese Straße ist erst wenige Jahre für Busse befahrbar und damit weitgehend touristisches Neuland. In Wardsia besichtigen wir das berühmte Höhlenkloster. Hier können wir die bis zu 7 Stockwerke tief in den Stein geschlagenen Höhlen erkunden.
    Übernachten werden wir in einer einem familiengeführten Hotel direkt am Fluss im Tal von Wardsia.
    Wanderung/Wardsia: Dauer ca. 1,5 - 2 Std. mit Besichtigung, Distanz ca. 1 km, Höhendifferenz ca. 100m (alle Wege sind, wo erforderlich, mit Geländer versehen)

    Übernachtung: Familienhotel in Wardsia (F/-/A)

    9. Tag: Festung Tmogwi; Wardsia


    An der Festung Tmogwi, die im 9. Und 10. Jahrhundert gebaut wurde und dank ihrer Lage als uneinnehmbar galt, starten wir morgens unsere mehrstündige Wanderung. Die Wanderung führt uns zunächst zur Festung, dann durch wilde Aprikosenheine, Obstgärten und entlang des Flusses bis zum Höhlenkloster Wardsia. Danach gibt es Gelegenheit zu einem freien Nachmittag in der Nähe des Hotels oder für eine Wanderung zum Frauenkloster Semo-Wardsia.
    Wanderung/Tmogwi: Dauer ca. 4 Std., Distanz ca. 8 km, Höhendifferenz ca. 200 m
    Wanderung/Semo-Wardsia: Dauer ca. 2 Std. inkl. Besichtigung, Distanz ca. 4 km, Höhendifferenz ca. 100 m

    Übernachtung: Familienhotel in Wardsia (F/-/A)

    10. Tag: Fahrt durch den Kleinen Kaukasus nach Bakuriani - Berg Kochta


    Es geht flussaufwärts durch das obere Mtkwarital (Kuratal). Auf unserem Weg fahren wir durch eine von den Osmanen entwaldete, bizarre Landschaft mit zahlreichen Wiesen und Trockenrasen. Unweit des Kur- und Wintersportorts Bakuriani beginnen wir unsere heutige Wanderung zum Berg Kochta (2.156 m ü. NN). Bei schönem Wetter kann man von hier bis zu den Gipfeln des Großen Kauskasus in ca. 100 km Entfernung blicken. Im Anschluss beziehen wir unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte in Bakuriani.
    Wanderung: Dauer ca. 3 Std., Distanz ca. 7 km, Höhendifferenz ca. 350 Hm Aufstieg, 350 Hm Abstieg

    Übernachtung: Privates Gästehaus in Bakuriani (F/-/A)

    11. Tag: Wanderung im Nationalpark Borjomi-Kharagauli/Fahrt mit der Schmalspurbahn


    Heute stehen zwei Programme zur Auswahl: Eine Gruppe durchwandert den Nationalpark Borojomi-Kharagauli, der mit Unterstützung des WWF und der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Der Park ist mit 76.000 ha einer der größten Nationalparks Europas und beheimatet teils sehr seltene Pflanzen- und Tierarten. Die Rundwanderung startet an der Likani Rangner Station und führt durch natürlichen Nadelwald bis auf den 1.446 Meter hohen Chitakhevi Höhenrücken.
    Die zweite Gruppe fährt mit der Schmalspurbahn durch die Bergwälder hinunter nach Borjomi. Der Nachmittag steht gemeinsam zur Verfügung zur gemütlichen Erkundung von Borjomi. Bei einem Spaziergang durch das Borjomula-Tal geht es in Richtung der Schwefelbäder (wenig Steigung, Dauer insgesamt 1,5 – 2 St. hin und zurück).
    Wanderung: Dauer ca. 4 Std., Distanz ca. 8 km, ca. 500 Höhenmeter Auf- und Abstieg (ca. 15 Min. steiler Abstieg!); Spaziergang Kurpark ca. 1,5 h, 2-3 km, ebenes Gelände

    Übernachtung: Privates Gästehaus in Bakuriani (F/-/A)

    12. Tag: Fahrt durch Westgeorgien nach Batumi, Kutaissi


    Von Bakuriani aus geht es mit dem Bus durch das subtropische Westgeorgien. Hier wachsen vor allem Zitrusfrüchte und Tee. An der Akadamie von Gelati (12. Jh.) nahe Kutaissi legen wir einen Stopp ein. Am Nachmittag erreichen wir in Batumi das Schwarze Meer.
    Der Abend ist zur freien Gestaltung, z. B. zum Abendessen in einem Restaurant direkt am Meer.

    Übernachtung: 2* Hotel in Batumi (F/-/-)

    13. Tag: Ruhetag am Schwarzen Meer


    Tag am Schwarzen Meer zum Baden und Entspannen oder Besichtigung von Batumi. Sie können auch auf eigene Faust die römisch-byzantinische Festung Gonio oder den botanischen Garten besuchen.

    Übernachtung: 2* Hotel in Batumi (F/-/-)

    14. Tag: Fahrt von Westgeorgien nach Tbilisi, Freizeit in Tbilisi


    Rückfahrt nach Tbilisi. Auf dem Weg besichtigen wir die Kirche von Ubissa, heute ein Männerkloster. Sie ist eine kleine Saalkirche aus dem 9. Jh, dem Hl. Georg geweiht, mit bemerkenswerter, gut erhaltener Wandmalerei aus dem 14. Jh. Unterwegs, entlang der Straße, präsentieren Handwerker (Holzschnitzer, Keramiker) ihre Arbeiten. Eine gute Gelegenheit zum Kauf eines Souvenirs. In Tbilisi angekommen, bleibt je nach Ankunftzeit, freie Zeit zum Bummeln durch die Altstadt oder über den Rustaveli Boulevard. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem schönen Lokal.

    Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

    15. Tag: Transfer und Rückflug


    Am frühen Morgen erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Rückflug.

     

    Übernachtung / Verpflegung:  F = Frühstück, M = Mittagessen (Lunchpaket/Picknick), A = Abendessen

    (Änderungen des Tagesprogramms sind vorbehalten.)


  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchen/anfragenHinweis
    18GEO1.119.05.201802.06.20182090 €
    18GEO1.223.06.201807.07.20182090 €
    18GEO1.321.07.201804.08.20182170 €
    18GEO1.418.08.201801.09.20182170 €
    18GEO1.508.09.201822.09.20182090 €
    18GEO1.629.09.201813.10.20182090 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Linienflug Frankfurt – Tbilisi hin und zurück (andere Abflughäfen auf Anfrage und gegen Aufpreis)
    • Transfers in modernen Kleinbussen mit Klimaanlage
    • 8 Übernachtungen im DZ mit Du/WC, 4x in 3*-Hotel in Tbilisi, 2x in 2*-Hotel in Batumi (Landeskategorie) und 2x in Familienhotel in Wardsia
    • 6 Übernachtungen im DZ in Privatquartieren (evtl. teilen sich mehrere Personen ein Bad), je 2x in Kasbegi, Telawi und Bakuriani
    • 10x Halbpension (je Frühstück und Abendessen), 3x Frühstück (in Tbilisi und Batumi)
    • Eintrittsgelder, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt. Detailprogramm
    • Deutschsprachige Reiseleitung ab / bis Flughafen Tbilisi

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2018: 210,00 €
    • Halbes Doppelzimmer 2018: 105,00 €

    Nicht enthaltene Leistungen

    • Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flugsteuern und Treibstoffzuschlägen
    • Zusätzlich Mahlzeiten, alkoholische Getränke, sonstige private Ausgaben
    • Trinkgelder
    • Reiseversicherungen

    Informationen

    Hinweise

    Schwierigkeitsgrad und Anforderungen: Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 8 leichten bis mittelschweren Wanderungen zu bewältigen. Neben einer gewissen Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Höhlenklöster sind mit kurzen Wanderungen verbunden. In Wardsia (8. Tag) sollte man für wenige ganz kurze Abschnitte keine Platzangst haben (im Tunnel/Geheimgang, der heute zum Teil völlig im Freien liegt und nur noch in Teilen geschlossen ist). Absicherungen sind hier im Gegensatz zu Dawit-Garedscha (7. Tag) an allen steilen Stellen vorhanden. Die Wanderungen sind alle relativ leicht bis mittelschwer, Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich, da alle wirklich „kritischen“ Partien abgesichert sind. Touren im Nationalpark (Tag 11) werden zusätzlich von einem Nationalparkguide begleitet. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 10-13 km. Ihre Dauer pendelt bei den reinen Wanderungen zwischen ca. 3 bis 6,5 Std., bei den Besichtigungswanderungen zwischen 1,5 und 3 Stunden. Die Höhendifferenzen der Wanderungen betragen im Regelfall 100 bis 350 Höhenmeter; eine mittelschwere Wanderung (Tag 11) überwindet bis zu 500 Höhenmeter sowohl Auf- als auch Abstieg (ca. 30 Min. steiler Abstieg!). Wanderstöcke können hier eine gute Hilfe sein! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Unterkunft und Verpflegung: Einen Reiz dieser Reise machen sicher auch die sehr unterschiedlichen Unterkünfte aus. In Tbilisi fiel die Wahl auf ein 3*-Hotel (Landeskategorie) in ruhiger Lage nahe dem Stadtzentrum. In Batumi, am Schwarzen Meer, übernachten wir in einem netten, familiengeführten 2*-Hotel. In Kasbegi und Telawi sind wir in Privatunterkünften bei Familien zu Gast. Georgische Häuser sind oft sehr groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. In Ausnahmefällen wird unsere Reisegruppe auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die Unterkünfte sind sauber, einfach (vor allem die Unterkunft in Kasbegi), aber gemütlich. Je nach Gruppengröße teilen sich mehrere Personen ein Bad. Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie beim Essen in den Privatunterkünften erleben, wo die Gastgeber Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen. In Bakuriani ist die Gruppe ebenfalls in einem privaten Gasthaus untergebracht. Hier verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Bad. Sehr reizvoll gelegen im Tal in der Nähe des Kura-Flusses ist das familiengeführte Hotel in Wardsia (alle Zimmer mit privatem Bad). Im Preis enthalten ist 10x Halbpension mit Frühstück und Abendessen und 3x Übernachtung mit Frühstück. Beim Frühstück wird (außer in den Hotels in Tbilisi und Batumi) meist ein gemeinsamer Frühstückstisch für die ganze Gruppe gedeckt. Das Abendessen wird in den Unterkünften und in Restaurants eingenommen. Es werden dabei georgische Spezialitäten auf den Tisch kommen. In der Regel stehen mehrere Vorspeisen zur Auswahl, gefolgt von warmen Gerichten. Zum Abschluss warten meist Obst oder Kuchen. Sonderwünsche bezüglich des Essens (wie z.B. vegetarische Kost) leiten wir gerne weiter. Erwarten Sie keine vegetarischen Hauptspeisen, wie Sie es in westlichen Restaurants gewohnt sind, aber zumindest viele der Vorspeisen sind von Haus aus gut für Vegetarier geeignet. Bewusst haben wir an einigen Tagen auf Halb- oder Vollpension verzichtet, damit Sie allein auf kulinarische Entdeckungstour gehen können. Natürlich gibt Ihre Reiseleiterin hierzu gerne Tipps. Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit Tagesverpflegung und Wasser(kanister) einzukaufen oder Wasser aus den zahlreichen Quellen abzufüllen. Hierzu empfehlen wir die Mitnahme einer wiederverwendbaren Trinkflasche. Gruppengröße: Bei einer Gruppengröße von 4 bis 5 Personen besteht die Möglichkeit die Reise gegen einen geringen Kleingruppenzuschlag p. P. durchzuführen. Dies gilt nur nach Rücksprache mit den Mitreisenden, sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird; alternativ ist ein kostenfreier Reiserücktritt möglich. Das Reisen in einer kleinen Gruppe verstärkt den Kontakt zu Land und Leuten. Wir wollen uns Zeit lassen für geplante und ungeplante Begegnungen. Georgien ist ein Land vielfältiger Natur und Jahrtausende alter Kultur. Gerade die gute Dosierung beider Aspekte, verbunden mit der Möglichkeit auch auf eigene Faust Entdeckungen zu machen, erhöht den Reiz der Reise. Gerne legen wir unterwegs Pausen ein, um die Schönheit der abwechslungsreichen Landschaft und die vielen reizvollen Motive wahrzunehmen. Dabei nehmen wir uns auch gerne einmal Zeit für Gespräche mit den stets freundlichen und aufgeschlossenen Georgiern. Unterwegs werden wir immer wieder Zeit haben die artenreiche Pflanzenwelt Georgiens zu bestaunen. Buchung eines halben Doppelzimmers: Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (selbstverständlich mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 6
    höchstens: 12

    Reiseleitung

    Tamuna Latsabidze:

    Tamuna, Mitinhaberin unserer Partneragentur in Tbilisi, ist Diplom-Übersetzerin und studierte in Deutschland an der Universität deutsche Literatur. Nach der Ausbildung als Fremdenführerin führt sie seit vielen Jahren Gruppen durch ihr Land. U. a. arbeitete sie am Reiseführer: „Kaukasus: Georgien, Armenien, Aserbeidschan“ (Prestel-Verlag) mit. Sie begeistert durch ihre liebevolle Art, mit der sie ihre universellen Kenntnisse in Kunst, Geschichte und Architektur sowie die Besonderheiten der georgischen Mentalität vermittelt.

    Veranstalter

    Via Verde - Entdecken & Reisen

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