Georgien Wanderreise - Tuschetien & Kachetien
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Georgien Wanderreise – Tuschetien & Kachetien

Auf wilden Pfaden in Ost-Georgien (GEO3)

Die Passtraße schlängelt sich waghalsig in die Höhe. Laut BBC ist es eine der gefährlichsten Straßen der Welt. Unser Fahrer Giorgi kennt auf der Schotterstrecke jeden Stein. Er bringt uns sicher zum 3.000-Meter-Pass und dahinter hinab in das versteckt gelegene Tuschetien. Die Region ist nur im Sommer über diese Straße zugänglich. Um uns herum nichts als Berge und Natur. Da tauchen die ersten Wehrtürme hinter einer Kurve auf.

  • 13-tägige Wanderreise
  • Per Allrad über einen der höchsten Kaukasuspässe
  • Tageswanderungen im Nationalpark Tuschetien, fernab von Straßen, am Fuße der Viertausender
  • Trutzige Wehrtürme in archaischer Bergregion
  • Begegnung mit Einheimischen und Schäfern
  • Zeit für eigene Erkundungen in Kachetien, dem üppigen Garten Georgiens
  • Unterkunft in privaten Gästehäusern
  • Deutschsprachige Reiseleitung ab/an Flughafen Tbilisi
  • Bekannt aus der Deutschlandfunk-Reportage "Tuschetiens heilige Orte" von Lottemi Doormann

"Durch die liebenswerte und kompetente Betreuung der Gruppe ... wurde die Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis."

  • Reisebeschreibung

    Wir wandern zu Dörfern, die mit dem Auto nicht erreichbar sind und sehen schon von fern trutzige Wehrtürme. Georgische Cowboys reiten hoch zu Pferd durch schroffe Täler und hüten Schafherden auf den üppigen Sommerwiesen. Auf unseren Wanderungen am Fuße der kaukasischen Viertausender lernen wir mehr über die uralten Bräuche und Traditionen der Tuschen. Vielleicht erleben wir ein tuschetisches Volksfest, oder nehmen an den Vorbereitungen dazu teil: Bierbrauen, Volkstänze, traditionelle Musik und die legendäre „georgische Tafel“ werden Ihnen unvergesslich bleiben.

    Als Höhepunkt der Reise gelangen wir mit Allrad-Fahrzeugen über den höchsten befahrbaren Pass Georgiens in das versteckt gelegene Tuschetien. Dort unternehmen wir 5 ausgiebige Tageswanderungen und lernen die Region, ihre Bewohner und Traditionen intensiv kennen.

    Entdecken Sie mit uns die schönsten Wanderpfade in einer der unberührtesten und ursprünglichsten Regionen des Großen Kaukasus. Unsere Wanderreise in Tuschetien und Kachetien führt sie durch Ostgeorgien, fernab des Massentourismus. In der fruchtbaren Weinregion Kachetien, östlich von der Hauptstadt Tbilisi, erwarten uns Wein und viele weitere kulinarische und kulturelle Schätze. Von feudalem Glanz einer vergangenen Zeit zeugen Palast und Weingut des Fürsten Alexander Tschawtschawadze.

    Zurück aus den Bergen, verbringen wir noch einen freien Tag in Kachetien, bevor es in die Hauptstadt Tbilisi zur Stadterkundung geht.

    Hier geht es zur Deutschlandfunk-Reportage "Hochgebirge in Georgien - Tuschetiens heilige Orte" (zum Hören und Lesen)


     


     
  • Reiseverlauf


    1. Tag: Anreise nach Tbilisi


    Abflug ab Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis) und voraussichtliche Ankunft in Tbilisi kurz nach Mitternacht. Hoteltransfer (Fahrt ca. 30 Minuten).

    Übernachtung in ***-Hotel in Tbilisi

    2. Tag: Fahrt nach Kachetien – Besuch einer Winzerfamilie


    Fahrt in die Weinbauregion Kachetien - über das ehemals deutsche Dorf Marienfeld (heute Sartichala) und Besuch bei einer kachetische Winzerfamilie mit Einblick in die traditionelle Art der Weinherstellung und Aufbewahrung. Je nach Ankunftzeit Stadtrundgang in Telawi mit Marktbesuch. Unterkunft und Abendessen in Telawi. Wer möchte kann dort bei der Zubereitung der traditionellen Speisen behilflich sein, wie bspw. Khinkali oder Tschurtschchella (getrockneter Traubensaft mit Walnüssen), bevor wir gemeinsam zu Abend essen.

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Telawi (F/-/A)

    3. Tag: Auf nach Tuschetien - Thermalwasserquelle - Erste Wehrtürme


    Heute geht es in den Großen Kaukasus in das Schutzgebiet Tuschetien, das mit einer Höhe von 900 bis 4.800 m über dem Meeresspiegel  zu den höchsten und auch größten Schutzgebieten Europas zählt. Im Jahr 2003 wurden hier drei verschiedenen Schutzgebiete eingerichtet: Nationalpark (83.453 ha), Landschaftsschutzgebiet (27.903 ha), und Strenges Naturreservat (10.694 ha, bereits seit 1981 unter Schutz).
    Da es in Tuschetien keine Geschäfte gibt, erledigen wir letzte Besorgungen am Fuße der Berge in Telawi.  Dann geht es endlich los! Vor uns liegen 72 km, für die wir mit unseren Allrad-Fahrzeugen je nach Zustand der „Straße“ 4 bis 6 Stunden benötigen. Zwischendurch gibt es immer wieder die Möglichkeit für Fotostopps. Wir überqueren den höchsten befahrbaren Pass Georgiens, den Abanopass auf 2.962 m Höhe. Seinen Namen („Abano“ bedeutet „Bad“) trägt er aufgrund einer heißen Heilquelle. Hinterm Pass erblicken wir bald die ersten Dörfer und Wehrtürme, fernab jeder Straße. Wir durchqueren mit dem Geländewagen Gebirgsbäche und erhalten Ausblicke auf die wilde Natur des Hochgebirges: Bergschluchten, Felsformationen, Altschneefelder. Nach Ankunft im Dorf Omalo, dem „Zentrum“ Tuschetiens, beziehen wir unser Quartier und können, je nach Tageszeit, hinaufsteigen zu den Wehrtürmen und dort bei fantastischem Blick über das Dorf den Sonnenuntergang erleben.

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Omalo (F/L/A)

    4. Tag: Erste Erkundungen zu wilden Bezoarziegen


    Wer möchte startet heute früh in den Tag mit einer leichten Wanderung, die uns zu den seltenen, wild lebende Bezoarziegen führt, die an den schroffen Felsen oberhalb des Flusses Pirikita Alazani heimisch sind. Wir wandern entlang der steilen Berghänge oberhalb des Flusses zu einer Aussichtsplattform und mit etwas Glück erblicken wir die Ziegen. Gemeinsam erklimmen wir im Anschluss einen lichten Waldpfad, der uns etwas tiefer nach Tuschetien hineinführt, und eine erste Aussicht in die Täler von Gometsari und Pirikita bietet, die wir in den nächsten Tagen noch ausführlicher erkunden werden. An einer grünen Lichtung bietet sich die Gelegenheit zum Picknick. Rückkehr nach Omalo und Freizeit. Wer möchte kann einen Spaziergang zum unteren Dorf von Omalo unternehmen.

    Wanderung: ca. 3-4 h, 5-8 km, ca. 200 Höhenmeter (Hm) Aufstieg, 200 Hm Abstieg

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Omalo  (F/L/A)

    5. Tag: Auf dem „Dach Tuschetiens“ zwischen Gometsari- und Pirikita-Tal


    Fahrt bis an die Lichtung von Ghele. Von dort erklimmen wir das „Dach Tuschetiens“. Auf dem Bergrücken zwischen Gometsari- und Pirikita-Tal, inmitten von Rhodoendronteppichen, haben wir einen sensationellen Ausblick auf eines der höchsten Dörfer Europas, Bochorna, und das Dorf Dartlo auf nördlicher Seite des Bergrückens. Nach dem Abstieg können wir ein Stück fahren, bevor die Straße vor dem Dorf Dochu endet. Zu Fuß besichtigen wir das eher düstere, sehr steil am Hang liegende Dochu, bevor wir unsere nächste Unterkunft für eine Nacht beziehen. Fahrtzeit insg. ca. 3 Std.

    Wanderung: ca. 6 h, Distanz ca. 10 km, Aufstieg ca. 700 Hm, Abstieg ca. 600 Hm

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Jvarboseli (F/L/A)

    6. Tag: Vom Gometsari-Tal über den Nachaicho Pass (2.903 m) ins Pirikita-Tal


    Heute erwartet uns die anspruchsvollste Wanderung der Reise. Wanderstöcke sind uns heute zur Querung einiger Bachläufe eine gute Hilfe. Wir lassen das Dorf Verkhovani hinter uns und steigen, zunächst durch den Wald hinauf. Rasch verändert sich hier oben die Vegetation. Über endlose Wiesen steigen wir gemächlich auf zum Pass und erblicken, oben angekommen, endlose Rhododendronteppiche (im Juni/Juli weiß blühend, im Herbst mit leuchtend rotem Blattwerk). Die Höhenlagen in Tuschetien bieten einen idealen Lebensraum für viele Raubvögel wie Adler und Geier, die wir mit großer Wahrscheinlichkeit erblicken können. Am Nachaicho-Pass auf 2.903 m angelangt, werden wir mit einem weiten Panorama über die Täler, Dörfer und den sich durchs Pirikita-Tal mäandrierenden Fluss belohnt. Wer genau hinschaut erblickt an den Hängen über dem Fluss Türme. Stabil in Trockenbauweise errichtet stehen sie hier seit Jahrhunderten als Zeugen einer vergangenen Zeit.

    Nach einem sehr steilen Abstieg und der Überquerung des Flusses über eine Brücke werden wir von unseren Fahrern empfangen und zum Quartier für die nächsten drei Nächte in Dartlo gebracht. Weiter westlich der Dörfer Parsma und Girevi, dem letzten Dorf im Pirikita-Tal, befindet sich der Atsunta-Pass (3.450m), die einzige Fußverbindung in die benachbarte Region Chewsuretien, und für begeisterte Wanderer eine zweite Reise wert.

    Wem die heutige Wanderung zu herausfordernd ist, hat die Möglichkeit mit dem Fahrzeug nach Dartlo auf der anderen Seite des Tals zu fahren. Fahrtzeit ca. 1 Std

    Wanderung: ca. 7 h, ca. 10 km, ca. 1.050 Hm Aufstieg, 900 Hm Abstieg. 

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Dartlo (F/L/A) 

    7. Tag: Rund um Dartlo


    Unsere Unterkunft im Pirikita-Tal liegt in Dartlo, das wegen seiner einmaligen Architektur mit alten Wehrtürmen als schönstes Dorf Tuschetiens gilt. Heute lassen wir es ruhig angehen. Wir unternehmen eine Wanderung in die oberhalb gelegenen Dörfer Dano und Kwawlo, und genießen die Aussicht über die wilde Natur. Unterwegs sehen wir heilige Altäre, deren Zutritt allerdings nur Männern und Kindern gewährt ist. In der Ferne bestaunen wir waghalsig auf Felsvorsprünge gebaute Wehrtürme aus einer vergangenen Zeit. Am Nachmittag Freizeit.

    Wanderung: ca. 3-4 h, 6-7 km, ca. 350 Hm Aufstieg, 350 Hm Abstieg

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Dartlo (F/L/A)

    8. Tag: Von Dartlo bis Diklo fernab jeder Straße


    Wir verlassen heute die Straße und nehmen den wilden Weg. Über das entlegene Dorf Chigho, mitten am steilen Hang zwischen rauschenden Bächen gelegen, folgen wir dem Pfad in das nach Diklo. Unterwegs sehen wir vielleicht hoch oben auf den Gipfeln Schafherden mit Ihren Schäfern. Von Diklo geht es motorisiert weiter nach Schenako. Unterkunft bei einer Familie, die ganzjährig, auch im Winter, in Tuschetien lebt.

    Wanderung: ca. 6 h, ca. 14 km, ca. 1.000 Hm Aufstieg, ca. 600 Hm Abstieg. Fahrtzeit ca. 30 Minuten

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Schenako (F/L/A)

    9. Tag: Abschied von Tuschetien


    Heute verabschieden wir uns von den Bergen. Und wieder geht es abenteuerlich mit unseren geübten Fahrern über den Abano-Pass zurück in die Alazani-Ebene. Unten angekommen, im üppigen „Obstgarten“ Georgiens, Kachetien, machen wir erstmal eine Verschnaufpause im Dorf Alvani und besuchen eine alte Teppichmanufaktur und Filzerei. Filzen, Weben und Stricken sind typische Tätigkeiten der tuschetischen Frauen, die traditionell im Winter aufwändige Teppiche nach alten Mustern herstellen. Anschließend besichtigen wir die mächtige, eindrucksvoll inmitten der Alazani-Ebene gelegene, Alaverdi-Kathedrale (11.Jh.) mit dem höchsten Kirchturm in ganz Georgien, bevor wir zu unserer Unterkunft in Telawi zurückkehren. Fahrtzeit ca. 5-6 Std. (ca. 110 km)

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Telawi (F/-/A)

    10. Tag: Freier Tag in Kachetien


    Heute heißt es Entspannen! Oder haben Sie Lust auf eine weitere Wanderung, z.B. im Lagodekhi Nationalpark (ca. 1,5 Std. Fahrt)? Oder mögen Sie lieber das Städtchen Sighnaghi (Fahrt ca. 1,5 Std.) anschauen und das Werk des berühmten georgischen Malers Pirosmani im dortigen Museum? Ihre Reiseleitung gibt Tipps und organisiert gerne Taxi-Transfers.

    Übernachtung in priv. Gästehaus in Telawi (F/-/A)

    11. Tag: Zurück nach Tbilisi über den Gombori-Pass


    Einblick in das Leben des georgischen Adels im 19. Jh. und einen starken Kontrast zu Tuschetien bietet der alte Palast von Alexander Tschawtschawadze. Zur Anlage gehören das Haus-Museum des Dichters, ein bekanntes Weingut und ein englischer Landschaftsgarten.
    Auf dem Rückweg nach Tbilisi fahren wir durch das grüne, bewaldete Gombori-Gebirge und über den gleichnamigen Pass (1.620 m), der erst seit einigen Jahren befahrbar ist. Vor dem Pass lohnt sich ein Abstecher zur verlassenen Klosteranlage Alt-Schuamta (in einer Waldlichtung sehr schön gelegen) aus dem 5.-7. Jh. und zum Kloster Ikalto mit der Ruine der wissenschaftlichen Akademie. Abends Freizeit in Tbilisi. Fahrtzeit ca. 2-3 Std. (ca. 120 km)

    Übernachtung in ***-Hotel in Tbilisi (F/-/-)

    12. Tag: Altstadt von Tbilisi


    Am Morgen unternehmen wir einen halbtägigen, geführten Stadtrundgang durch Tbilisi. Wir besuchen die Altstadt mit ihren Kirchen und historischen Straßenzügen und bummeln anschließend über den prächtigen Rustaveli Boulevard. Danach ist Zeit zur freien Verfügung. Abschiedsabendessen in familiärem Restaurant.

    Übernachtung in ***-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

    13. Tag: Abreise


    Flughafentransfer und Heimreise.

    ***********

    Übernachtung / Verpflegung:  F = Frühstück, L=Lunchpaket/Picknick, A = Abendessen

    (Programmänderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind vorbehalten, z. B. durch Flugzeitenänderungen oder ungünstige Witterungsbedingungen.)
  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchen/anfragenHinweis
    18GEO3.113.07.201825.07.20182090 €
    Termin mit tuschetischen Festen / Halbes DZ (w) frei!
    18GEO3.228.07.201809.08.20182090 €
    18GEO3.311.08.201823.08.20182090 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • Linienflug Frankfurt - Tbilisi und zurück (andere Flughäfen auf Anfrage u. ggfs. Aufpreis)
    • Transfers in modernen Busen und Allrad-Fahrzeugen (in Tuschetien)
    • 12 Übernachtungen, davon 3x ***-Hotel in Tbilisi (mit Du/WC), 9x in privaten Gästehäusern in Telawi (3, EZ möglich), Omalo (2), Jvarboseli (1), Dartlo (2), Schenako (1) (nicht immer Einzelzimmerbelegung möglich und z. T. geteilte Bäder)
    • 7 x Vollpension (in Tuschetien und Lagodechi), 3x Halbpension, 1x nur Frühstück
    • Eintrittsgelder, Besichtigungen und Touren lt. Detailprogramm
    • Erfahrene, deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Flughafen Tbilisi

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag 2018: 150,00 €
    • Halbes Doppelzimmer 2018: 75,00 €

    Nicht enthaltene Leistungen

    • Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flugsteuern und Treibstoffzuschlägen
    • Trinkgelder
    • Zusätzliche Mahlzeiten, alkoholische Getränke
    • Fakultative Ausflüge und Aktivitäten

    Informationen

    Hinweise


    Schwierigkeitsgrad und Anforderungen: Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 3 leichten bis mittelschweren Wanderungen und zwei anspruchsvollere Wanderung (6.+8. Tag) zu bewältigen. Neben guter Kondition und Ausdauer sollten Sie auch Trittsicherheit (d.h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, steinigem Untergrund) mitbringen. An einigen Stellen werden wir Bäche und kleinere Flüsse zu Fuß durchqueren. Hier haben sich Wanderstöcke als gute Hilfe bewährt! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Die Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten in Kachetien sind z. T. mit Spaziergängen verbunden. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 14 Kilometern und auf einigen Wanderungen wird eine große Höhendifferenz überwunden. Dabei ist zu bedenken, dass wir uns auf den Wanderungen im Hochgebirge des Großen Kaukasus zwischen ca. 1.600 bis max. 2.900 Höhenmetern bewegen und wandern in diesen Höhenlagen für den Körper beschwerlicher sein kann als im Flachland. Die reinen Gehzeiten liegen zwischen 2 und 7 Stunden. Die Höhendifferenzen der Wanderungen betragen im Regelfall zwischen 200 und 400 m, einmal 600 und 700 m. Eine anspruchsvolle Wanderung (8. Tag) überwindet bis zu 1.050 Höhenmeter (1.050 Hm Aufstieg, 900 Hm Abstieg). Bei den Wanderungen tragen Sie nur das Nötigste in Ihrem Tagesrucksack und kehren nach der Wanderung zur Unterkunft zurück. Am 6.+8. Tag erfolgt ein Gepäcktransfer zur neuen Unterkunft nach Dartlo bzw. Schenako.


    Unterkunft und Verpflegung: Wir übernachten in ausgesuchten, landesüblichen Hotels (Zimmer mit Dusche/WC) und privaten Gästehäusern (z.T. geteilte Bäder). Wir erhalten so einen guten Einblick in das ländliche Alltagsleben und bekommen eine exzellente georgische Küche geboten (in Tuschetien Vollpension mit Lunchpaket/Picknick; in Tbilisi und Telawi Halbpension). Da wir in Tuschetien (insg. 6 Nächte) in einer Region unterwegs sind, die touristisch noch nicht sehr erschlossen ist und die Unterkünfte hier nur über wenige Zimmer verfügen, ist die Unterbringung im Einzelzimmer nicht immer möglich. In diesem Fall teilen Sie sich ein Doppelzimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Reiseteilnehmer. In Tbilisi und Telawi (insg. 6 Nächte) sind Einzelzimmer verfügbar.


    Buchung eines halben Doppelzimmers: Bei Buchung eines halbes Doppelzimmers teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.


    Reisecharakteristik: Reisen in einer kleinen Gruppe verstärkt den Kontakt zu Land und Leuten. Wir nehmen uns Zeit für geplante und ungeplante Begegnungen. Georgien, so auch die Region Tuschetien, besitzt eine vielfältige Natur und Jahrtausende alter Kultur. In der tuschetischen Kultur gibt heilige Stätten, zu denen Frauen keinen Zutritt haben. Diesen Traditionen wollen wir ohne Wertung und mit Respekt begegnen. Gerade die gute Mischung von Natur und Kultur, verbunden mit der Möglichkeit auch auf eigene Faust Entdeckungen zu machen, erhöht den Reiz der Reise. Unterwegs legen wir Pausen ein, um die Schönheit der Berge und die vielen reizvollen Motive wahrzunehmen. Tuschetien und Kachetien sind ein Paradies für jeden Fotografen. Dabei nehmen wir uns auch gerne einmal Zeit für einen Plausch mit den Einheimischen. Bei den Wanderungen haben wir Zeit die artenreiche Pflanzenwelt Georgiens zu entdecken.


    Transfers: Im Nationalpark Tuschetien werden wir mit Allrad-Fahrzeugen unterwegs sein, da die Strecken dort nicht asphaltiert sind. Die einheimischen Fahrer kennen die Strecke gut und bringen uns sicher über die abenteuerliche Schotterstraße bis ins Hochgebirge. Für die Strecke von gut 70 km benötigen wir je nach Streckenzustand 4-5 Stunden. Vor Ort werden wir so oft es geht auf Fahrten verzichten und unsere Wanderungen fast immer direkt von der Unterkunft beginnen. Nach den Wanderungen folgt z.T. ein Transfer zur Unterkunft (max. ca. 1,5 Stunden Fahrt). Im Allgemeinen haben sich die Straßenverhältnisse (Dichte und Ausbau) in Georgien in den letzten Jahren sehr verbessert. In Tbilisi sind wir zu Fuß oder mit der Metro unterwegs.


    Einreise: EU-Bürger sowie Schweizer Staatsbürger können seit einigen Jahren visumfrei nach Georgien einreisen. Die Reisedokumente müssen vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein. Obwohl formal auch die Einreise mit dem Personalausweis möglich ist, empfehlen wir generell die Mitnahme eines Reisepasses.

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 6
    höchstens: 10

    Reiseleitung

    Tamuna Latsabidze, Margarete Hartmannsberger, u.a.

    Tamuna Latsabidze ist Mitinhaberin unserer Partneragentur in Tbilisi, hat Germanistik studiert und spricht Deutsch auf muttersprachlichem Niveau. In Deutschland arbeitete sie als Au-Pair und belegte Kurse zur deutschen Literatur an Universitäten in Deutschland. Nach der Ausbildung als Fremdenführerin führt sie seit vielen Jahren Gruppen durch ihr Land. U.a. arbeitete sie am Reiseführer: „Kaukasus: Georgien, Armenien, Aserbaidschan“ (Prestel-Verlag) mit. Sie begeistert durch ihre liebevolle Art, mit der sie ihre universellen Kenntnisse in Kunst, Geschichte und Architektur sowie die Besonderheiten der georgischen Mentalität vermittelt.

    Margarete Hartmannsberger ist Diplom-Geographin und seit 2014 für Via Verde tätig, u.a. im Bereich im Marketing und Produktentwicklung. Durch einen längeren Auslandsaufenthalt in Tuschetien hat sie die Region kennen und lieben gelernt. Als zertifizierte Wander-Reiseleiterin bringt sie unseren Gäste mit Freude das Land Georgien und insbesondere die Region Tuschetien näher. Dabei legt sie stets Wert darauf ein ganzheitliches Bild von Land und Leuten zu vermitteln.

    Veranstalter

    Via Verde - Entdecken & Reisen

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