Italien Wanderreise - Südtirol
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Italien Wanderreise – Südtirol

Natur & Kulturschätze rund um Bozen

Bozen im Süden Südtirols ist nicht nur die Landeshauptstadt der Provinz, sondern hat auch eine interessante Geschichte und ein landschaftlich reizvolles Umland zu bieten. Es bieten sich vielfältige Wandermöglichkeiten für alle Schwierigkeitsgrade.
  • Kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt Bozen
  • Auf dem „Keschtnweg“ durchs Eisacktal
  • Genusswandern am Adolf Munkel-Weg und der Tschaufenhöhe
  • Bäuerliche Kultur und Urlärchen auf dem Ultner Höfeweg
  • Aussichtsreicher Sesvenna-Höhenweg und Sommerfrische Oberbozen
  • Reisebeschreibung

    Bozen im Süden Südtirols ist nicht nur die Landeshauptstadt der Provinz, sondern hat auch eine interessante Geschichte und ein landschaftlich reizvolles Umland zu bieten. Es bieten sich vielfältige Wandermöglichkeiten für alle Schwierigkeitsgrade.

    Unterwegs lernen wir die jahrhundertealte Geschichte des Landes kennen, die sich nicht nur in prächtig ausgestatteten Kirchen und in trutzigen Burgen manifestiert. Uralte Bergbauerngehöfte zeugen auch davon, wie sich die Bevölkerung über Jahrhunderten mit harter Arbeit in entlegenen Berglandschaften ihr Leben sicherte. Abstecher in die deutsch-österreichische Geschichte der Region dürfen nicht fehlen.


  • Reiseverlauf


    Auf leichteren Mittelgebirgs-Wanderungen, einem ausführlichen Stadtrundgang in Bozen und anspruchsvolleren Bergtouren erkunden wir das südliche Südtirol. Die Transferfahrten finden mit einem Charterbus und an einem Tag mit einer Seilschwebebahn statt.


    1. Tag: Anreise nach Bozen


    Individuelle Anreise nach Bozen (nicht im Reisepreis enthalten), bis ca. 18.00 Uhr. Gemeinsames Abendessen mit der Reiseleiterin (à la carte, nicht im Reisepreis enthalten) im Bozener Traditonswirtshaus „Vögele“ in unmittelbarer Nähe des Obstmarktes.

    2. Tag: Bozen und Umgebung


    Bei einem Stadtrundgang lernen wir den Dom St. Maria Himmelfahrt, die Dominikanerkirche mit beeindruckenden Fresken aus dem 15. Jh., das Rathaus, die Lauben und andere Sehenswürdigkeiten kennen. Am Siegestor und am Gerichtsplatz darf ein Rückblick auf die faschistische Vergangenheit der Stadt nicht fehlen. Am Nachmittag geht es zu Fuß über die Oswaldpromenade zum Weindorf St. Magdalena, wo eine Dorfkirche mit wertvollen Fresken aus dem 14. Jh. auf uns wartet.

    3. Tag: Um und über die Tschaufenhöhe


    Zwischen dem Etschtal und dem Sarntal erstreckt sich die reizvolle „Mittelgebirgs-Landschaft“ der Tschaufenhöhe, ein Paradies für leichte Wanderungen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Dorf Jenesien machen wir uns auf zum Tschaufenhaus (1.312 m) auf dem Tschögglberg. Nachdem wir die schöne Aussicht auf die Dolomiten und das Überetsch genossen haben, geht es weiter zum Gasthof Edelweiß oberhalb von Jenesien. (Gehzeit ca. 4,5 Std., ca. 300 Höhenmeter HM aufwärts und abwärts)

    4. Tag: Rundwanderung am Fuße der Geislerspitzen im Villnöß-Tal


    Der „Adolf Munkel-Weg“ unterhalb der Geislerspitzen bietet uns heute ein leichtes, aber landschaftlich umso eindrucksvolleres Wandererlebnis. Die Mittagsrast erfolgt auf der 1.996 m hohen Gschnagenhardt-Alm, einer Einkehrstätte in prächtiger Lage. Über die Dusleralm wandern wir über einen schönen Waldweg wieder zur Zanser Alm ab. (Gehzeit ca. 4 Std., ca. 500 HM aufwärts und abwärts)

    5. Tag: Bei den Bergbauern im Ultental – auf dem Ultner Höfeweg


    Wie ließe sich das ursprüngliche Ultental besser kennen lernen als bei einer Wanderung? Wir starten an der Bergbahn Kuppelwies und wandern über St. Nikolaus bis nach St. Gertraud, dem letzten Ort vor dem Talschluss. Unterwegs erfreuen uns uralte Bergbauernhöfe und die Naturdenkmäler der Ultner Urlärchen. Das Alter dieser Baumriesen wird auf etwa 2000 Jahre geschätzt (UNESCO Weltnaturerbe). Entlang des Falschnauer Baches geht es zurück nach St. Nikolaus zur Einkehr in einem gemütlichen Berggasthof. (Gehzeit ca. 4 Std., ca. 350 HM aufwärts und abwärts)

    6. Tag: Im oberen Vinschgau über den Watles (2.557 m) zur Sesvenna-Hütte (2.258 m)


    Mit einem Sessellift fahren wir hinauf zur Plantapatsch Hütte (2.150 m), wo der Sesvenna Höhenweg beginnt. Dieser zieht sich oberhalb der Baumgrenze am Westrand des Watles entlang und bietet schöne Blicke auf die umliegenden Berge und in das Schliniger Tal. Unser Ziel ist die Sesvennahütte, von wo es nach erholsamer Rast relativ steil hinunter vorbei an einem Wasserfall und einer Alm nach Schlinig geht. Auf der Rückfahrt nach Bozen statten wir der Benediktinerabtei Marienberg, einer imponierenden Anlage mit bedeutenden Fresken, einen Besuch ab. (Gehzeit ca. 5 Std., ca. 300 HM aufwärts und 500 HM abwärts)

    7. Tag: Auf den Spuren der Fürstbischöfe von Brixen im unteren Eisacktal


    Auf dem „Keschtnweg“ durch uralte Kastanienhaine erwarten uns heute nicht nur landschaftliche, sondern auch kulturelle Höhepunkte wie das Schloss Velthurns, die einstige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Brixen, die wir besichtigen. Vorbei am Törggelehof Moar zur Viersch und der Häusergruppe Pardell geht es weiter zum Kloster Säben, einer der ältesten Wallfahrtsorte in Südtirol, ursprünglich Bistumssitz von Brixen und heute Benediktinerinnenabtei. Nach einem Rundgang zu den verschiedenen Kirchen auf dem Berg steigen wir nach Klausen hinab, das von malerischen Kastanienhainen und Weingärten umgeben ist. (Gehzeit ca. 2,5 Std., ca. 100 HM aufwärts und abwärts)

    8. Tag: Auf den „Balkon“ von Bozen – Oberbozen und Maria Himmelfahrt


    Mit der Rittner Bahn, einer Seilschwebebahn, fahren wir hoch nach Oberbozen und genießen dabei den Ausblick über Bozen, das Etschtal und den nahen Rosengarten. Auf dem Hochplateau des Ritten (1.221 m) wandern wir auf einem bequemen Weg, wie einst die vermögenden Bozner in die Sommerfrische, zum Ortsteil Maria Himmelfahrt. Auch für die Rückfahrt nach Bozen nutzen wir die Seilschwebebahn. (Gehzeit ca. 2 Std., ca. 100 HM aufwärts und abwärts)
    Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Organisiert werden könnte u.a. eine Bahnfahrt nach Meran oder ein Besuch in Kaltern oder St. Pauls/Überetsch, beides mit Linienbus zu erreichen.

    9. Tag: Abreise


    Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück individuelle Abreise aus Bozen.


     

    (Änderungen bleiben vorbehalten.)

     
  • Termine und Preise

    Nr.vonbisPreisbuch­barbuchen/anfragenHinweis
    17ITA6.105.08.201713.08.2017990 €

    Es sind genügend Plätze verfügbar!

    Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar!

    Leider keine Plätze mehr!

    Kleingruppen-Aufpreis:

    Bei Nicht-Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen
    Aufpreis bei 9 Personen: 40 € pro Person
    Aufpreis bei 8 Personen: 90 € pro Person

    (nur nach Rücksprache mit allen Mitreisenden, alternativ kostenfreier Reiserücktritt möglich)
  • Leistungen

    Inklusivleistungen

    • 8 Übernachtungen im Zimmer mit eigener Dusche/WC im Kolpinghaus Bozen
    • 8x Frühstück im Kolpinghaus
    • Kurtaxe
    • Ausflugs- und Wanderprogramm mit Charterbus mit 15 oder 19 Sitzplätzen
    • Fahrt mit der Rittner-Bahn (Seilschwebebahn) von Bozen nach Oberbozen und zurück
    • Auffahrt mit dem Sessellift zum Sesvenna Höhenweg
    • Eintritt Dominikanerkirche Bozen und Schloss Velthurns
    • Wander- und Kulturreiseleitung durch eine Historikerin mit viel Wander-Erfahrung

    Extra buchbare Leistungen

    • Einzelzimmerzuschlag: 120,00 €

    Nicht enthaltene Leistungen

    • Hinreise und Rückreise nach/von Bozen
    • Mittagessen und Abendessen

    Informationen

    Hinweise


    Anreise:


    Nicht im Reisepreis enthalten. Start und Ende der Reise in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen. Wir empfehlen die bequeme Anreise mit der Bahn und bieten preisgünstige Bahntickets. Bozen ist über München sehr gut an deutsche Intercity-Verbindungen angeschlossen. Gerne arrangieren wir eine gemeinsame Anfahrt, wenn Teilnehmer aus der gleichen Region kommen.


    Anforderungen an die Kondition: Mittel


    Die Touren mit Gehzeiten von 2 bis 5 Stunden und von 100 bis 500 Höhenmetern wechseln zwischen leichteren Mittelgebirgs-Wanderungen, einem ausführlichen Stadtrundgang in Bozen und anspruchsvolleren Bergtouren, die jedoch keine besonderen bergsteigerischen Vorkenntnisse erfordern. Gefragt sind hier vor allem gute Kondition, Schwindelfreiheit und insbesondere Trittsicherheit. Wetterfeste, bergtaugliche Kleidung ist erforderlich. Im August kann es in Bozen mit bis über 30C heiß werden, die Wanderungen in den höheren Regionen sind jedoch erträglich. Sonnenschutz ist unerlässlich.


    Reiseleitung durch Dr. Inge Steinsträßer:


    Die Bonner Historikerin Dr. Inge Steinsträßer ist seit vielen Jahren begeisterte Wanderin. Bei ihren Wanderführungen bringt sie Natur und Kultur in Einklang. Neben der Freude an der Bewegung und den Geherfahrungen in der Gemeinschaft kommen unterwegs historische, regionalgeschichtliche und gegenwärtige Fakten und Fragen zur Geltung.

    Teilnehmer/innenzahl

    mindestens: 10
    höchstens: 16

    Veranstalter

    Partnerveranstalter von Via Verde

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