Irland

Irland-Reisen – Grüne Insel mit großer Seele

Als Emerald Isle, Smaragd-Insel, wird Irland auch bezeichnet. Schafherden ziehen über die grünen Hügel. Hier und dort idyllische Ortschafte, mit einer Vergangenheit voll rätselhafter Mythen, die über 5000 Jahre zurückreichen. Bei einer Irland-Reise werden Sie nach und nach selbst Teil der Geschichte. Erleben Sie die Natur auf Wanderwegen. Entdecken Sie stille Seen, Moore, Gipfel, Täler und vor allem die raue, windige Steilküste mit Weitblick, die Ihre Reise nach Irland zu etwas ganz Besonderem machen.

Vier Gründe Irland zu bereisen       Landesinfos       Irlands Highlights       Reiseleitfaden

Irland-Wanderreise: Highlights of Ireland

Irland-Wanderreise: Highlights of Ireland

Dem Zauber der Smaragd-Insel auf der Spur

Die Highlights

  • Naturdenkmäler Giants Causeway und Burren Nationalpark
  • Kultstätten, Schlösser, Ruinen, Kloster
  • Die Steilklippen Slieve League und Cliffs of Moher
  • Leichte Wanderungen entlang der schönsten Berg- und Küstenpfade
  • Pulsierende Städte Dublin und Belfast mit zentral gelegenen Hotels

Das Besondere

  • Irische Folklore in traditionellen Pubs erleben
  • Whiskeyverkostung & Hütehunde-Show
  • Republik Irland und Nordirland in Kombination

ab 1.895,00 €

Gruppe

4-16 Pers

13 Tage

leicht

Kultur, Natur

Irland-Wanderreise: Der wilde Südwesten der Grünen Insel

Die Highlights

  • Wandern in den Nationalparks Burren, Killarney, Connemara
  • Relikte der Vergangenheit: Schlösser, Ruinen, Kloster
  • Spektakuläre Küstenlandschaften Cliffs of Moher und Dingle Halbinsel
  • Pulsierende Städte Dublin und Galway
  • Technisch einfache Wanderungen über Küstenpfade und durch das Hochland

Das Besondere

  • Bootsfahrt auf drei Seen im Killarney Nationalpark
  • Besuch im nationalen Folkloretheater Siamsa Tíre (fakultativ)

ab 1.644,15 €

Gruppe

4-16 Pers

10 Tage

moderat

Kultur, Natur, Wandern

Hauptstadt
Dublin
Fläche
70.273 km²
Bevölkerung
4,9 Mio.
Landessprache
Irisch, Englisch
Währung
Euro
Religion
Christentum
Zeitverschiebung
-1 Std.

Vier Gründe, warum sich eine Irland-Reise lohnt

Wilde Romantik und spektakuläre Naturwunder. Ob satte grüne Wiesen in allen Schattierungen, die bizarre, graue Mondlandschaft des Burren, die schroffe Steilküste der Cliffs of Moher oder tiefschwarze Bergseen und torfige Moorlandschaft. Auf einer Reise nach Irland wird man Zeuge von magischen Farb- und Naturschauspielen. Und unweigerlich von der rauen Schönheit der „Grünen Insel“ verzaubert!

 

Mythen, Sagen und Legenden. Unzählige Feen, Kobolde und andere Fabelwesen sind in Irland Zuhause. Zu beinahe jedem irischen Ort gibt es eine Geschichte. Den Rock of Cashel soll der Teufel höchstpersönlich ausgespuckt haben. Der Giants Causeway will der Weg eines Riesen gewesen sein. Und ein Kobold mit roten Haaren ist Wahrzeichen des Landes. Wer gute Geschichten liebt und die mystische Seele der Iren sucht, wird auf seinen Irland-Reisen definitiv fündig!

Relikte der Vergangenheit. Uralte Ruinen, Megalithgräber, keltische Hochkreuze, mittelalterliche Städte und majestätische Burgen und Schlösser. Die bewegte Geschichte des Landes hinterlässt eine Vielzahl an Kulturschätzen. Im Irland-Urlaub wandelt man auf den Spuren der Zeit und lässt die Vergangenheit lebendig werden. Kulturjunkies und Geschichtsfans kommen hier voll auf ihre Kosten!

 

Irisches Lebensgefühl spüren. Ob es die gesellige Pub-Kultur ist, die Klänge der Fiedel und Harfe, steppende Füße im Tanztheater oder ganz einfach die Gastfreundschaft der fröhlichen Menschen – die irische Lebensfreude ist besonders. Kein Wunder, dass Irlands Nationalfeiertag auf der ganzen Welt gefeiert wird. Und dennoch: Nirgendwo sonst erlebt man diese Mentalität so nah und authentisch wie bei Reisen nach Irland selbst!

Allgemeine Landesinformationen: Irland

Geografie

Irland liegt im Nordwesten Europas und ist eine zweigeteilte Insel: Im Norden das zu Großbritannien gehörende Nordirland, der Rest ist die Republik Irland. Die „Grüne Insel“ ist im Norden und Westen umgeben vom Atlantischen Ozean, im Osten von der Irischen See und im Süden von der Keltischen See. Das Land ist etwa 450 km lang und 260 km breit. Damit ist Irland die drittgrößte Insel Europas.

Wetter und Klima sowie beste Reisezeit in Irland

Irlands Klima ist gemäßigt und mild-mediterran, geprägt vom warmen Golfstrom. Auf der Insel herrschen deshalb das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt zwischen 10 und 13 Grad. Die Sommer sind kühler als in Deutschland, die Winter dagegen sehr mild. Schnee fällt eher selten. Der Westen des Landes ist durch die Winde des Atlantiks feuchter und wärmer als der Osten. In Irland regnet es allgemein sehr häufig und teilweise auch heftig. An bis zu 270 Tagen im Jahr muss der Irland-Urlauber mit Regen rechnen. Windiges und wechselhaftes Wetter gehört zu Irland einfach dazu.

Die beste Reisezeit für Urlaub in Irland sind die Monate Mai und Juni. Es regnet zwar auch in dieser Zeit, aber durchschnittlich weniger als in den anderen Monaten. Stattdessen locken Mai und Juni mit den meisten Sonnenstunden. Der Juli und der August sind zwar noch etwas wärmer, aber eben auch feuchter.

Flora und Fauna – Irlands Schätze der Natur

Irlands Landschaftsbild wird dominiert von üppigen, grünen Wiesen, Torfmooren und Heide- und Buschvegetationen. Bäume sind dagegen relativ rar auf der Insel, weniger als 5 % der Fläche sind bewaldet. Irland hat ein zentrales Tiefland, das von Gebirgen umschlossen ist. Ebenfalls typisch für das Land ist die raue Küste mit den vielen kleinen Inseln, Halbinseln und Buchten. Landschaftlich besonders interessant ist der Burren, ein Karstgebiet im irischen Westen. Dort findet man seltene mediterrane und alpine Pflanzen, wie z.B. Orchideen.

Irland ist allgemein weniger artenreich als das europäische Festland oder sein Nachbar Großbritannien. Das liegt daran, dass nach der Eiszeit der Meeresspiegel schnell anstieg und die Insel isolierte. Irland hat nur 31 heimische Säugetiere, wie z.B. den Dachs, Igel oder den Rotfuchs. Dafür locken viele Vogelarten. Besonders Wasser-, Meeres- oder Wattvögel können in Irland gut beobachtet werden. Die Gewässer des Landes reizen auch mit reichlich Fischbestand und machen Irland für Angler attraktiv.

Die irische Bevölkerung

Irland hat etwa 4,5 Millionen Einwohner. Die Mehrheit der Iren stammt von keltischen Stämmen ab, die seit dem 5 Jahrhundert v. Chr. die Insel bevölkerten. Rund 64% der Iren leben heute in den größeren Städten des Landes. In der Region der Hauptstadt Dublin lebt etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

Sprache in Irland: Wie kann ich mich auf meiner Irland-Reise verständigen?

Irland hat zwei Amtssprachen: Englisch und Irisch (Irisch-Gälisch), eine alte keltische Sprache. Offiziell ist Irisch die erste Amtssprache, obwohl nur etwa 30 % der Bevölkerung die Sprache beherrscht und nur 1% angibt, sie täglich zu sprechen. Die meisten Einwohner kommunizieren in Englisch. Dennoch begegnet einem überall im Land auch die irische Sprache. Die Regionen, in denen Irisch die vorherrschende Sprache ist, werden Gaeltacht genannt.

Irische Begriffe, die man kennen sollte

Begrüßung (wörtlich: Gott sei mit dir!) Dia duit! Danke (wörtlich: Möge Gutes mit dir sein) Go raibh maith agat
Verabschiedung (wörtlich: Komm gut nach Hause!) Slán/Slán abhaile Ja/Nein Tá/Níl
Bitte (wörtlich: wenn es dein Wille ist) Le do thoil  

Prost!

 

Sláinte!

 

Religion und Tradition

Fast 90 % der irischen Bevölkerung ist der römisch-katholischen Kirche zugehörig. Der katholische Glaube hat in Irland eine weit zurück reichende Geschichte. Viele Mythen und Legenden ranken sich dabei um den Heiligen Patrick, der als Religionsstifter in Irland gilt. Er soll im 5. Jahrhundert n. Chr. die heidnischen gälischen Stämme zum Christenrum bekehrt haben. Sein Todestag ist Irlands Nationalfeiertag, der St. Patricks Day, der jedes Jahr am 17. März gefeiert wird.

Von Irland aus brachen damals viele Mönche und Missionare zum europäischen Festland auf, um den Menschen die christliche Religion näher zu bringen. Einige religiöse Bräuche und Feste entstanden in Irland und sind heutzutage in der ganzen Welt bekannt. Halloween beispielsweise gelangte erst über irische Auswanderer in die USA.

Kunst und Kultur

Irland ist reich an Kunst- und Kulturschätzen und bietet eine Vielzahl an interessanten historischen Ausstellungen, Kulturstätten und Museen. Als älteste irische Kulturdenkmäler gelten die Megalithgräber aus der Jungsteinzeit und die Steinkreise aus der Bronzezeit. Die Kelten, die das Land um 300 v. Chr. besiedelten, haben über Jahrtausende hinweg die Kunst und Kultur Irlands stark geprägt. Noch heute taucht der „Leprechaun“ (ein kleiner, scheuer Kobold mit roten Haaren aus der irischen Mythologie) überall in der irischen Kunst auf und gehört mit dem berühmten Kleeblatt zu den Wahrzeichen Irlands. Ebenfalls hervorstechende Merkmale der Kunst sind die keltischen Knoten, raffinierte verwobene Flechtmuster und die typisch irischen Hochkreuze.

Als die Kelten das Land besiedelten, brachten sie auch ihre Volkstänze mit. Noch heute ist Irland bekannt für seinen Stepptanz (Irish Dance) und die traditionelle irische Musik mit Harfe und Dudelsack. Als Teil der irischen Kultur kennt wohl jeder Ire die Grundschritte des Volkstanzes und so hat sich diese uralte Tradition bis heute bewahrt. Für viele Urlauber ein Highlight ihrer Irland-Reise!

Essen und Trinken

Die irische Küche ist traditionell deftig und einfach. Lange galt sie als „Arme-Leute-Essen“, da die Insel in der Vergangenheit durch viele Hungersnöte bedroht wurde. Heute erfreuen sich Irland-Urlauber besonders an den bodenständigen Aufläufen und Eintöpfen, wie z.B. dem berühmten „Irish Stew“, in dem Lammfleisch, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln über mehrere Stunden gegart werden. Mittlerweile rücken aber auch Fisch und Meeresfrüchte immer mehr in den Fokus der Feinschmecker. Bekannt ist Irland vor allem für seinen „Smoked Salmon“ (geräucherter Lachs) und seine Austern. Aber auch der „Black Pudding“ (Blutwurst) oder das reichhaltige irische Frühstück mit Würstchen, Speck, Ei und vielem mehr, gelten als typisch für die Grüne Insel.

Auf einer Reise nach Irland sollte man sich keinesfalls einen Pub-Besuch entgehen lassen. Hier kann man sich Irlands Nationalgetränk, das Guinness-Bier, einen berühmten irischen Whiskey oder auch den weltbekannten Irish Coffee schmecken lassen.

Irlands Highlights: Regionen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Dublin
Die quirlige Hauptstadt des Landes eignet sich perfekt für eine Städtereise und hat viel zu bieten: Das Nationalmuseum, die Half-Penny-Bridge, die Christchurch Cathedral und das berühmte Viertel Temple Bar. Jede Menge urige Pubs mit Guinness und Live Musik locken vor allem Nachtschwärmer in Dublins kulturelles Zentrum. Aber auch tagsüber machen Märkte, Ausstellungen, Straßenkünstler und Museen das Vergnügungsviertel zu einem lohnenden Ausflugsziel.

Cliffs of Moher
Wohl jeder Reiseführer preist sie an: Die berühmtesten Steilklippen der Insel, die 214 Meter über den tosenden Atlantik ragen. Der acht Kilometer lange Küstenabschnitt im County Clare beeindruckt mit schwindelerregenden Ausblicken und mit einer Vielzahl an Meeresvögeln, die in den Felsnischen Zuhause sind. Besonders schön ist es hier zum Sonnenuntergang!

Ring of Kerry
Eine 179 Kilometer lange Panoramaküstenstraße von Killarney auf die Halbinsel Iveragh im Südwesten des Landes lockt mit traumhafter Landschaft und zerklüfteten Küsten. Das Seengebiet des Killarney Nationalparks, wunderschöne Strände, kleine Küstenorte und herrliche Fernblicke lassen sich auf dem berühmten Rundweg erleben.

Three Castle Head
Im äußersten Südwesten Irlands lockt zwischen grünen Wiesen und malerischen Seen der Three Castle Head. Die Ruinen des ehemaligen Dunlough Castle mit seinen drei berühmten Türmen. Zahlreiche Legenden und Sagen um Geister ranken sich um diesen mythischen Ort. Das perfekte Ziel beim Wandern durch Irlands grüne Natur.

Belfast
Die geschichtsträchtige Hauptstadt von Nordirland ist nach früheren politischen Unruhen wieder eine blühende Metropole. Ein wichtiger industrieller Standort, der vor allem für seinen Schiffsbau mit der legendären „Titanic“, bekannt wurde. In malerischer Flusslandschaft bieten heute Kunstgalerien, coole Restaurants und jede Menge historische Denkmäler den perfekten Mix für einen Kulturtrip nach Nordirland.

Cork
Die zweitgrößte Stadt des Landes gilt auch als kulinarische Hauptstadt Irlands. Bekannt für Käse und Butter und für „Drisheen & Tripe“ (eine Art Blutwurst) lockt Cork mit einem der besten Lebensmittelmärkte Europas. Hier kann man sich durchfuttern oder auch durch schmale Gassen schlendern und die zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten der gemütlichen Stadt entdecken.

Burren
Die steinige Karstlandschaft in der Grafschaft Clare zählt zu den faszinierendsten Landstrichen der Grünen Insel. Im Burren Nationalpark reihen sich kilometerweit graue Kalksteinplatten aneinander. Eis, Wind und Regen formten vor Millionen von Jahren ein riesiges Mosaik aus Felsspalten und Schluchten, in denen ein vielfältiges Ökosystem aus Wildblumen und mediterranen Pflanzen Platz findet.

Dingle Halbinsel
Die Dingle Peninsula ist eine weitläufige Halbinsel im Westen des Landes und beeindruckt mit Steilklippen und majestätischen Bergen, wunderschönen Sandstränden und grünen Dünen, auf denen Schafe grasen. Hier kann man auf verschlungenen Landstraßen und einsamen Wegen die Natur erleben. Oder aber in der Kleinstadt Dingle Town einen der berühmtesten Pubs des Landes aufsuchen und tief in das traditionelle Irland eintauchen.

Slieve League
Die höchsten Steilklippen Europas sind etwa dreimal so hoch wie die berühmten Cliffs of Moher und befinden sich im Nordwesten Irlands. Mit über 600 Meter Höhe bieten sie tolle Ausblicke und spektakuläre, teils abenteuerliche, Wanderwege durch die grüne Natur.

Limerick
Oft unterschätzt wird die südwestliche Stadt am Shannon, dem größten Fluss Irlands. Die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft hat besonders für Kulturinteressierte einiges zu bieten: Das King John´s Castle, das Hunt Museum oder das preisgekrönte Freilichtmuseum Craggaunowen. Aber auch der Milk Market und eine lebendige Pub-Kultur machen die ehemalige Wikinger-Siedlung zu einem lohnenden Städtetrip.

Connemara Nationalpark
Nördlich von Galway erwartet den Besucher eine wunderschöne Landschaft aus Bergen, Heide, Mooren und grünen Wiesen. Ob beim Wandern auf einer der tollen Routen oder per Auto auf der 16 km langen Sky Road, der Connemara Nationalpark bietet traumhafte Ausblicke und Erlebnisse.

Galway
Weltoffen und multikulturell. Bunt und kreativ. Die Studentenstadt Galway gilt als Irlands Partyhauptstadt. Volle Pubs, hiesige Festivals und traditionelle Folk Music hinter mittelalterlichen Stadtmauern machen die jugendliche Kleinstadt zur „Seele der Westküste“. Ein Muss für jeden Irland-Urlauber!

Rock of Cashel
Im County Tipperary findet man eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes: die Burgruine Rock of Cashel, auch „Irische Akropolis“ genannt. Der einstige Königssitz thront auf einem Felsen, der der Legende nach, vom Teufel ausgespuckt wurde. Zinnen, Türme und Spitzgiebel sorgen schon von unten für eine eindrucksvolle Silhouette der Burgruine. Oben wartet dann ein phantastischer Ausblick in die Landschaft.

Giants Causeway
Ca. 40.000 gleichmäßige Basaltsäulen an der Küste Nordirlands sorgen für ein wahres Naturschauspiel. Die 12 Meter hohen Pfeiler entstanden vor etwa 60 Millionen Jahren durch die flüssige Lava eines Vulkanausbruchs. Ein Denkmal der gewaltigen Natur!

Boyne Valley
Das Tal entlang des Flusses Boyne im Osten Irlands war einst die Heimat der mächtigsten Könige des Landes und bietet noch heute tiefe Einblicke in Irlands Vergangenheit. Ganggräber, steinzeitliche Relikte, mittelalterliche Burgen und Ruinen locken ebenso wie Wanderwege mit grandiosem Panorama.

 

Reisen nach Irland: Ein kleiner Leitfaden

Anreise nach Irland

Die schnellste Anreise für einen Irland-Urlaub ist natürlich das Flugzeug. Sechs internationale Flughäfen in Irland und ein weiterer in Nordirland machen die Anreise aus Deutschland per 2-stündigem Direktflug sehr bequem.

Wer besonders flexibel bleiben möchte und mehr Zeit (und auch Geld) zur Verfügung hat, der reist mit dem Wohnmobil oder Auto und setzt von Frankreich oder England mit der Fähre auf die Insel über. Dabei nicht vergessen: In Großbritannien und Irland herrscht Linksverkehr!

Besonders Backpacker nutzen auch die Möglichkeit, per Bus und Bahn anzureisen. Von Deutschland aus kann man eine ICE/Thalys-Verbindung ab Frankfurt oder Köln nach Brüssel buchen. Von dort fahren Eurostar-Züge nach London. Bus und Bahn bringen den Reisenden dann zu englischen Fährhäfen, die Irland ansteuern.

Einreisebestimmungen (Visa/Zoll)

Für die Einreise aus Deutschland ist ein Personalausweis oder Reisepass ausreichend, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Auch Kinder benötigen einen eigenen Personalausweis oder Kinderreisepass. Für den Zoll gelten die üblichen EU-Bestimmungen.

Verkehrsmittel: unterwegs in Irland

Taxi

Taxis verkehren in allen größeren Städten. In kleineren Orten ist es ohne Vorbestellung schwierig ein Taxi zu bekommen. Die besten Chancen hat man an Bahnhöfen, Flughäfen und Busstationen.

Mit dem Auto

Wer sich zutraut, Irland auf der linken Spur zu erkunden, kann das Land mit dem eigenen Auto oder Mietwagen bereisen. Allerdings sind die Straßenverhältnisse auf der Insel oft sehr eng und kurvig und die Iren nicht unbedingt für eine rücksichtsvolle Fahrweise bekannt.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Irlands Eisenbahnnetz ist passabel ausgebaut. Von Dublin erreicht man die meisten größeren Orte des Landes entspannt mit dem Zug. Zwischen Dublin und Belfast verkehren auch regelmäßig Schnellzüge. Die Preise sind vergleichbar mit denen der Deutschen Bahn. Günstiger ist es Irland per Bus zu entdecken. Private und staatliche Busgesellschaften bieten ein umfangreiches Liniennetz zu moderaten Preisen.

Rund ums Geld: Währung, Preise und Trinkgeld?

Währung und Preise

Seit dem 1. Januar 1999 ist die irische Währung der Euro. Passiert man allerdings die Grenze nach Nordirland ist das Pfund Sterling die geltende Währung. Aus Kulanz können Irland-Urlauber aber auch in Nordirland an einigen Orten mit dem Euro zahlen.

Tipp: Wenn man bei einer Irland-Rundreise den Norden der Insel nur passiert, lohnt es sich kaum Pfund abzuheben. Verbringt man mehrere Tage in Nordirland, sollte man Geld vor Ort wechseln.

Produkt / Dienstleistung

Kosten

0,5 Liter einheimisches Bier 5 Euro
Cappuccino im Café 3,35 Euro
1,5 Liter Wasser (Supermarkt) 1,32 Euro
Hauptgericht in einem preiswerten Restaurant 15 -18 Euro
Übernachtung im Mittelklasse-Hotel, Doppelzimmer 97 Euro

Trinkgeld in Irland

Trinkgeld zu geben ist in Irland nicht immer üblich. In Restaurants ist der Service oft bereits in der Rechnung enthalten. Ist der Service nicht ausgewiesen, sind etwa 10-15% Trinkgeld angemessen. Im Pub oder Café etwa 5%. Das Reinigungspersonal in Hotels rechnet normalerweise nicht mit Trinkgeld. Taxifahrer erhalten in Irland rund 10 % des Reisepreises extra, während in Nordirland generell kein Trinkgeld an Taxifahrer gezahlt wird. Gepäckservice wird in der Republik Irland mit etwa 1 Euro vergütet, während in Nordirland diese Dienstleistung etwa mit 1-2 Pfund belohnt wird.

Geld abheben in Irland

Geld abheben ist im Irland-Urlaub kein Problem. Besonders in größeren Städten und Touristenregionen sind Geldautomaten überall zu finden.

Achtung: In Irland wird beim Geldabheben eine Gebühr (in der Regel 5-10 Euro) für die Nutzung der EC-Karten und Kreditkarten an Fremdbanken berechnet. In Nordirland kommt nochmal eine Gebühr für den Währungswechsel, die Transaktionsgebühr, hinzu.

Im Irland-Urlaub in Kontakt bleiben – per Telefon, Internet und WLAN

Seit Abschaffung der Roaming-Gebühren können deutsche Urlauber auch in Irland zum heimischen Handytarif telefonieren und im Internet surfen. Die Mobilfunknetze und der Internetzugang sind im Allgemeinen gut ausgebaut.

Tipp: Wer seine Reiseroute durch Nordirland plant, sollte sich vorab bei seinem Netzbetreiber informieren. Seit dem Austritt Großbritanniens und Nordirlands aus der EU, können Mobilfunkanbieter wieder Gebühren für die Nutzung von Handy und Internet in Nordirland verlangen. Nicht alle Netzbetreiber machen aber von diesem Recht Gebrauch.

Feste und Feiertage in Irland

Irland hat verhältnismäßig wenige Feiertage. Obwohl die meisten Iren dem katholischen Glauben angehören, stehen Pfingsten, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam nicht im Kalender. Auch der Karfreitag ist kein gesetzlicher Feiertag.

Wichtigster irischer Feiertag ist der St. Patricks Day am 17. März. Jedes Jahr feiert das ganze Land zu Ehren des Nationalheiligen St. Patrick ein rauschendes Fest in grünem Dekor. Die Hauptstadt Dublin veranstaltet mit einer feuchtfröhlichen Festivalparade und einem gigantischen Feuerwerk die größte Feier und lockt Touristen aus aller Welt an. Begangen wird der St. Patricks Day aber nicht nur in Irland, sondern auch an zahlreichen Orten auf der ganzen Welt, wo irische Auswanderer wohnen oder irisches Lebensgefühl gelebt wird.

Auch Halloween, das in Irland durch die Kelten seinen Ursprung fand, wird traditionell immer noch groß gefeiert. Alljährlich werden am Abend des 31. Oktober mit gruseligen Verkleidungen, geschnitzten Kürbissen und großem Feuer die bösen Geister vertrieben.

Fällt in Irland ein gesetzlicher Feiertag auf das Wochenende, wird der arbeitsfreie Tag auf einen anderen Tag verlegt. Das muss auch nicht automatisch der folgende Montag sein. Die Arbeitgeber dürfen das in Irland individuell entscheiden.

Rechts- und Sicherheitshinweise

Irland gilt allgemein als sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist eher gering. Selbst Nordirland und die Stadt Belfast, die lange unter den Auseinandersetzungen und Demonstrationen gelitten haben, gelten als relativ sicher.

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