Israel

Israel-Reisen – das Heilige Land im Nahen Osten

Vier Gründe Israel zu bereisen       Landesinfos       Israels Highlights       Reiseleitfaden

Israel-Wanderreise: Hummus, heilig, herrlich!

Israel-Wanderreise: Hummus, heilig, herrlich!

Unterwegs auf historischen Pfaden zwischen drei Meeren

Die Highlights

  • Tel Aviv: UNESCO-Erbe und Bauhaus-Architektur
  • Seilbahnfahrt zur Festung Masada
  • Wanderung im wasserreichen Nationalpark En Gedi und im Ramon-Krater
  • Jerusalem – die Heilige Stadt
  • Baden im Toten Meer und Roten Meer

Das Besondere

  • Abendessen bei einer drusischen Familie
  • Verkostung preisgekrönter Weine auf den Golanhöhen
  • Im Kibbuz das Leben in der Gemeinschaft erfahren

ab 3.190,00 €

Gruppe

8-15 Pers

12 Tage

mittelschwer

Hauptstadt
Jerusalem
Fläche
Kernland 22.380 km², besetzte Gebiete 6.831 km²
Bevölkerung
9,1 Mio.
Landessprache
Hebräisch
Währung
Neuer (Israelischer) Schekel (ILS)
Religion
Judentum
Zeitverschiebung
+1 Std.

Vier Gründe, warum sich eine Israel-Reise lohnt

Reise ins gelobte Land. Eintauchen in die Jahrtausende alte Vergangenheit. Als Wiege der Weltreligionen ist Israel für Juden, Christen und Muslime gleichermaßen ein heiliges Land. Unzählige religiöse Stätten und Kulturschätze, Sehenswürdigkeiten und faszinierende Orte warten auf den Israel-Urlauber. Hier wurde Geschichte geschrieben und wird sie bis heute noch!

 

Kleines Land, Große Kontraste. Bummeln zwischen Wolkenkratzern und edlen Boutiquen. Tel Aviv, die Stadt die niemals schläft. Weltoffen und trendig. Oder ehrfürchtig an der Klagemauer Jerusalems stehen. Gänsehaut spüren angesichts der religiösen Bedeutung. Schwerelos treiben im Toten Meer. Wandern durch die Wälder des Hochlands. Oder sich in den Weiten der Wüste verlieren. Ob Badeurlaub, Wanderreisen, Gruppenreisen, Studienrundreisen oder Erlebnisreisen – in Israel ist alles möglich!

Kulinarische Vielfalt zwischen West und Ost. Deftig, aromatisch, orientalisch – wer Humus, Falafel und Pita liebt, ist in Israel genau richtig! Als Einwanderungsland ist auch die Küche Israels ein einzigartiger Mix aus östlichen und westlichen Einflüssen, aus Traditionen und Geschmacksrichtungen. Ob Mezze oder Hühnersuppe, Baba Ganoush oder gefilter Fisch, Shakshuka oder Challah – allein das Essen ist eine Israel-Reise wert!

 

Multikultur hautnah. Tiefgläubige Menschen oder junge, weltoffene Generation. Jude oder Palästinenser, Christ oder Muslim. Egal welcher Religion und welcher Herkunft – Israelis sind meist sehr herzlich und offen. Eine Reise nach Israel ist eine einzigartige Gelegenheit mit den verschiedenen Kulturen in Kontakt zu treten, spannende Blickwinkel und ganz eigene Sichtweisen kennenzulernen.

Allgemeine Landesinformationen: Israel

Geografie

Israel ist ein Land in Vorderasien am östlichen Mittelmeer. Es bildet eine Landbrücke zwischen drei Kontinenten: Europa, Afrika und Asien. Israel grenzt im Norden an den Libanon, im Nordosten an Syrien, im Osten an Jordanien, im Südwesten an Ägypten, im Westen ans Mittelmeer und im Süden ans Rote Meer. Das Land ist ca. 470 km lang und sehr schmal. An seiner breitesten Stelle misst Israel nur ca. 135 km. Gemessen an seiner Fläche ist Israel klein, aber es besitzt die klimatischen und landschaftlichen Eigenschaften eines ganzen Kontinents: Bewaldetes Hochland, fruchtbare grüne Täler und felsige Bergketten. Mehr als die Hälfte des Landes ist jedoch von der Wüste Negev bedeckt.

Wetter und Klima sowie beste Reisezeit in Israel

Obwohl Israel ein kleines Land ist, hat es mehrere Klimazonen. Im bewaldeten Norden gemäßigt, im Süden heiß und trocken. An der Mittelmeerküste herrscht subtropisches Klima mit heißen Sommern, hoher Luftfeuchtigkeit und regenreichen, milden Wintern. In den höheren Gebieten kann es im Winter auch schneien. Die beste Zeit für eine Reise nach Israel und zugleich Hauptreisesaison für Nicht-Badeurlauber ist im März bis Mai und September bis November. Es ist weder zu heiß noch zu kalt. Auch im Februar lockt Israel oft schon mit warmen Sonnenstrahlen und manchmal mit Temperaturen über 20 Grad Celsius. Der Vorteil: Sie Schwitzen weniger bei den Besichtigungen und kehren dem grauen Winter in Mitteleuropa den Rücken.

Flora und Fauna Israels Schätze der Natur

Ein Urlaub in Israel begeistert durch florale Vielfalt. Sowohl mediterrane Pflanzen wie Olivenbäume, Feigen und Johannisbrotbäume, als auch typische Wüstenvegetation finden sich in dem kleinen Land. In den fruchtbaren Küstenregionen werden vor allem Nutzpflanzen wie Zitrusfrüchte, Oliven, Mandeln oder Tabak kultiviert. Im Norden und am Mittelmeer gibt es außerdem auch einige Waldflächen mit Akazien, Pinien, Laub-und Nadelbäumen. In den Wüstenregionen fällt die Flora deutlich spärlicher aus: Dornenstrauchgewächse, Akazien oder Pistazienbäume wachsen hier vorwiegend.

Auch die Fauna Israels ist vielfältig. Hyänen, Antilopen, Wölfe, Gazellen, Leoparden und zahlreiche Reptilien bevölkern vor allem die Wüstenregionen. Landschildkröten, Otter, Stachelschweine oder auch Taranteln gibt es in Israel ebenfalls. Im Roten Meer finden sich Korallenriffe und eine bunte Unterwasserwelt, die so manchen Israel-Reisenden in Staunen versetzt.

Die israelische Bevölkerung

Israel hat rund 9.291.000 Einwohner. Der Großteil der Bevölkerung (73,9 %) sind Juden. Israel ist der einzige Staat der Welt mit mehrheitlich jüdischer Bevölkerung, weshalb sich das Land als Nationalstaat des jüdischen Volkes bezeichnet. 21,1 % der Einwohner sind nichtjüdische Araber, 5 % gehören einer anderen Minderheit an.

Sprache in Israel: Wie kann ich mich auf meiner Israel-Reise verständigen?

Alleinige Amtssprache in Israel ist mittlerweile Hebräisch, aber auch Arabisch, Russisch, Französisch und Englisch wird in Israel gesprochen. Arabisch war bis 2018 ebenfalls eine Amtssprache und wird von den israelischen Arabern gesprochen. In jüdischen Schulen ist Arabisch ein Wahlpflichtfach.

Die wichtigsten Begriffe auf Hebräisch

Hallo Shalom Ich heiße … Quraym ly…
Vielen Dank Toda raba Was kostet …? Kam auleh…?
Ja / Nein Ken /lo Hilfe Ezrah!

 

Geschichte

Schon vor langer Zeit war das Gebiet des heutigen Israels Teil des jüdischen Reichs. Vor etwa 2000 Jahren eroberten die Römer das Land und vertrieben die Juden. Diese flohen in verschiedene Teile der Welt und lebten dort als kleine, oft verfolgte Gruppen. Arabische Völker besetzten inzwischen ihre ursprüngliche Region. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts wünschten sich immer mehr Juden ihr eigenes Land zurück.

Gegründet wurde der Staat Israel schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg 1948. Die verfolgten Juden des Nationalsozialismus sollten einen eigenen Staat bekommen, in dem sie in Frieden leben dürfen. Jeder Jude auf der ganzen Welt hat das Recht dort zu leben. Doch auf dem Gebiet des heutigen Israels lebten damals auch arabische Palästinenser, die sich gegen die Gründung des jüdischen Staates wehrten. Bis heute dauert der Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina.

Religion und Tradition

Israel gilt als Wiege des Judentums und wurde als jüdischer Staat gegründet.  Dennoch garantiert er in seiner Unabhängigkeitserklärung von 1984 die ungestörte Religionsfreiheit. Das heißt jeder kann seine Religion frei ausüben. Trotz der Unterschiede in Religion und Wertvorstellungen und der politischen Konflikte ist das Verhältnis zwischen Juden und den Minderheiten wie z.B. Arabern überwiegend gut.

Der Alltag Israels ist durch die jüdische Religion geprägt. Die Arbeitswoche beginnt in Israel am Sonntag. Am „Sabbat“, von Freitagabend bis Samstagabend, wird nicht gearbeitet. Die meisten Geschäfte sind geschlossen.

Kunst und Kultur in Israel

Israels Kultur ist untrennbar mit der jüdischen Kultur verbunden. Dennoch ist das Land reich an kultureller und künstlerischer Vielfalt. Besonders die Musik spielt eine große Rolle. Westliche und östliche Elemente werden darin oft kombiniert. Bekannt ist Israel außerdem für seine klassischen Orchester. Besonders vielfältig ist auch Israels Museumslandschaft. In Jerusalem, Tel Aviv und Haifa gibt es bekannte Kunstmuseen.

Essen und Trinken in Israel

Eine einheitliche israelische Küche wird der Israel-Reisende vergeblich suchen. So wie das Land selbst ein Schmelztiegel ist, ist auch seine Küche eine einzigartige Mischung aus Ost und West – zwischen Mittelmeer und Naher Osten. Besonders beliebt sind Felafel, Schawarma, Kebab und Hummus. Aber auch Sabich, ein aus dem Irak stammendes Pitta-Brot mit Auberginen, Eiern, Kartoffel und Gemüse oder die Bourekas, gefüllte Blätterteigtaschen. Traditionelle jüdische Gerichte stehen ebenfalls auf der Speisekarte, wie beispielsweise „Gefilter Fisch“.

Die meisten jüdischen Israelis halten sich an das religiöse Gebot des koscheren Essens und deshalb wird das auch in Restaurants streng kontrolliert. Dazu gehört, dass Milch und Milchprodukte nicht zusammen mit Fleischgerichten serviert werden und die Tiere auf eine bestimmte Weise geschlachtet wurden. Schweine- und Wildfleisch, Krabben, Muscheln und andere Meeresfrüchte sind nicht koscher.

Israels Highlights: Regionen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Höhepunkte für Reisen nach Israel: Regionen und Sehenswürdigkeiten

Tel Aviv
Jung, pulsierend, kreativ. Für viele Reisende gehört Tel Aviv zu den aufregendsten Städten der Welt. Nirgendwo präsentiert sich das moderne Israel facettenreicher als in dieser dynamischen Metropole am Mittelmeer.  Zwischen Strand, Bauhaus-Bauten und Wolkenkratzern gibt es hier jede Menge zu entdecken!

Jerusalem
Gläubig, streng, konservativ – Jerusalem ist das krasse Gegenteil von Tel Aviv und hat dennoch Einiges zu bieten: die Klagemauer, die Grabeskirche, der Ölberg, der Tempelberg und Yad Vashem, die internationale Holocaust-Gedenkstätte. Kaum ein anderer Ort der Welt hat eine ähnliche religiöse Bedeutung wie die heilige Stadt Jerusalem.

See Genezareth
Im Norden Israels, in der Region Galiläa, liegt der biblische See Genezareth, der vor allem für christliche Reisende ein Highlight ist. Hier spielten sich in der Bibel zahlreiche Szenen rund um Jesus ab. Doch der größte Süßwassersee Israels lockt auch mit seiner reizvollen Landschaft. Tiefblau schimmerndes Wasser und rotbraune Berge am Horizont machen den See Genezareth zu einem beliebten Fotomotiv.

Red Canyon
Der Red Canyon ist eine ca. 200 Meter lange Schlucht in wunderschöner, karger Mondlandschaft, durch die man hindurch wandern kann. Besonders zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang bezaubern die roten Felsen, die dann in warmen Rot- und Orangetönen strahlen.

Totes Meer
Ein Abstecher zum Toten Meer sollte sich kein Israel-Reisender entgehen lassen. Das Tote Meer ist mit -400 Meter einer der tiefsten frei zugänglichen Orte der Welt. Aufgrund seines Salzgehalts von 33 % kann man beim Baden im Toten Meer nicht untergehen und schwerelos im Wasser treiben.

Negev Wüste
Endlose Weiten. Karge Steinwüste mit fruchtbaren Oasen. Antike Stätten. Und der größte Erosionskrater der Welt, der vor ca. 220 Millionen Jahren entstanden ist. 40 km lang und 400 Meter tief. Von der kleinen Stadt Mitzpe Ramon am Rand des Kraters hat man einen überwältigenden Panoramablick.

Bethlehem
Die Geburtsstadt von Jesus gehört zu den beliebtesten Zielen der gläubigen Christen. Besonders die Geburtskirche, der Hirtenplatz und die Milchgrotte, in der Maria Jesus gestillt haben soll, zählen zu Bethlehems Attraktionen. Etwas außerhalb der Stadt liegt auch noch das Grab der jüdischen Urahnin Rachel, das den Juden als Gebetsstätte dient.

Nazareth
Der Ort, an dem alles begann. In Nazareth wurde der Jungfrau Maria von dem Erzengel Gabriel die Geburt Jesus angekündigt. Heute ist es die größte arabische Stadt in Israel und dient den israelischen Arabern als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Zudem lockt Nazareth mit einer schönen Altstadt.

Haifa
Nördlich von Tel Aviv liegt die Hafenstadt Haifa mit den so genannten „Hängenden Gärten“. Die terrassenförmigen Gärten, durch die man spazieren kann und die Ruhe und Erholung genießt, sind ein Symbol des Friedens und gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

En Gedi Nationalpark
Wasserfälle, natürliche Pools und eine vielfältige Flora machen das Reservat zu einer grünen Oase in der Wüste. Beim Wandern über die verschiedenen Wege kann man eine fantastische Aussicht auf das Tote Meer genießen.

Masada
Die archäologische Stätte Masada auf einem Gipfelplateau der Judäischen Wüste zählt ebenfalls zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Israels. Überreste der Palastfestung des Königs Herodes aus dem 1. Jahrhundert sind ein Symbol für den jüdischen Widerstand. Einst kämpften hier jüdische Partisanen gegen die Römer und, um ihnen nicht in die Hände zu fallen, begingen sie kollektiv Selbstmord.

Reisen nach Israel: Ein kleiner Leitfaden

Anreise nach Israel

Israel-Reisen beginnen meist mit dem Flugzeug. Von Frankfurt a.M. sind es 4 Flugstunden bis Tel Aviv.  Alle größeren Städte Israels sind mit Inlandsflügen gut zu erreichen.

Wer auf dem Landweg nach Israel anreisen möchte, kann das ausschließlich über die Grenzen der Länder Jordanien und Ägypten machen. Libanon und Syrien haben keine geöffneten Grenzübergänge. Bei der Ausreise auf dem Landweg ist eine Ausreisegebühr zu bezahlen. Bei Flugreisen ist die Gebühr automatisch im Ticketpreis berechnet.

Die größten Passagierhäfen Israels Haifa und Ashkelon werden auch von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen aus Europa angesteuert.

Einreisebestimmungen (Visa/Zoll)

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Israel einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein dreimonatiges Touristenvisum erhält man bei der Einreise.

Verkehrsmittel: unterwegs in Israel

Taxi

Taxi fahren ist in Israel kein Problem. Taxis sind verpflichtet Taxameter einzuschalten. Außerdem verkehren so genannte Sheruts (Sammeltaxis), für die man einen Festpreis bezahlt.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

In den Städten verkehren zuverlässige Linienbusse. Auch zwei große Fernbusgesellschaften verbinden alle Landesteile Israels miteinander.

Das Streckennetz der staatlichen Eisenbahn beschränkte sich bisher hauptsächlich auf die Küste Israels und den Großraum Tel Avivs. Mittlerweile sind aber auch immer mehr große Städte per Zug erreichbar.

Während des Schabbats, also zwischen Freitagabend und Samstagabend, ruhen meist alle öffentlichen Verkehrsmittel. Ausnahmen gibt es dort, wo arabische Buslinien bedienen.

Mit dem Auto

Wer in Israel ein Mietwagen buchen und selbst fahren möchte, muss mindestens 21 Jahre alt sein. Ein internationaler Führerschein wird empfohlen. Das Straßennetz ist in Israel gut ausgebaut. Man kann mit dem Auto problemlos das ganze Land bereisen. Lediglich beim Befahren von palästinensischen Autonomiegebieten sollte man sich vorher über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Fahrten mit dem Mietwagen in palästinensische Gebiete können zeitweise untersagt sein.

Rund ums Geld: Währung, Preise und Trinkgeld?

Währung und Preise

Die Währung in Israel ist der Neue Israelische Schekel (NIS oder ILS). Ein Schekel besteht aus 100 Agurot. 1 ILS = 0,27 Euro (Stand: Febr. 2022).

Israel ist kein besonders günstiges Reiseland. Das Preisniveau ist im Vergleich zu Deutschland oft höher. Nicht ohne Grund nennt man Israel angesichts der hohen Preise manchmal auch „die Schweiz des Nahen Ostens“.

Produkt / Dienstleistung

Kosten

0,5 Liter einheimisches Bier 8,20  €
1,5 Liter Wasser (Supermarkt) 1,90 €
Essen (für 2 Personen inkl. Getränken) Ca. 45-100 €
Übernachtung im Mittelklasse-Hotel Ca. 50-130 €

Trinkgeld in Israel

10-15 % Trinkgeld ist für Bedienungen in Restaurants, Cafés und Hotels üblich. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Geld abheben in Israel

Geldautomaten sind in Israel flächendeckend zu finden. Für die Banken gehört Israel zu Europa. Deshalb sind EC-Karten automatisch für den Einsatz im Land freigeschaltet, jedoch ist das Geld abheben nicht unbedingt kostenlos. Internationale Kreditkarten werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert. Fremdwährungen dürfen nur in berechtigten Banken und Hotels umgetauscht werden. Am Flughafen kann man ebenfalls wechseln.

Im Israel-Urlaub in Kontakt bleiben – per Telefon, Internet und WLAN

Israel ist für seine sehr gute Internet-Verbindung bekannt. Kostenlosen Zugang gibt es in vielen größeren Städten, an Flughafen und Hotels. Auch in Zügen und Bussen ist WiFi-Zugang ganz normal. Um überall Internet und Telefon zur Verfügung zu haben und hohe Roaming-Kosten zu umgehen, empfiehlt sich jedoch die Anschaffung einer israelischen SIM-Karte.

Feste und Feiertage in Israel

Feiertage in Israel richten sich nach dem jüdischen Kalender. An hohen Feiertagen fahren in der Regel bereits ab dem späten Nachmittag des Vortages keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr und die meisten Geschäfte schließen. Höchster Feiertag ist der Schabbat, jeden Freitagabend bis Samstagabend.

Tipp: Als Nichtjude muss man sich zwar nicht an die vielen strengen Vorschriften für den Schabbat halten, aber als Israel-Reisender sollte man dennoch Rücksicht nehmen. Z.B. draußen keine laute Musik hören oder auch nicht unnötig durch religiöse Bezirke fahren.

Rechts- und Sicherheitshinweise

Wie sicher ist eine Reise nach Israel? Diese Frage stellt sich wohl jeder Israel-Urlauber vorab.  Kein Wunder, schließlich ist der Nahostkonflikt mit seinen häufig gewaltsamen Auseinandersetzungen immer wieder in den Nachrichten. Für Touristen ist es jedoch in der Regel sehr sicher im Kernland von Israel. Die Polizei und das Militär sind überall präsent und sorgen mit auffällig vielen Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen, aber auch an Bahnhöfen, Einkaufszentren usw., für ein beruhigendes Gefühl. Kaum ein anderes Land der Welt hat mehr Sicherheitsbestimmungen und Kontrollen.

Lediglich bei Fahrten durch das Westjordanland ist Vorsicht geboten. Der Gazastreifen ist mitunter nicht zugänglich und die Grenze zum Gazastreifen, sowie die Grenzen zu Ägypten, Syrien und Libanon sollten gemieden werden.

Trotz der jahrelangen Unruhen und Konflikte ist Israel nach wie vor – und völlig zu Recht – ein sehr beliebtes Reiseland. Millionen von Touristen besuchen jedes Jahr dieses besondere Land.

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