Island

Island-Reisen – Eine Insel aus Feuer und Eis

Eine Reise nach Island ist ein echtes Abenteuer. Über 60 Prozent des Hochlands sind unbewohnt. Riesige Gletscher und Wasserfälle wechseln sich hier mit schwarzer Vulkanlandschaft und heißen, sprudelnden Quellen ab. Wandern Sie entlang der Binnenseen und Fjorde. Etwas schwarzen Sand in den Wanderschuhen werden Sie garantiert als Souvenir behalten. Da die Insel nah am Polarkreis liegt, geht in manchen Monaten die Sonne fast gar nicht unter. Wenn die Nächte wieder länger werden steigen die Chancen Polarlichter zu erblicken.

Vier Gründe Island zu bereisen       Landesinfos       Islands Highlights       Reiseleitfaden

Island Erlebnis- und Wanderreise: Die nordische Vulkaninsel

Island Erlebnis- und Wanderreise: Die nordische Vulkaninsel

Aus Feuer geboren und vom Eis geprägt

Die Highlights

  • Über den „Goldenen Ring“ auf der Kjölur-Piste ins Hochland
  • Europas ergiebigster Wasserfall Dettifoss
  • Farm-Übernachtung in den milden Ostfjorden
  • Wanderungen im Schatten des Eispanzers Vatnajökull
  • Die kaum besuchte Halbinsel Tröllaskagi

Das Besondere

  • Eine Nacht im wilden Hochland
  • Wildblumen in Islands einzigem Wald
  • Übernachten in einfachen, gemütlichen Gasthäusern und Hochlandhütten (teilweise ohne Strom)

ab 3.870,30 €

inkl. Flug

Gruppe

5-8 Pers

15 Tage

mittelschwer

Abenteuer, Natur, Wandern

Island Wander- und Erlebnisreise: Die ausführliche Runde

Island Wander- und Erlebnisreise: Die ausführliche Runde

Islands Naturgewalten erwandern und entdecken

Die Highlights

  • Die kaum besuchte Halbinsel Tröllaskagi mit der Heringsstadt Siglufjörður
  • Europas ergiebigster Wasserfall Dettifoss im Canyon Jökulsárgljúfur
  • Wanderungen im Schatten des Eispanzers Vatnajökull
  • Ausflug zur Laki-Spalte

Das Besondere

  • Zwei Nächte in der Einsamkeit des Borgarfjörður eystri
  • Übernachtung in Gästehäusern und Landhotels (keine Schlafsackunterkünfte!)

ab 4.840,30 €

inkl. Flug

Gruppe

5-8 Pers

15 Tage

mittelschwer

Natur, Wandern, Abenteuer

Hauptstadt
Reykjavík
Fläche
103.125 km²
Bevölkerung
361.000
Landessprache
Isländisch
Währung
Isländische Krone (ISK)
Religion
Evangelisch-lutherische Gemeinschaft
Zeitverschiebung
-1 Std.

Vier Gründe, warum sich eine Island-Reise lohnt

Naturgewalten und Naturwunder. Tosende Wasserfälle, gigantische Gletscher und rauchende Vulkane. Blubbernde Schwefeltöpfe und Eisberge, zwischen blauen Lagunen. Faszinierende Polarlichter am Nachthimmel. Oder brodelnde Geysire, die meterhoch in den Himmel schießen. Island ist naturgewaltig und voller Phänomene. Reisen Sie in das Land aus Feuer und Eis und lassen Sie sich verzaubern!

 

Ein Paradies für Abenteurer. Baden in heißen Quellen. Wandern auf Europas größtem Gletscher. Abseilen am Vulkan-Krater oder auf Walsafari gehen. Reiten, Rafting oder Schnee-Scooter fahren. Bummeln durch die nördlichste Hauptstadt der Welt. Und immer Islands berühmten Elfen und Trollen auf der Spur. Die größte Vulkaninsel der Erde ist für Outdoor-Fans und Actionhelden genau das Richtige!

Stille und Einsamkeit. In Islands unberührter Natur findet man einzigartige Momente der Ruhe. Kilometerlange Lavafelder. Herden von wilden Islandponys in endloser Landschaft. Autofahrten, auf denen man keiner Menschenseele begegnet.

Ob auf eigene Faust oder auf einer Kleingruppenreise – hier ist Urlaub abseits vom Massentourismus noch möglich. Lassen Sie die Seele baumeln!

 

Außergewöhnliche Unterkünfte. Ein rustikales Holzhaus mit eigenem Hot Pot? Oder darf es ein schickes Apartment in Reykjavik sein? Island bietet eine Vielzahl von urigen Gästehäusern und modernen Boutique-Hotels. Ob Hüttenübernachtung mitten im Nirgendwo oder Luxushotel mit exklusivem Ausblick – für Jeden ist etwas dabei. Eine Reise nach Island lohnt sich schon allein aufgrund der tollen Unterkünfte!

Allgemeine Landesinformationen: Island

Geografie

Island ist nach Großbritannien die zweitgrößte Insel Europas mit einer Fläche von 103.000 km².  Sie liegt im Nordatlantik zwischen Grönland und Norwegen, nur wenige Kilometer unterhalb des nördlichen Polarkreises.

Geologisch gesehen liegt die Republik Island auf der Grenze der Kontinentalplatten Eurasiens und Amerikas und ist neben den Azoren ein Teil des Mittelatlantischen Rücken. Die Insel überragt als einziger größerer Teil dieses Meeresrückens den Meeresspiegel und durch ihre Lage auf dem Aufschmelzungsbereich der Erdkruste kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Auch zahlreiche nachvulkanische Erscheinungen, wie z.B. Solfatare, heiße Quellen und Geysire, finden sich in Island.

Das Land besteht aus Berggipfeln, Plateaus, Tundra und Feldern. Über 10% sind mit großflächigen Gletschern bedeckt. Beinahe 80% der Insel sind unbewohnt, damit gehört Island zu den am wenigsten besiedelten Ländern der Welt.

Wetter und Klima sowie beste Reisezeit in Island

Trotz der Nähe zum Polarkreis ist das Klima in Island erstaunlich mild und nur mäßigen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Es wird als ozeanisch-kühl oder maritim bezeichnet. Der warme Golfstrom sorgt dafür, dass die Winter mit durchschnittlichen 0 Grad kaum kälter als in Deutschland sind. Die Sommer sind auf der Insel allerdings nur mäßig warm. Im Juli herrschen Durchschnittstemperaturen von 11 Grad. Typische Wettererscheinungen sind Stürme, dichter Nebel und Regen. Die jährliche Niederschlagsmenge ist mit etwa 2000 mm sehr hoch. Auch Schnee fällt in Island sehr häufig.

Die beste Reisezeit für den Island-Urlaub ist die Sommerzeit zwischen Anfang Juni und September. Dann sind die Tage am längsten und es regnet vergleichsweise wenig. Vereinzelt können die Temperaturen auch mal auf 20 Grad klettern. Für die Sommermonate spricht auch, dass man zu der Zeit sehr viele Wale, zum Beispiel vor der Halbinsel Snaefellsnes, beobachten kann. Islands berühmte Nordlichter kann man dagegen in den Monaten von September bis April am besten sehen.

Flora und Fauna Islands Schätze der Natur

Islands karge Landschaft hat auch Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt. Das Land ist nahezu waldlos. Man findet Lava-Landschaften und Tundra mit Mooren, Flechten und Gräsern vor. Trotz des gemäßigten Klimas sorgen vor allem die langen Winter dafür, dass die Vegetation nicht besonders üppig ausfällt. Da das Klima aber mild und feucht ist, ist die Insel im kurzen Sommer dennoch erstaunlich grün. Kräuter, Blumen und Sträucher sorgen vielerorts für ein Blütenmeer.

Auch die Fauna ist in Island sehr begrenzt. Ursprünglich gab es auf der Insel nur eine Säugetierart, den Polarfuchs. Ab und zu auch mal Eisbären, Wale und Robben. Die Wikinger brachten die Pferde nach Island, aus denen sich nach und nach die berühmten Islandpferde entwickelten. Eine Pferderasse, die sehr genügsam und robust an das Land angepasst ist. Auch Islandschafe findet man mittlerweile überall.

Eine Touristenattraktion in Island ist das so genannte „Whale Watching“. An den Küsten der Insel kann man Wale und Delfine beobachten. Meist sieht man die kleineren Arten, wie Minkwale oder Grindwale. Mit viel Glück kann man aber auch Pottwale, Buckelwale, Finnwale, Schwertwale oder das größte Tier der Erde, den Blauwal, sichten. Unter den Robben findet man Kegelrobben, Sattelrobben, Ringelrobben und Seehunde.

Im Gegensatz zu den wenigen heimischen Säugetieren, lockt Island mit einer bunten Vogelwelt. Besonders in den Sommermonaten tummeln sich vor allem an den Küsten, aber auch im Inland, unzählige Vögel der verschiedensten Arten.

Die isländische Bevölkerung

Mit seinen 356.991 Einwohnern ist Island bei einer Bevölkerungsdichte von 3,5 Einwohnern pro km² der am dünnsten besiedelte Staat Europas. 60% der Einwohner Islands leben in der Hauptstadt Reykjavik und ihren Nachbargemeinden. Islands Inland ist unbewohnbar und die meisten Ortschaften liegen an der Küste.

Zu 94 Prozent besteht die Bevölkerung aus einer Mischung aus den Nachkommen der nordischen und keltischen Siedler.

Sprache in Island: Wie kann ich mich auf meiner Island-Reise verständigen?

Die Amtssprache ist Isländisch. Doch fast überall im Land spricht und versteht man Englisch, so dass man sich im Urlaub auf Island gut verständigen kann.

Isländisch gehört zum Zweig der indogermanischen Sprachfamilien, zählt zu den nordgermanischen Sprachen und ist im Altnorwegischen verwurzelt. Die norwegische Sprache hat sich seit dem Mittelalter allerdings stark verändert, während das Isländische durch die isolierte Lage seiner Insel weitgehend gleichblieb. So kommt es, dass man in Island noch ohne große Probleme Texte und Sagen aus dem Mittelalter lesen kann. Lediglich die Aussprache hat sich im Laufe der Zeit stark verändert.

Auffallend an der isländischen Sprache ist, dass sie beinahe ohne jegliche Fremdwörter auskommt. Moderne Begriffe werden neu erfunden oder umgeschrieben.

Isländische Begriffe, die man kennen sollte

Guten Tag Góðan daginn Danke Takk
Tschüss Bless Ja/Nein Já/Nei
Bitte Gjörðu svo vel Prost! Skál!
Entschuldigung Fyrirgefðu Ich heiße… Ég heiti…
Was kostet…? Hvað kostar…? Hilfe! Hjálp!

 

Religion und Tradition

Die Staatsreligion in Island ist die evangelisch-lutherische Kirche. Über 90% der Bevölkerung gehören dem Christentum an und praktizieren dies auch.

Gleichzeit hat auch ein alter Volksglaube in Island Tradition. Rund 80% der Menschen glauben an das versteckte Volk (Huldufólk). Elfen, Trolle und Kobolde sollen sich in den zahlreichen Felsspalten der zerklüfteten Vulkaninsel verbergen. Es ranken sich nicht nur unzählige Sagen und Legenden um die Naturgeister des Landes. Bis heute werden sogar immer noch Straßen um Regionen umgeleitet, in denen man Elfen und ähnliche Wesen vermutet. Eine offizielle Elfenbeauftragte kümmert sich dann darum.

Kunst und Kultur

Die Isländer sagen über ihr Land: Die eine Hälfte der Bewohner liest, die andere schreibt. Bereits vor Jahrhunderten prägten die isländischen „Sagas“ die Weltliteratur und bis heute hat Literatur einen sehr hohen Stellenwert auf der Insel. Pro Kopf werden in Island mehr Bücher geschrieben, gekauft und gelesen als irgendwo anders auf der Welt.

Auch Musik gehört traditionell zu der Kultur der Isländer. Alle Kinder erhalten eine musikalische Ausbildung, über 80% der Kinder spielen ein Instrument. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in Island immer wieder neue Bands gründen und Weltstars wie beispielsweise „Björk“ international erfolgreich sind. Festivals, Museen, eine rege Kunstszene und eine unglaubliche Kreativität zeichnen Island aus.

Essen und Trinken

Die isländische Küche ist aufgrund seines rauen Klimas und der langen Winter traditionell eher karg und einfach. Die Basis stellt der Fisch dar. Gemüse und Gewürze konnten früher durch die geografische Lage kaum angebaut werden. Im 20. Jahrhundert erweiterten dann allerdings ausländische Einflüsse die isländische Küche und Esskultur. Riesige beheizte Gewächshäuser wurden gebaut, frisches Obst und Gemüse wurde kultiviert. Heute ist die isländische Küche vielfältig und bietet neben getrocknetem Fisch und Eintöpfen auch feinsten Hummer oder Wildgeflügel. Zudem locken allerhand außergewöhnliche Spezialitäten: Gekochte Schafsköpfe, Hammelhoden, geräuchertes Lamm, Walfleisch oder fermentierter Hai. Bekannt ist bei uns auch der isländische Joghurt „Skyr“ oder die berühmten Hotdogs, die in Island aus Lammfleisch zubereitet werden.

Islands Highlights: Regionen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Reykjavik
Die nördlichste Hauptstadt der Welt ist nicht nur Islands größte Stadt, sondern zählt auch zu den saubersten und sichersten Städten der Erde. Sie ist politisches und wirtschaftliches Zentrum der Insel und verfügt über eine blühende Kunst- und Musikszene.

Vatnajökull-Nationalpark
Der Nationalpark im Süden Islands ist riesig und lockt vor allem Wanderer an. Er beinhaltet u.a. den größten Gletscher des Landes, „Vatnajökull“, mit seiner zehn Kilometer langen Gletscherzunge und der Gletscherlagune „Jökulsárlón“. Eine geführte Gletscherwanderung ist ein unvergessliches Erlebnis!

Whale Watching in Húsavík
Der kleine Ort Húsavík ist bekannt für seine Walbeobachtungs-Touren, die im Hafen starten. Die Anbieter werben dort mit Sichtungsraten von über 90%. In der Hauptsaison lohnt es sich frühzeitig zu buchen.

Laki-Krater
Die Laki-Krater liegen im Hochland Südost-Islands und sind bei einer der größten Vulkaneruptionen der Erde im 18. Jahrhundert entstanden. Eine fast 30 km lange Eruptionsspalte, die aus 130 riesigen Kratern besteht. Die Wege der Lavaströme sind bis heute erkennbar, die unzähligen Krater und Lavafelder beeindrucken. Wer die Laki-Krater besichtigen will, benötigt einen Geländewagen und sollte sich auf abenteuerliche Pisten und Flussdurchquerungen einstellen.

Polarlichter
Fast acht Monate im Jahr, von Anfang September bis Ende April, lässt sich das Naturphänomen der bunten Nordlichter (Aurora Borealis) überall auf Island beobachten. Ein sternklarer Nachthimmel und eine Portion Glück gehören jedoch dazu! Außerhalb der Städte und in den Westfjorden und Nordisland stehen die Chancen etwas besser, da es hier länger dunkel ist. Am besten informiert man sich während eines Island-Urlaubs bei der örtlichen Vorhersage.

Golden Circle
Der Golden Circle gehört zu den beliebtesten Highlights der Insel, da die 300 km lange Route gleich drei der besten Naturphänomene Islands beinhaltet. Per Tagesausflug von Reykjavik kann man den Thingvellir Nationalpark, den Gullfoss Wasserfall und den Großen Geysir bewundern.

Blaue Lagune
Die Blaue Lagune in der Nähe von Reykjavik ist für ihr Wellness bekannt. Der Heißwassersee ist ein Abfallprodukt eines Geothermiekraftwerkes und die typische blaue Farbe entsteht durch Kieselalgen. Das Baden in dem Wasser lindert nachweislich Schuppenflechten und andere Hautkrankheiten.

Halbinsel Snæfellsnes
Der Name bedeutet „Schneeberghalbinsel“ und die Region in West-Island bietet einen Vulkan, einen Gletscher, Lavafelder, Krater, einen Nationalpark, Wasserfälle, Höhlen, Basaltklippen und schwarze und weiße Strände. Also eigentlich alles, was Island ausmacht. Oftmals wird die schöne Halbinsel mit ihren unterschiedlichen Landschaften und Highlights deshalb „Island im Kleinformat“ genannt.

Skógafoss
Der imposante Wasserfall gehört zu den bekanntesten und schönsten der Insel. 60 Meter stürzt der Skógafoss in die Tiefe. Am Rande des Wasserfalls führt ein Wanderweg entlang. Unten am Fuße des Wasserfalls bewundern tagsüber oft viele Touristen das Spektakel. Gute Chancen den Skógafoss für sich allein zu haben, hat man jedoch früh am Morgen oder in den Abendstunden.

 

Reisen nach Island: Ein kleiner Leitfaden

Anreise nach Island

Die Anreise nach Island erfolgt am besten mit dem Flugzeug. Von Deutschland kann man täglich Direktflüge ab Frankfurt, München und Berlin mit der Linienfluggesellschaft Icelandair buchen. Ab Hamburg startet ebenfalls mehrmals die Woche ein Direktflug. In der Sommersaison kommen noch Linienflüge der Lufthansa hinzu. Die Flugzeit zu Islands internationalem Flughafen Keflavík beträgt etwa 3-4 Stunden. Inlandsflüge gibt es ab Reykjavik nach Akureyri, Egilsstaðir und Ísafjörður.

Weniger bequem und deutlich länger ist die Überfahrt mit dem Schiff. Die Autofähre Norröna verkehrt ganzjährig jede Woche zwischen Hirtshals in Dänemark über Tórshavn auf den Färöer nach Seyðisfjörður in Island. Die reine Fahrzeit beträgt 47 Stunden. Zudem ist die Überfahrt stark vom Wetter und den Bedingungen auf hoher See abhängig. Die Preise variieren je nach Reisezeit. In der Hauptsaison wird es schnell unverhältnismäßig teuer: Für die einfache Überfahrt mit einem Auto und zwei Personen zahlt man im Sommer etwa 625 Euro zzgl. Kabinenpreise.

Einreisebestimmungen (Visa/Zoll)

Für die Einreise aus Deutschland ist ein Personalausweis oder Reisepass ausreichend, der noch mindestens drei Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist. Deutsche Staatsbürger können sich bis zu drei Monate in Island aufhalten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden.

Verkehrsmittel: unterwegs in Island

Mit der Fähre

Die Inseln Vestmannaeyjar, Grímsey und Hrísey, sowie die Westfjorde werden per Autofähre mit dem Festland verbunden. Im Sommer verkehren auch Boote zu weiteren Inseln.

Mit dem Auto

In Island herrscht Rechtsverkehr. Setzt man nicht mit der Fähre und dem eigenen Auto über, empfiehlt sich für eine Rundreise durch Island ein Mietwagen. Diese sind aber in der Hauptsaison im europäischen Vergleich extrem teuer (bis zu 400 Euro pro Tag). Für Hochlandpisten sollte man bedenken, dass ein Geländewagen mit Allrad erforderlich sein könnte. Die Ringstraße um die Insel herum ist mittlerweile gut ausgebaut, häufig jedoch sehr schmal und mit engen Kurven. Viele der Pisten im Hochland sind zudem im Winter und bis in den Juni hinein gesperrt.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

In Island verkehren das ganze Jahr Linienbusse zwischen den größeren Städten. Hochlandstrecken werden jedoch nur im Sommer bedient. Es gibt keine Eisenbahn auf der Insel.

Rund ums Geld: Währung, Preise und Trinkgeld?

Währung und Preise

Die Währung in Island ist die Isländische Krone (ISK). Der aktuelle Kurs beträgt 139 ISK = 1 € (Stand: April 2022).

In Island herrscht ein hoher Lebensstandard und das Land ist generell nicht das günstigste Reiseziel. Besonders die Lebensmittel und Restaurant-Besuche können für Island-Urlauber schnell ins Geld gehen.

Produkt / Dienstleistung

Kosten

0,5 Liter einheimisches Bier 8 Euro
Cappuccino im Café 4,20 Euro
1,5 Liter Wasser (Supermarkt) 1,70 Euro
Hauptgericht in einem preiswerten Restaurant ca. 11 -36 Euro
Übernachtung im Mittelklasse-Hotel, Doppelzimmer ca. 125 Euro

 

Trinkgeld in Island

In Island gibt es keine Trinkgeldkultur. Kellner/innen im Restaurant erwarten kein Trinkgeld. Der Lohn enthält meist bereits eine Servicegebühr. Das gilt ebenfalls für die Mitarbeiter/innen von Hotels, Bars, Cafés und für Taxifahrer/innen. Möchten Sie bei Ihrer Island-Reise dennoch ein Trinkgeld geben, wird das natürlich geschätzt.

Geld abheben in Island

Geld abheben ist im Island-Urlaub kein Problem. Besonders in größeren Städten und Touristenregionen sind Geldautomaten überall zu finden. Allerdings ist es in Island kaum noch üblich mit Bargeld zu bezahlen. Selbst kleine Beträge werden meist mit der Kreditkarte beglichen.

Achtung: In Island wird beim Geldabheben eine Gebühr (in der Regel bis zu 10 Euro) für die Nutzung der EC-Karten und Kreditkarten an Fremdbanken berechnet. Hinzu kommt eine Fremdwährungsgebühr von 0-4% pro Transaktion. Bezahlt man mit der Karte bargeldlos, berechnet die heimische Bank ebenfalls einen Fremdwährungseinsatz.

Im Island-Urlaub in Kontakt bleiben – per Telefon, Internet und WLAN

Seit Abschaffung der Roaming-Gebühren können Deutsche auch auf ihrer Island-Reise zum Inlandstarif telefonieren und im Internet surfen. Die Mobilfunknetze und der Internetzugang sind im Allgemeinen gut ausgebaut.

Feste und Feiertage in Island

Die Isländer haben fast das ganze Jahr über etwas zu feiern. Neben den christlichen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, gibt es in Island auch Feiertage, die sich am alten Kalender orientieren oder aus der heidnischen Zeit stammen.

Zwischen dem 19. und 26. Januar beispielsweise findet das Thorrablot-Fest statt. Ursprünglich war das Mitwinter-Fest ein Opferfest, heute ist es eines der wichtigsten Volksfeste des Landes. Familie und Freunde treffen sich und es gibt altisländische Gerichte wie Hammelhoden, fermentierten Hai oder gepökeltes Lammfleisch zum Essen.

Ein besonders Fest ist auch das Sumardagurinn Fyrsti, der Tag an dem offiziell der Sommer in Island beginnt. Am ersten Donnerstag nach dem 18. April werden in Island Sommergeschenke gekauft und die Menschen wünschen sich einen schönen Sommer.

Auch einzelne Berufsgruppen haben ihren eigenen Feiertag, am 05. Juni beispielsweise ist Seemannsfeiertag und es wird in den Häfen des Landes ausgiebig gefeiert. Anfang August begehen die Kaufleute ihren Tag mit viel Musik, Tanz und gutem Essen. Am 17. Juni dagegen ist in Island Nationalfeiertag und es wird dem Geburtstag des Freiheitkämpfers Jón Sigurðsson gedacht.

Achtung: Bei der Vielzahl an Festen und Feiertagen sollten Sie im Urlaub auf Island beachten, dass an gesetzlichen Feiertagen Geschäfte, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen, wie Museen, nur eingeschränkt geöffnet oder ganz geschlossen sind.

Rechts- und Sicherheitshinweise

Island gilt allgemein als sehr sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig. Kleinkriminalität wie beispielsweise Taschendiebstahl kann dennoch vorkommen.

nach oben