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via verde

Unsere Geschichte

Firmengeschichte

Seit drei Jahrzehnten auf dem Grünen Weg

Im Gespräch mit ViaVerde-Gründerin Birgit Heinichen

Unser Firmenname ist unser Programm. Der „Grüne Weg“ ist die Richtschnur, an der wir uns als Reiseanbieter orientieren: ganz nah an der Natur und den Menschen zu sein und so nachhaltig und verantwortungsbewusst zu handeln, dass auch zukünftige Generationen diese Reisemöglichkeiten haben. Wir sind stolz darauf, dass wir auf diesem Weg Pionierarbeit geleistet haben. Wie es dazu kam, erzählt ViaVerde-Gründerin Birgit im Interview.

 

Frage: Wie bist du zum ökologischen Reisen gekommen?

 

Birgit: Unser großes Interesse an Ökologie und Nachhaltigkeit kommt nicht von ungefähr: Als studierte Landschaftsarchitektin und Ökologin hatte ich im Jahr 1992 zusammen mit meinem damaligen Partner ein Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur gegründet. Damit war der Grundstein gelegt. Ich habe mich zudem immer schon für grüne Strategien engagiert, auch gesellschaftspolitisch.

 

Frage: Und wie ging es dann weiter?

 

Birgit: Die wachsende Begeisterung für fremde Landschaften, exotische Vegetation und der schonende Umgang damit, führte 2003 zur Entwicklung eines neuen Geschäftszweigs: „Via Verde – Individuell Reisen“ hieß das Projekt damals. So standen die Grundpfeiler unserer Reisephilosophie von Anfang an fest: besondere, qualitätsvolle und authentische Reisen mit einem nachhaltigen Charakter, viel Kontakt zu Land und Leuten und Reisen in kleinen Gruppen.

 

Frage: Woher hast du als Quereinsteigerin dein Branchenwissen in Sachen Tourismus?

 

Birgit: Erst einmal viel Information sammeln, verarbeiten und dann … “learning by doing”. Dann hatte ich zwischenzeitlich bei anderen Reiseveranstaltern gearbeitet. Während dieser Zeit durfte ich wertvolle Erfahrungen sammeln – strategisch und organisatorisch.

 

Frage: Du hast dich nach der Gründung von ViaVerde schnell Gleichgesinnten angeschlossen. Wie kam das und wie wirkte sich das auf die Entwicklung des Unternehmens aus?

 

Birgit: Es war ein logischer Schritt, dem Veranstalterverband für nachhaltiges Reisen, dem forum anders reisen e.V. beizutreten. Ich bin stolz darauf, den erfolgreichen Reisekatalog „Reiseperlen“ des forum anders reisen e.V. mit ins Leben gerufen zu haben. Unsere Vorreiterrolle als verantwortungsvolles Reiseunternehmen haben wir erneut bewiesen, als ViaVerde ein Gründungsmitglied von „atmosfair“ wurde. Dieses Portal wurde ins Leben gerufen, um Flugemissionen freiwillig kompensieren zu können.

 

Frage: Was waren die ersten Reiseangebote von ViaVerde und waren sie erfolgreich?

 

Birgit: Unser erstes Reiseland war Jordanien, später kamen dessen Nachbarländer Israel und Syrien hinzu und seit 2005 die Länder des südlichen Kaukasus, Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Gekrönt wurde die Veranstaltertätigkeit mit der Verleihung der Goldenen Palme von GEO-SAISON für unsere Georgien-Wanderstudienreise Swanetien und Kleiner Kaukasus  als beste ENTDECKERREISE DES JAHRES – der Grüne Weg hatte sich also schnell bewährt! Mit als erstes Unternehmen in Deutschland bot sich uns die Gelegenheit seit Anfang der 2000er Rangerkurse im südlichen Afrika anzubieten.

 

Frage: Warum ist der Erfolg von ViaVerde so nachhaltig wie die Reiseangebote?

 

Birgit: Wir haben immer weiter unser Profil geschärft und dabei unser Portfolio erweitert. 2016 wurden wir erneut mit der Auszeichnung von GEOSAISON bedacht, diesmal in der Kategorie „Rund- und Studienreisen“ für die Äthiopien-Reise Kultur und Natur des Nordens entspannt entdecken, eine Kombination aus aktiver Wanderreise und Kultureinblicken. Viele unserer ersten Reisen sind bis heute Klassiker bei uns. Wir bleiben auf der Suche nach dem Besonderen, das es noch zu entdecken gibt, und suchen weiter nach Wegen, um unsere Kundinnen und Kunden daran teilhaben zu lassen. Nachhaltig ist auch unser Zusammenhalt: Unser Team, auf das ich sehr stolz bin, existiert in dieser Konstellation seit vielen Jahr. Das schafft Vertrauen und Stabilität – nach innen und außen.