Montenegro-Reisen: Kleines Land und große Vielfalt

Nachdem sich in den vergangenen Jahren bereits die Balkanländer Slowenien und Kroatien als Reiseländer etablieren konnten, drängt nun auch Montenegro immer mehr ins Rampenlicht. Nicht zuletzt, weil es Drehschauplatz für den James-Bond-Film „Casino Royale“ aus dem Jahre 2006 war. Seither steigt das Interesse an Montenegro-Reisen, und das zu Recht: Das kleine Balkanland bietet neben erholsamen Strandurlauben eine urige Bergwelt im Landesinneren und viele kulturelle Highlights. Es gibt viel zu entdecken in ihrem Montenegro-Urlaub!

 

 

Kurzsteckbrief Montenegro

Hauptstadt: PodgoricaFläche: 13.812 km2Währung:EuroFlagge:Bildergebnis für montenegro flagge
Einwohner: 625.000Landessprache: MontenegrinischReligion:Überwiegend serbisch-orthodoxZeitverschiebung: +- 0

Unsere Reiseangebote in Montenegro

Montenegro Wanderreise

Wanderparadies zwischen Adria und Durmitor-Gebirge (MON1)

Wanderreise: Montenegrourlaub

Kleines Land, große Vielfalt: entdecken Sie mit uns das „Land der Schwarzen Berge“ auf unserer neuen 13-tägigen Wanderreise. Sie unternehmen Wanderungen durch verschiedene Nationalparks, das Durmitor-Massiv, entlang der Adriaküste und bestaunen die Berglandschaft der Balkangebirge. Eine Bootsfahrt auf dem größten See des Balkans steht ebenso auf dem Programm. Freuen sie sich auf ein Land, in dem Massentourismus nach wie vor ein Fremdwort ist.

  • 13-tägige Wanderreise
  • Bucht und Altstadt von Kotor
  • Fünf Nationalparks in 13 Tagen
  • Wanderungen in den Höhen bis über 2.000 m

Preis ab: 1.495,00 €

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Vier von vielen Gründen, warum sich eine Reise nach Montenegro lohnt:

 

  • Überschaubare Größe
    Auf knapp 14.000 qkm (also kleiner als Schleswig-Holstein) finden sich verschiedenste Landschafts- und Klimazonen. Die Entfernungen sind klein, aber die Vielfalt ist trotzdem beeindruckend.

 

  • Herrliche Landschaften
    Montenegro beeindruckt durch eine wunderbare Küste, bewaldete Berglandschaften, urige Karstgebirge, Seen, Schluchten, Wasserfälle und einen der letzten Urwälder Europas – und damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Das Land ist weitgehend naturbelassen und ursprünglich, so dass Naturliebhaber bei einer Montenegro-Reise voll auf ihre Kosten kommen.

 

  • Beeindruckende Baudenkmäler
    Wie eigentlich alle Länder Südosteuropas, hat Montenegro eine lange und wechselvolle Geschichte erlebt. Davon zeugen die antiken Küstenstädte ebenso, wie die Burgen und Dörfer im Inland oder die zahlreichen Gotteshäuser der verschiedenen Religionen.

 

  • Wenig Touristen
    Es klingt banal, aber Montenegro ist touristisch noch wenig erschlossen und vielleicht eine günstigere Alternative zum benachbarten und viel populäreren Kroatien – für Reisende mit begrenztem Budget also eine echte Alternative.

 

 


Allgemeine Länderinformationen: Montenegro

 

Geografie

 

Montenegro unterteilt sich in das nordmontenegrinische Hochgebirgsland, das Karsthochplateau in der Mitte des Landes und den steil abfallenden Steilküsten an der Adria. Im kleinen Montenegro lassen sich hierdurch drei Klimazonen nachweisen.

 

 

Klimatabellen Montenegro

 

In der Küstenregion (Tivat) herrscht mediterranes Klima.


JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tagestemp.781216212627272418128
Nachttemp.-10261013151512840
Wassertemp.131213141721232322211815
Sonnenstd.455681012119743
Regentage/ Monat13131110106437111615

 

Bis zu 50 km ins Landesinnere (Podgorica) erstreckt sich die submediterrane Zone.


JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tagestemp.101115192428323227221511
Nachttemp.136914172020171273
Sonnenstd.45668911108743
Regentage/Monat101010118645581211

 

In den Bergregionen (Žabljak) herrscht kontinentales Klima vor.


JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tagestemp.56915182426252215104
Nachttemp.-7-6-3257910731-5
Sonnenstd.447101011121210765
Regentage/Monat4481521201714151186

 

Flora und Fauna

 

Durch seine drei Klimazonen bietet Montenegro unterschiedlichen Pflanzen- und Tierarten einen passenden Lebensraum. 40% der Landesfläche ist von Wald bedeckt, davon steht die Hälfte unter Naturschutz. In den Wäldern sind Tannen, Fichten und Buchen anzutreffen, aber auch exotischere Arten wie die Schlangenhaut-Kiefer, der Griechische Ahorn oder die Baum-Hasel. Steineichen finden sich an der Küste. Einer der zwei verbliebenen Urwälder Europas befindet sich ebenfalls in Montenegro – der Biogradska Gora. In Montenegro leben über dreihundert Tierarten – neben Wölfen, Bären, Gämsen, Rehen, Mardern, Ottern, Luchsen und Alpenspitzmäusen gibt es Gänsegeier, Steinadler, Wanderfalken, Habichte, Reiher- und Schellenten u.v.m. und natürlich Reptilien und Amphibien: Neben Schlangen und Eidechsen ist Montenegro das letzte Refugium der seltenen Bergmolche.

 

 

Die montenegrinische Bevölkerung

 

Auf Ihrer Montenegro-Reise wird Ihnen bald auffallen, dass die Uhren in diesem Balkanland etwas langsamer ticken als anderswo. Die Montenegriner selbst wissen um ihren Hang zur Gemütlichkeit und kokettieren sogar damit. So ist Montenegro auch das Land, aus dem die zehn „Gebote der Faulheit“ kommen:

 

 

    1.  Der Mensch wird müde geboren und lebt, um sich auszuruhen.
    2.  Liebe dein Bett wie dich selbst.
    3. Ruhe dich tagsüber aus, auf dass du nachts schlafen kannst.
    4. Arbeite nicht – Arbeit bringt einen um.
    5. Wenn du jemanden siehst, der sich ausruht – unterstütze ihn dabei.
    6. Arbeite weniger, als du kannst und das, was du kannst, lass andere machen.
    7. Rettung ist im Schatten – vom Ausruhen ist noch keiner gestorben.
    8. Arbeit macht krank – und wer will schon jung sterben?
    9. Falls du den Drang verspürst, zu arbeiten – bleib sitzen, warte ab, und du wirst sehen: der Drang wird vorübergehen.
    10. Wo du bemerkst, dass gegessen und getrunken wird – gehe hin. Wo du siehst, dass gearbeitet wird, gehe weiter, auf dass du nicht störst.

 

 

Sprache und Verständigung

 

Die Amtssprache Montenegros ist seit 2007 Montenegrinisch. Es ist weitgehend identisch mit Bosnisch, Kroatisch oder Serbisch und wird daher weniger als eigene Sprache, denn als Dialekt betrachtet. Montenegrinisch kann sowohl mit dem lateinischen, als auch mit dem kyrillischen Alphabet geschrieben werden.

 

 

Einige praktische Begriffe für Ihre Montenegro-Reise:

 

HalloЗдравоZdravo
Guten TagДобар данDobar dan
Auf WiedersehenДовиђењаDoviđenja
JaдаDa
NeinнеNe
DankeХвалаHvala
BitteМолим лепоMolim lepo
Prost!Живели!Živeli!
EntschuldigungИзвинитеIzvinite
Wie geht es Ihnen?Како сте?Kako ste?
Ich komme aus Deutschland.Ја сам из Немачке.Ja sam iz Nemačke.
Was kostet…?Колико кошта…?Koliko košta…?
Zahlen, bitte!Молим вас рачун!Molim vas račun!

 

 

Geschichte

 

Seit 2008 ist Montenegro ein unabhängiger Staat. In den Jahrzehnten und Jahrhunderten davor wurde es immer wieder an andere König- und Herrschaftsbereiche angegliedert und war so vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt.

 

Erste menschliche Spuren auf dem Gebiet des heutigen Montenegro stammen aus der Altsteinzeit (Paläolithikum), was die archäologische Fundstätte Crvena stijena (Roter Felsen) belegt. Die ersten bekannten ethnischen Gruppen, Stämme der Illyrer, lebten hier zwischen dem 5. und 2. Jh. vC. Danach wird die Region als Provinz Prevalis Teil des römischen Imperiums – hiervon zeugen städtische Siedlungen, die sich rings um die einstigen illyrischen Ansiedlungen gebildet haben: Doklea, Municipium „S“, Meteon, Budva, Ulcinj, Risan und andere.

 

Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches ergriffen byzantinische Herrscher von der Provinz Prevalis Besitz. Mitte des 6. Jahrhunderts erobern dann die Slawen dieses Gebiet. Es vergehen einige Jahrhunderte, bis die alteingesessene romanisierte Bevölkerung von den bereits christianisierten Slawen assimiliert wird.

 

Während des 9. Jh. entsteht der erste Keim einer staatlichen Organisation, die dann zu Zeiten des Archons Peter aufblühte und seit Ende des 10. Jh., während der Herrschaft des Fürsten Johannes Wladimir, unter dem Namen Slawische Duklja bekannt wurde.

 

Das später sogenannte Fürstentum Zeta wird unter der Dynastie der Vojislavljević (11-12. Jh.) zum Königreich mit eigener kirchlicher Organisation, dem berühmten Erzbistum Bar. Ende des 12. Jh. wird Zeta von der serbischen Herrscherfamilie der Nemanjić erobert. Unter ihrer Herrschaft wird der orthodoxe Glaube im katholischen Zeta vorherrschend, aber das Erzbistum, welches die Dynastie der Vojislavljević errichtet hatte, existiert bis heute.

 

In der zweiten Hälfte des 14. und während des 15. Jh. stellt Duklja-Zeta seine staatliche Souveränität wieder her und die feudalen Familien von Zeta übernehmen die Herrschaft über das Territorium. Seit dem 15. Jh. herrschen die Familien Balšić und Crnojević über Montenegro. Neue politisch-historische Gegebenheiten entstehen durch das Auftauchen der mächtigen osmanischen Truppen, die unaufhaltbar den Südosten Europas erobern. Gegen sie wird ein jahrhundertlanger Kampf geführt, der seine volle Kraft entfaltet, als die Familie Petrović mit Kreuz und Schwert die Stämme Montenegros anführt. Auf dem Berliner Kongress von 1878 wird Montenegro schließlich ein international anerkannter Staat.

 


 

Religion und Tradition

 

72% der Einwohner Montenegros gehören der serbisch-orthodoxen Kirche an, deren heutiger Metropolit Amfilohije Radović ist. Daneben existiert noch die 1993 gegründete ökumenische und von der orthodoxen Kirche kanonisch nicht anerkannte autokephale Kirche Montenegros. Ferner gibt es eine rund 16% der Bevölkerung umfassende muslimisch-sunnitische Minderheit und – vor allem in den Küstenstädten – einige Tausend Katholiken, vorwiegend Kroaten und Albaner. Die verschiedenen protestantischen Gemeinschaften zählen jeweils weniger als 1.000 Mitglieder. Seit Anfang 2012 gilt das Judentum als vierte offizielle Religion des Landes. Es gibt eine jüdische Gemeinde mit etwa zweihundert Mitgliedern.

 

Die Religionszugehörigkeit ist maßgeblich dafür, wann welche Feste gefeiert werden. Da die Mehrheit der Montenegriner der orthodoxen Kirche angehört, gelten in jedem Fall die Feiertage des orthodoxen Kalenders. So wird etwa Weihnachten am 7. Januar gefeiert. Die Muslime feiern u.a. das mehrtägige Ende des Fastenmonats Ramadan und Mevlud, den Geburtstag Mohammeds.

 

 

Kunst und Kultur

 

Zum facettenreichen Kulturerbe Montenegros gehören zahlreiche Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen – Klöster, Kirchen, Moscheen, ferner archäologische Funde etc. Das reiche Literatur- und Kunsterbe sowie wertvolle ethnographische Sammlungen werden in den zahlreichen Museen, Bibliotheken und Galerien aufbewahrt, von denen Sie zumindest einige auf Ihrer Montenegro-Reise besichtigen sollten.

 

 

Feste und Festivals

 

Die Montenegriner feiern gerne, so dass die Liste der jährlich wiederkehrenden Feste und Festivals für ein so kleines Land erstaunlich lang ist. Anbei eine Auswahl:

 

Januar/ Februar: Mimosenfest in Herceg Novi

Februar: Karneval in der Bucht von Kotor mit vielen Karnevalsveranstaltungen und Maskenbällen

März: Tage der Kamelie in der Bucht von Kotor mit Wahl der Miss Kamelie

April: Alternatives Theaterfestival, Podgorica

Mai: Freeclimber Montenegro Cup in Niksic und Kotor, Karneval an der Riviera von Budva

Juni: Mittelmeergesangsfestival (Pjesma Mediterana) in Budva, Folklorefestival, Popfestival

Juli: Fischerprozession (Fasinada) in Perast zur Kircheninsel „Frau vom Felsen“, Segelregatte am Blauen See in Plav, Internationales Theaterfestival in Budva, Tage der Bergflora in Zabljak

August: Sommerkarneval in Kotor, Montenegro Film Festival Herceg Novi, Techno & House Festival Entrance in Rose, Folklorefestival in Cetinje

Oktober: Stadtmarathon in Podgorica, Kastanienfest in Stoliv, Dan Siruna-Fest in Budva.

Dezember: Wein- und Ukeleitage (Dani Vina e Ukleve) in Virpazar, Olivenfest in Bar.

 

 

Essen und Trinken

 

Montenegro war in seiner Geschichte vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt und so finden sich hier Spuren der italienischen, österreichischen, serbischen, türkischen und ungarischen Küche.

 

Die Regionen des Landes warten mit jeweils anderen typischen Spezialitäten auf. An der Küste sind das natürlich Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten, in den Bergregionen kommt z.B. Ziegenfleisch gern auf den Tisch. Um Ulcinj herum wird man Schweinefleisch wiederum vergeblich suchen, da die Bevölkerung hier überwiegend muslimisch ist. Für Vegetarier und Veganer ist es auf dem Balkan mitunter immer noch etwas abenteuerlich, an passende Speisen zu gelangen, aber auch diesbezüglich findet eine Öffnung in Richtung Westeuropa statt.

 

Das montenegrinische Frühstück fällt in aller Regel sparsam aus: Kaffee, dazu vielleicht eine Scheibe Brot. Dafür wird beim Mittagessen üppig aufgefahren, denn das ist in Montenegro die Hauptmahlzeit. Auch das Abendessen findet statt, dient jedoch in erster Linie dem Zusammenkommen und Austausch mit der Familie.

 

Typisch für das Kochen in Montenegro ist der sartsch – ein Metalldeckel, der mit Glut und Asche bedeckt und auf schmorendes Fleisch gelegt wird. Das Fleisch soll so besonders saftig werden.

 

Als Nationalgericht darf der kačamak genannt werden, der sich auf jeder Speisekarte findet. Er ist eine Art montenegrinischer Porridge oder Polenta und wird aus Hartweizen, Buchweizen, Gerste oder Maismehl hergestellt. Oft wird dazu Käse oder Dickmilch gereicht.

 

 

 

Weitere typische Speisen, die Ihnen auf einer Montenegro-Reise begegnen werden:

 

Cicvara

Mit diesem Gericht werden typischerweise Kartoffeln und Dickmilch serviert. Käse aus Kuhmilch oder Kacamak wird mit Mehl untergemischt und das überschüssige Fett dabei entfernt. Dieses Mahl ist sehr reichhaltig und nahrhaft, hat einen hohen Energiewert und der Geschmack ist angenehm, da es im Mund geradezu zergeht.

 

Popara

Dieses einfache und günstige Essen ist sehr sättigend. Brot wird mit Milch aufgeweicht und anschließend mit Öl und Käse vermengt. Es ist sehr beliebt und jeder Montenegriner weiß, wie es zubereitet wird.

 

Čorba

Das türkische Wort Čorba bezeichnet auf dem gesamten Balkan eine Suppe. Dicke Suppen sind in Montenegro äußerst beliebt und werden oft mit Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse zubereitet. Typisch sind dicke Brennessel- oder Bohnensuppen mit einer Einlage aus gekochtem Fleisch.

 

Japraci

Dafür wird rastan, ein Gemüsegericht aus Kohl und Kartoffeln, mit Kalbfleisch vermengt; dazu kommen Reis, Pfeffer und getrocknetes Fleisch. Durch das lange Kochen wird das Fett gelöst und das Gericht erhält seinen besonderen Geschmack. Es ist gehaltvoll und besonders im Winter sehr begehrt.

 

Lammfleisch in Milch

Eine wahre Spezialität aus dem Norden. Das Fleisch wird in Kuhmilch gekocht und mit Gewürzen und Kartoffeln vermengt. Besonders zu festlichen Anlässen wird diese Spezialität aufgetischt.

 

Prsuta

Der geräucherte Schinken aus der Region Njegusi ist sehr berühmt und kann mit seiner italienischen Konkurrenz (Prosciutto) mithalten. Das Fleisch wird – ausschließlich auf Buchenholz – für mehrere Monate getrocknet und erhält so seinen besonderen Geschmack. Der Schinken wird oft mit heimischen Trauben-Brandy und mit Käse aus Njegusi serviert.

 

Lamm aus dem Schmortopf

Fleisch aus dem Schmortopf ist wesentlich geschmacksintensiver als einfach gebratenes Fleisch, denn es wird unter dem sogenannten „Saç“ Ein Metalldeckel wird mit Kohle und Asche bedeckt, so dass das Aroma versiegelt wird und das Fleisch gleichmäßig garen kann. Vor allem Lammfleisch wird so sehr schmackhaft und intensiv im Aroma.

 

Popeci aus Podgorica

Dieses Fleischgericht ist besonders raffiniert. In ein Kalbssteak wird ein Stück Käse, Kajmak oder prsut eingerollt, dann wird die Rolle in heißem Öl frittiert. Das Ergebnis ist ein saftiges Inneres in einer knusprigen, leckeren Kruste.

 

Alle genannten Gerichte sind typisch für verschiedene Regionen Montenegros. Wir empfehlen Ihnen, diese Gerichte in Ihrem Montenegro-Urlaub einmal zu probieren.

 


Montenegros Regionen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

 

Highlights in Montenegro: Regionen und Sehenswürdigkeiten

 

  • Die antiken Küstenstädte:
    Kotor
    Die alte Handels- und Hafenstadt gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt etliche bedeutende Bauwerke. Kotor ist ein Highlight auf fast jeder Montenegro-Reise.Budva
    Eine der ältesten Städte an der Adria. Glaubt man den Legenden, so wurde sie bereits vor über 2.500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch-phönizischen Königs Agenor, gegründet. Heute ist Budva vor allem als Badeort bekannt und beliebt.Sveti Stefan
    Ganz in der Nähe von Budvar befindet sich Sveti Stefan. Der Ort besteht aus einem kleinen Fleckchen Festland und einer vorgelagerten Insel, die nur durch einen kurzen Damm mit dem Festland verbunden ist. Der Ort ist lediglich 1,46 Hektar groß und hat nur wenige Hundert Einwohner. Der Inselteil von Sveti Stefan hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Reiseziel der „Reichen und Schönen“ entwickelt. Dementsprechend sind dort auch fast nur Luxusressorts zu finden.Ulcinj
    Die südlichste Stadt Montenegros. Sie liegt ganz in der Nähe der albanischen Grenze und wartet mit einer sehenswerten Altstadt auf. Unübersehbar ist der osmanische Einfluss u.a. in Form zahlreicher Moscheen, die über die gesamte Stadt verteilt sind.

 

  • Der Durmitor-Nationalpark
    Dieser Nationalpark, der seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bietet einige Highlights. Zum einen ist hier der 2.522 Meter hohe Bobotov Kuk zu nennen, der gleichzeitig der höchste Gipfel des Dormitormassivs ist. Ebenfalls im Nationalpark befindet sich die Tara-Schlucht, nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt. Um einen guten Blick auf die Schlucht zu erhaschen, bieten sich die Durdevica-Tara-Brücke oder der Aussichtsgipfel Ćurevac an.

 

  • Das Landesinnere
    Viele denken bei Montenegro-Reisen an Adria und Badeurlaub. Doch damit wird man dem Land nicht gerecht, denn auch im Landesinneren gibt es viel zu entdecken. Eine Welt aus schroffen Karstlandschaften, wilden Gebirgsflüssen und urigen Bergdörfern erwartet den Urlauber, wenn er Strand und Küste hinter sich lässt.

 

  • Der Nationalpark Biogradska Gora
    In Europa gibt es leider nur noch zwei richtige Urwälder. Und einer davon liegt in Montenegro! Im Biogradska Gora leben Luchse und Bären neben zahlreichen anderen Tieren. Auch die Pflanzenwelt des Nationalparks ist sehenswert – die Bäume sind z.T. über 500 Jahre alt. Ein Fluss und mehrere hoch gelegene Gletscherseen runden das Bild ab. Lassen Sie sich dieses Kleinod der Natur auf Ihrer Montenegro-Reise nicht entgehen.

 

 

Beliebte Aktivitäten auf Ihrer Montenegro-Reise

 

  • Am Meer
    Die Adriaküste lädt zu vielerlei Aktivitäten ein. Hier können Sie schnorcheln und tauchen, Speedboat, Wasserski und Jetski fahren, surfen, windsurfen, kitesurfen und paragliden – dem Wassersportler bieten sich ungeahnte Möglichkeiten. Selbst U-Boot-Touren werden angeboten. Wem all das zu abenteuerlich erscheint, der kann sich auch einfach an den Strand legen.

 

  • In den Bergen
    Montenegro ist ein Outdoor-Eldorado! Neben Wandern, Klettern und Bergsteigen sind auch Canyoning, Rafting, Tubing, Kayaking, Ziplining, Abseiltouren und Hochseilgärten im Angebot. Wer es ruhiger angehen möchte, hat die Möglichkeit zum Angeln oder Reiten, und im Winter sind die verschneiten Berghänge ein Geheimtipp für Skifahrer und Snowboarder.

 

  • In der Natur
    Auch Naturfreunde und Ökotouristen kommen bei einer Montenegro-Reise voll auf ihre Kosten. Fotosafaris und Kutschfahrten werden ebenso angeboten, wie Wildtiertouren oder naturnahe Wanderungen, etwa im Nationalpark Biogradska Gora.

 

  • Durch Geschichte und Gegenwart
    Auf Ihrer Reise können Sie die lange Geschichte und vielseitige Gegenwart Montenegros entdecken. Ob beim Sightseeing in den Städten oder bei einer Führung durch eines der zahlreichen Museen – der kulturelle Reichtum dieses kleinen Landes ist unübersehbar. Und Begegnungen mit Einheimischen gehören zu den heimlichen Highlights jeder echten Reise – auch und gerade in Montenegro, der Perle des Balkan.

 


Reisen nach Montenegro: Ein kleiner Leitfaden

 

Anreise

 

Eine Anreise mit dem Flugzeug ist die übliche Art, Ihre Montenegro-Reise zu beginnen. Mehrere Airlines offerieren Linienflüge nach Montenegro, so etwa Lufthansa oder Montenegro Airlines. Die Flugdauer nach Podgorica beträgt ca. zwei Stunden. Charterflüge werden eher zur Hauptsaison in der Sommerzeit angeboten. Da das Nachbarland Kroatien jedoch viel stärker touristisch frequentiert ist, sind Flüge nach Dubrovnik häufig die preiswertere Variante. Dank der Nähe zu Montenegro ist die Weiterreise von Dubrovnik aus nicht kompliziert.

 

Auch eine Anreise mit dem eigenen PKW ist möglich. Die schnellste Route führt über Österreich, Slowenien, Kroatien, ein Stück Bosnien-Herzegowina, dann wieder kurz durch Kroatien und schließlich nach Montenegro. Auf der Strecke fallen Mautgebühren an, die gleich am Anfang ein kleines Loch in der Reisekasse hinterlassen. Die Einreise nach Montenegro ist dagegen recht unkompliziert; einzig die grüne Karte (Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr) muss mitgenommen und bei Bedarf vorgezeigt werden. Wer eine solche Karte nicht vorweisen kann, muss bei der Einreise eine Haftpflichtversicherung abschließen, deren Gültigkeit 15 Tage beträgt.

 

 

Einreisebedingungen (Visa/Zoll)

 

Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Liegt die Aufenthaltsdauer im Land unter 30 Tagen, so reicht der deutsche Personalausweis als Einreisedokument aus, ansonsten ist ein Reisepass erforderlich. Ihre Ausweisdokumente sollten zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein.

 

 

Verkehrsmittel

 

Taxi

Generell ist es ratsam, sich ab zwei Personen für ein Taxi zu entscheiden. Je mehr Personen befördert werden, umso günstiger ist die Taxifahrt.

 

 

Zu Fuß

Montenegro ist bei Wanderfreunden äußerst beliebt. Die Wanderwege sind gut ausgebaut.

 

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Nur für 1-2 Personen ist der Bus die preiswertere Variante. Für eine Busfahrt im Stadtgebiet werden durchschnittlich 60 bis 80 Cent berechnet.

 

 

Mit dem Auto

Die Spritpreise in Montenegro bewegen sich auf deutschem Niveau. Generell sollte man sehr umsichtig und eher defensiv fahren. Es lauern Gefahren durch schwierige Bergstrecken, schlechte Straßenzustände, fehlende Straßenschilder und die undisziplinierte Fahrweise der Einheimischen. Ausländischen Kraftfahrern drohen empfindliche Strafen, wenn sie in einen Unfall verwickelt werden, insbesondere bei Personenschäden. Die Promillegrenze in Montenegro liegt bei 0,3. Es ist dringend ratsam, sich penibel an alle Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Für einige Strecken innerhalb Montenegro fallen geringe Straßenbenutzungsgebühren an.

 

 

Rund ums Geld

 

Währung & Preise

Obwohl Montenegro kein Mitglied der EU ist, ist der Euro dennoch die gängige Währung im Land. Die Lebenshaltungskosten sind recht niedrig. Für eine Übernachtung zahlen Sie pro Person kaum mehr als 15 Euro, für ein Gericht mit Getränk um die fünf Euro. Die Preise liegen insgesamt deutlich unter denen im benachbarten Kroatien.

 

 

Trinkgeld

In Cafés ist es eher unüblich, kleinere Geldbeträge aufzurunden. In Restaurants gehört es dagegen zum guten Ton, dass Touristen 10 bis 15% Trinkgeld geben.

 

 

Geld abheben

Bankautomaten (ATM) akzeptieren alle gängigen Kredit- und EC-Karten. Karten können aber meist nur zum Abheben von Bargeld, nicht immer für allgemeine Zahlungsvorgänge genutzt werden. Zwar werden in Geschäften, Restaurants und Hotels allmählich auch Kreditkarten akzeptiert, bei Reisen in die Provinz sollte man dennoch ausreichend Bargeld mit sich führen.

 

 

Telekommunikation

Bei der Nutzung einer deutschen SIM-Karte fallen auch in Montenegro Roaming-Gebühren an. Erfreulicherweise gilt aber seit Juli 2019 das Roaming-Abkommen, das Montenegro zusammen mit fünf anderen Westbalkanstaaten unterzeichnet hat. Es sieht eine stetige Senkung der Roaming-Gebühren vor. Bis zum 1.7.2021 sollen sie ganz abgeschafft werden.

 

 

Reise- und Sicherheitshinweise Montenegro

 

„Die Lage im gesamten Land ist insgesamt ruhig. Es kann jedoch vereinzelt zu Protesten und Demonstrationen in der Hauptstadt Podgorica und in deren Folge zu Verkehrsbehinderungen kommen.“ (Auswärtiges Amt)


 

 

Unsere Landesexpertin berät Sie gerne:

 

Simone Breuer

Via Verde in Bonn

Telefon: +49 228 92616390

E-Mail: reisen@viaver.de

 

Jetzt unverbindlich Ihr Montenegro-Erlebnis anfragen.

 

 

 

 

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